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Aktuelle Bauprojekte

In Wasserburg wird viel gebaut. Eine Auswahl größerer Projekte stellen wir hier vor.

Projekte im Bau

Neubau eines Depots für das Museum Wasserburg

Wie bei den meisten Museen ist auch beim Museum Wasserburg nur ein Teil der Ausstellungsgegenstände in der Dauerausstellung zu sehen. Ein großer Teil des Inventars lagert temporär oder dauerhaft in Depots. Das Museum Wasserburg bewahrt seine Gegenstände momentan in Räumlichkeiten verschiedener städtischer Liegenschaften auf - teils auch in Kellern und auf Dachböden. Die Ausstellungsstücke sind dort im Hinblick auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Schmutz und möglichem Schädlingsbefall teilweise schlechten Bedingungen ausgesetzt und können auf Dauer geschädigt werden.

Nahe dem Friedhof am Herder entsteht nach langjähriger Planungsphase nun ein Neubau für ein Museums-Depot.

Eine erste Ausschreibung Anfang 2020 war leider nicht erfolgreich. Die Ausschreibung wurde aufgehoben und die Planung wurde nochmals auf Optimierungsmöglichkeiten überprüft.

Erster Spatenstich war am 2. März 2021. Der Neubau soll bis Mai 2022 fertiggestellt werden. Die Kosten werden auf ca. 3,8 Mio. Euro brutto kalkuliert. Fördermittel von 858.000 Euro aus dem Kulturfonds sind bewilligt.

Neustrukturierung und Sanierung der Kanalisation in Reitmehring

Seit Jahren laufen in Reitmehring umfangreiche Maßnahmen zur Neustrukturierung und Sanierung der Kanalisation. Im nächsten Schritt wird 2021 der Norden Reitmehrings an das neu errichtete Pumpwerk nahe der Lagerhalle der Firma Meggle angeschlossen. Hierfür ist der Neubau einer Kanaltrasse vom bestehenden Pumpwerk an der Bahnhofstraße (nähe Bahnübergang B 304) parallel der Bahngleise zum neuen Pumpwerk vorgesehen. Gleichzeitig werden die Schmutzwasserkanäle der Fa. Meggle umgebunden und eine Abwassermengenmessung eingebaut. Die veraltete Pumpanlage an der Bahnhofstraße kann anschließend aufgelöst werden.

Die neue Kanaltrasse wird unter der Bundesstraße im sogenannten „Microtunneling“ Verfahren gebohrt. Eine Sperrung dieser wichtigen Verkehrsader ist so nicht erforderlich. Im Bereich des Damms für das künftige Brückenbauwerk über die Gleise werden spezielle Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Die Gesamtmaßnahme ist auf 1,3 Mio. Euro kalkuliert. Baubeginn ist vsl. im Mai 2021.

In den Vorjahren wurden bereits sehr umfangreiche Maßnahmen zur Umstrukturierung der Kanalisation im Süden von Reitmehring umgesetzt. Herzstück war der Bau eines neuen Pumpwerks nahe des Meggle Hauptlagers. Von dort werden die Abwässer aus dem Großteil Reitmehrings sowie aus der Gemeinde Edling über eine neue Druckleitung bis Gabersee gepumpt. Ausserdem wurde im Bereich der Megglestraße in zwei Bauabschnitten die Abwasser- und Regenwasserkanalisation erneuert.

Neubau Klinikum

Im Westen von Wasserburg entsteht derzeit eines der größten Krankenhaus-Neubauprojekte Bayerns. In drei Bauabschnitten wird ein gemeinsamer Klinikneubau der RoMed Kreisklinik und des kbo-Inn-Salzach-Klinikum mit etwa 600 Betten gebaut. Die Gesamtkosten werden vsl. über 250 Mio. Euro liegen.

Nach intensiver Planung und Vorbereitung sind 2016 die Bagger angerollt. Offizielle Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt war 2019.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Neubau der gesamten Romed Kreisklinik, den ersten von vier Gebäudekomplexen für das kbo Inn-Salzach-Klinikum sowie das zentrale Zugangsbauwerk für beide Kliniken.

Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Der erste Bauabschnitt wird vsl. Ende 2021 fertiggestellt.

