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Hecken und Sträucher bitte zurückschneiden

[Artikel vom 17.08.2026]

Bild: Ki-generiert
Bild: Ki-generiert

Überhängender Bewuchs kann Gehwege, Straßen und Sichtbereiche einschränken. Ein regelmäßiger Rückschnitt sorgt für mehr Sicherheit und erleichtert gleichzeitig die Arbeit des städtischen Bauhofs.

Jetzt im Sommer wachsen Sträucher und Gräser wieder besonders stark. Der städtische Bauhof hat derzeit alle Hände voll zu tun, den Bewuchs auf öffentlichen Flächen in Zaum zu halten. Aber auch von vielen privaten Grundstücken wachsen Hecken und Sträucher auf angrenzende Gehwege und Straßen. Dadurch wird nicht nur der Raum für alle Verkehrsteilnehmenden eingeschränkt, sondern es verschlechtern sich auch die Sichtverhältnisse. Ein erhebliches Gefahrenpotenzial bergen zudem verdeckte Verkehrszeichen und eingewachsene Straßenbeleuchtungen.

Besonders problematisch wird es, wenn Gehwege durch überhängende Hecken und Sträucher nicht mehr ausreichend genutzt werden können. Fußgängerinnen und Fußgänger müssen dann unter Umständen auf die Straße ausweichen. Gerade für Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit Kinderwagen kann dies zu einer gefährlichen Situation führen.

Zusätzlicher Aufwand für den Bauhof
Für den städtischen Bauhof bedeuten dieser nicht zurückgeschnittene Bewuchs zusätzlicher Aufwand und ihre Arbeit wird unmittelbar erschwert: Teilweise sind Hecken so stark gewachsen, dass beispielsweise die Kehrmaschine nicht mehr ausreichend an den Straßenrand heranfahren kann.
 
Wenn gar nichts mehr geht, kommt sogar noch weiterer Aufwand für die Mitarbeitenden des Bauhofes zu: nicht zurückgeschnittene Hecken und Sträucher müssen dokumentieren werden, damit dann die Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer durch das Amt angeschrieben werden können. Das ganze muss dann natürlich auch wieder kontrolliert werden. Unnötiger Aufwand und ein echter Zeitfresser.
 
Rechtliche Bestimmungen
Denn grundsätzlich gilt: Nach den Bestimmungen des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes dürfen Anpflanzungen und Zäune nur so angelegt werden, dass sie nicht in den Sicht- und Lichtraum der Straßenfläche hineinragen und durch Sichtbehinderung die Sicherheit des Verkehrs nicht beeinträchtigen.
 
Stadt bittet um regelmäßigen Rückschnitt
Die Stadt Wasserburg bittet deshalb alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, ihre Hecken, Sträucher und sonstigen Anpflanzungen regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zurückzuschneiden. Besonders wichtig ist, dass Gehwege und Straßen ausreichend frei bleiben und Sichtbereiche nicht beeinträchtigt werden.
 
Ein rechtzeitiger Rückschnitt trägt damit zu sicheren und gut nutzbaren Wegen und Straßen bei und hilft gleichzeitig, den zusätzlichen Kontroll- und Arbeitsaufwand für den städtischen Bauhof zu reduzieren.