Mehr Informationen: www.wasserburger-kliniken.de

Sanierung der Stadtmauer

Die Stadtmauer ist eines der ältesten Baudenkmäler der Stadt und zwischen dem Bahnhofsplatz und dem Roten Turm in Teilen erhalten geblieben. Der starke Bewuchs mit Efeu und Feuchtigkeit haben dem Bauwerk im Laufe der Jahre und Jahrhunderte stark zugesetzt. Großflächig haben sich zahlreiche Steine gelöst, die Stabilität der Stadtmauer ist bedroht.

Detaillierte Voruntersuchungen und Baualtersforschungen unter Einbeziehung von Fachstellen und -behörden sind zwischenzeitlich abgeschlossen und verschiedene Sanierungskonzepte wurden bemustert. Die Sanierung ist abschnittsweise geplant und wird bis mindestens 2022 dauern. Die Kosten werden auf rund 1,6 Mio. Euro geschätzt. Eine Förderung über den Entschädigungsfonds wurde beantragt.

Sanierung der Achatzkirche

Die Achatzkirche befand sich vor Beginn der Baumaßnahmen in einem bedauerlichen Zustand. Das Gebäude im neugotischen Stil wurde über viele Jahre nur als Lagerraum genutzt. Dachstuhl, Fassaden, Fenster und Böden waren marode. Vor allen Dingen haben Feuchtigkeit und Salze dem Mauerwerk stark zugesetzt. Es herrschte dringender Handlungsbedarf.

Nach umfangreichen Voruntersuchungen wurde 2016 mit den Sanierungsarbeiten begonnen, die in Abschnitten über mehrere Jahre erfolgen. Die Gesamtkosten wurden bei Baubeginn auf 940.000 Euro geschätzt. Landesstiftung, Bezirk und Entschädigungsfonds haben Fördermittel von 540.000 Euro zugesagt.

2020 wurde die obere Raumschale und große Teile der Fassaden fertiggestellt. Für 2021 ist die Restaurierung der Innenwände und der Beginn der Restaurierung der Ausstattung geplant.

Das Gebäude befindet sich im Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung der Stadt Wasserburg a. Inn und ist nicht mehr als Sakralbau geweiht. Die künftige Nutzung wurde noch nicht festgelegt.

Sanierung des Zehentstadels auf der Burg

Die Kreishandwerkerschaft Rosenheim saniert 2020 und 2021 Dach und Fassaden des Zehentstadels auf der Burg. Das markante Gebäude ist für die umfangreichen Maßnahmen ganz eingerüstet. Der Dachstuhl besitzt bauzeitlich eines der größten noch erhaltenen spätmittelalterlichen Dachtragwerke im ostbayerischen Raum.

Das Gebäude wird auch das Altenheim Burg Maria Stern genutzt, das seit 01.01.2020 in Trägerschaft der Unternehmensgruppe Krohn-Leitmannstetter liegt.

Die Kreishandwerkerschaft Rosenheim besitzt erfreulicherweise das Knowhow, die Sanierung mit der erforderlichen Handwerkskunst fach- und denkmalgerecht durchzuführen.

Sanierung des Badria-Stadions

Das Badria-Stadion wurde Ende der 1970er Jahre errichtet und ist entsprechend in die Jahre gekommen. Umfassend saniert werden seit Mitte 2020 die Beläge aller Anlagen mitsamt Unterbau - also insbesondere der Laufbahnen, der Weitsprunganlage und der Kugelstoßanlage. Ganz neu errichtet wird eine Flutlichtanlage.

Die Gesamtkosten liegen bei über 1,1 Mio. Euro.

Neubau eines Fernwärmenetzes in Reitmehring

Die BM Biomasse GbR errichtet in Teilen Reitmehrings ein Fernwärmenetz. Als Energiequelle dient eine bestehende Biogasanlage auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme der Anlage kann so künftig effizient genutzt werden.

2019 wurde bereits ein Leitungsstrang zum Neubaugebiet an der Maria-Schell-Straße verlegt. 2020 wurde eine weitere Leitung gebaut. An diese werden die Schule Reitmehring mit Schwimmbad und Feuerwehr sowie der Kindergarten angeschlossen.

Durch den Ersatz der bisherigen Ölzentralheizung an der Schule und einer Pelletheizung am Kindergarten wird mit einer CO2-Reduzierung von rund 110 Tonnen pro Jahr gerechnet, das entspricht rund 70 %.

Sanierung und Erweiterung der Berufsschule

Der Landkreis Rosenheim saniert und erweitert in insgesamt drei Bauabschnitten die Wasserburger Berufsschule für Kfz, Kunststoff, Modellbau und Produktdesigner.

Der erste Bauabschnitt 1 mit Neubau eines Westtrakts an der Ponschabaustraße wurde im Frühjahr 2020 fertiggestellt.

Derzeit wird der Bauabschnitt 2 umgesetzt. Dieser umfasst den Neubau eines Ostrakts mit dem künftigen Haupteingang zur Bgm.-Winter-Straße hin und eine Erweiterung im Süden, die vor allen Dingen Kellergeschosse umfasst. Der zweite Bauabschnitt soll bis Ende 2021 fertiggestellt sein.

Im dritten und letzten Bauabschnitt wird vsl. 2023 der Mittelbau (grünes Gebäude) saniert.

Insgesamt werden rund 30 Mio. Euro in die Schule investiert.

Mehr Informationen auf der Internetseite von Schwinde Architekten

Neubau der Polizeinspektion Wasserburg

Seit März 2020 entsteht der Neubau eines Dienstgebäudes für die Polizei Wasserburg einschließlich eines Polizeihofes mit den notwendigen Garagen für Dienstfahrzeuge und eines Nebengebäudes für die Kfz-Pflege. Der neue Gebäudekomplex wird in der Burgau am Kreisverkehr an der Münchner Straße / Landschaftsweg gebaut.

Bauherr ist der Freistaat Bayern vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim.

Mit dem Umzug der Polizeiinspektion werden die bisherigen Räumlichkeiten am Kaspar-Aiblinger-Platz frei. Das Gebäude ist im Eigentum der Stadt. Die Planungen für eine Nachfolgenutzung wurden aufgenommen.

Neubau und Verbreiterung von Gehwegen im Burgerfeld

In der Brunhuberstraße ist im Bereich der Steigung eine Verbreiterung der bislang nur sehr schmalen Gehwege geplant. Die verbleibende Fahrbahn kann die gemäß den Richtlinien erforderliche Breite auch künftig einhalten.

Die Arbeiten werden zwischen dem 12. April und 11. Juni 2021 durchgeführt. Investiert werden rund 125.000 Euro.

Auch in der Ponschabaustraße wird es Verbesserungen für Fußgänger geben. Hier soll auf der östlichen Fahrbahnseite ein neuer Gehweg entstehen. Auch die Bushaltestellen werden in die laufenden Planungen mit einbezogen.

Straßensanierung Am Fröschlanger

Die Straßen im Wohngebiet „Am Fröschlanger“ sind in die Jahre gekommen. Kanalisation und Entwässerung, Versorgungsleitungen und die Fahrbahnoberfläche sind bzw. waren überwiegend in einem schlechten Zustand.

In zwei Bauabschnitten werden Kanalisation und Straßen umfassend saniert. Die Stadtwerke verlegen neue Wasserleitungen, die ESB stellt Erdgasanschlüsse für interessierte Verbraucher bereit und auch Breitbandkabel werden verlegt.

Der Bauabschnitt 1 (Ring) wurde Ende 2020 fertiggestellt. Der Bauabschnitt 2 wird 2021 umgesetzt. Die Gesamtkosten für Kanalisation und Straßenbau betragen rund 1,3 Mio. Euro.

Der Bauabschnitt 2 ist für den Zeitraum März bis August 2021 vorgesehen. Investiert werden dabei rund 1,1 Mio. Euro.

Außensanierung Stadtpfarrkirche St. Jakob

Die Pfarrkirche St. Jakob erhält eine umfassende Außensanierung. Dabei werden der stark verwitterte und beschädigte Tuffstein, das Sichtziegelmauerwerk und die historischen Putze der Fassade gereinigt, gesichert und ergänzt. Das Aussehen des Sakralbaus bleibt weitgehend unverändert, wird aber behutsam an das historische Erscheinungsbild angenähert.

Bauherr des sehr umfangreichen Projekts in mehreren Bauabschnitten ist die Erzdiözese München und Freising. Die Arbeiten am Kirchturm konnten 2016 abgeschlossen werden. Momentan erfolgen die Arbeiten an der Nord- und Südfassade des Hauptbaus.

Mehr Infos auf den Seiten der Erzdiözese München und Freising

Geplante Projekte

Sanierung Rampe Münchner Straße

Am Rampenbauwerk in der Münchner Straße werden 2021 Belagssanierungen an der Fahrbahn und den Gehsteigen durchgeführt. In dem Zuge wird an der Fahrbahn Richtung Burg (oberes Ende der Neustraße) eine neue Querungshilfe errichtet.

Die Fahrbahn muss während der Bauarbeiten halbseitig gesperrt werden. Hierfür wird der Verkehr stadteinwärts über die Neustraße umgeleitet.

Die Baukosten betragen vsl. rund 350.000 Euro. Der Bauarbeiten sollen primär in den Sommerferien durchgeführt werden.

Erweiterung der P+R Anlage Wasserburg (Inn) Bahnhof

Bis zur Corona-Krise war der bestehende Pendler-Parkplatz an Werktagen regelmäßig überfüllt.

Geplant ist die Erweiterung der Stellplätze für Autos und für Fahrräder. Die Planung ist weitestgehend abgeschlossen.

Derzeit laufen noch Verhandlungen und Abstimmungen mit der Bahn bezüglich der Fahrrad-Stellplätze, die auf Bahnflächen gebaut werden sollen. Der Parkplatz für Autos wird 2020 in südlicher Richtung bis zum Bahnübergang erweitert. Die Stadt hat diese Flächen bereits vor Jahren erworben.

Die Baukosten sind auf ca. 350.000 Euro kalkuliert. Eine umfangreiche Förderung wurde in Aussicht gestellt.

Neubau des Feuerwehrhauses in der Altstadt

Für das Feuerwehrhaus in der Altstadt ist ein Neubau geplant. Das erforderliche Grundstück am Altstadtbahnhof konnte bereits erworben werden. Der frühere Eigentümer hat darauf befindliche Gebäude einer ehemaligen Gärtnerei bis Anfang 2020 zurückgebaut.

Die für die Planung erforderlichen Grundlagen werden derzeit durch eine Arbeitsgruppe erarbeitet.

Nahwärmeprojekt Altstadt

2017 wurden die Möglichkeiten zur Umsetzung eines Nahwärmenetzes für die Altstadt untersucht. Dabei hatte sich herausgestellt, dass anstelle einer großflächigen Lösung nur kleinere Quartierslösungen wirtschaftlich sinnvoll darstellbar sind.

Im Osten der Altstadt werden nunmehr die Realschule und ggf. auch das Förderzentrum mit einer klimafreundlichen KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) auf Erdgasbasis ausgestattet. Somit wird zwar ein fossiler Energieträger genutzt, dieser jedoch auf die effizienteste Weise genutzt wird.

Neubau eines kirchlichen Gemeindezentrums mit Kita am Burgstall

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten plant den Neubau eines kirchlichen Gemeindezentrums am Burgstall. In den Bau soll auch eine neue Kindertagesstätte mit einer Kindergartengruppe und einer Krippengruppe (25 + 12 Plätze) integriert werden. Die Kita wird eine religions- und bekenntnisoffene Einrichtung, die für alle Kinder offen sein wird.

Gegenwärtig werden die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, in dem der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Zur verkehrlichen Anbindung muss vsl. eine Linksabbiegerspur an der Salzburger Straße gebaut werden.

Sicherung des Bahnübergangs Viehhausen

Die Südostbayernbahn plant, den Bahnübergang Viehhausen mit Halbschranken und Ampelanlage auszurüsten. Technisch hängt die Anlage mit den beiden benachbarten Übergängen in Au und Kumpfmühl (Gemeinde Edling) zusammen, die deshalb gleichzeitig modernisiert und neu gesichert werden müssen.

Für einen Ausbau des Übergangs gemäß den einschlägigen Richtlinien ist Grunderwerb erforderlich. Die Grundstücksverhandlungen der Bahn mit einem privaten Eigentümer sind nach mehreren Gesprächen gescheitert.

Statt eines Genehmigungsverfahrens ist deshalb ein aufwendiges Planfeststellungsverfahren erforderlich. Die Baumaßnahme dürfte sich damit um zwei bis drei Jahre verzögern.

Beseitigung des Bahnübergang an der B304 in Reitmehring

Das Staatliche Bauamt Rosenheim plant die Beseitigung des Bahnübergangs im Zuge der Bundesstraße 304 in Reitmehring.

Als Ersatz für den Übergang wird ca. 50 m südlich davon ein Brückenbauwerk über die Gleisanlagen der Bahnstrecken Mühldorf-Rosenheim bzw. Wasserburg-Grafing errichtet. Östlich der neuen Brücke wird ein Tunnel-Trog-Bauwerk mit ca. 350 Metern Länge anschließen, in dem die Bundesstraße künftig unterirdisch bzw. in Tieflage geführt wird.

Am westlichen Tunnelportal ist oberirdisch ein Kreisverkehr vorgesehen, an dem die Megglestraße, der Zettlweg und die Ab- und Auffahrten von/in Fahrtrichtung München miteinander verknüpft werden. Von diesem Kreisel führt künftig auch eine neue innerörtliche Verbindungstraße (teilweise auf der Tunneldecke) bis auf Höhe der Bürgermeister-Schmid-Straße, wo die östlichen Ab- und Auffahrten von/in Fahrtrichtung Traunstein entstehen.

Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren (= Genehmigungsverfahren) bei der Regierung von Oberbayern. Nach einer erneuten Planauslegung 2019 waren die Planfeststellungsunterlagen durch das Staatliche Bauamt zu überarbeiten. Die überarbeiteten und ergänzten Planfeststellungsunterlagen sollen Ende 2020 an die Regierung von Oberbayern weitergeleitet werden. Es wird voraussichtlich keine erneute Auslegung/Anhörung mehr erforderlich sein.

Projektbeschreibung auf den Seiten des Staatlichen Bauamts Rosenheim

Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren auf den Seiten des Staatlichen Bauamts Rosenheim

Verbesserung von Bushaltestellen

Mehrere Bushaltestellen werden in den kommenden Jahren behindertengerecht umgestaltet und die Aufenthaltsqualität verbessert. Für 2021 sind zunächst die Haltestellen am Badria und der Priener Straße vorgesehen, wo jeweils auch ein Wetterschutz installiert wird. 2022 sollen Wohnheim ISK, Ponschabaustraße und Kirche St. Konrad folgen.

Verbesserungen im Radwegenetz

Das Radwegenetz in Wasserburg wird verbessert. Mängel an bestehenden Radrouten werden definiert, um sie anschließend nach und nach zu beseitigen. Erste Maßnahmen sollen 2021 umgesetzt werden.

Problematisch ist vor allen Dingen die Innbrücke und die Bereiche südlich davon, also Teile der Rosenheimer Straße und die gesamte Salzburger Straße. Für diese Bereiche soll ein Planungsbüro beauftragt werden, um Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Der Landkreis Rosenheim hat unabhängig davon ein Fachplanungsbüro beauftragt, das landkreisweit für eine einheitliche Beschilderung sorgen wird. Die Trassenverläufe im Stadtgebiet sind weitestgehend vorgegeben, kleinere Ergänzungen wurden vorgeschlagen.

Auch die Fahrradabstellanlagen beschäftigen die Stadtverwaltung regelmäßig. Die Anzahl der Bügel zum Anlehnen wurden in den letzten Jahren deutlich erhöht. Abstellgaragen im Rande der Altstadt werden geprüft. Am Gries wurde 2020 eine Fahrrad-Reparaturstation aufgestellt.

Verbesserung der Kreuzung an der Innhöhe

Die Verkehrssituation an der Kreuzung Münchner Straße, Abraham-Megerle-Straße und Innhöhe soll auf vielfachen Wunsch aus der Bürgerschaft verbessert werden. Zunächst wurde ein Kreisverkehr analog der beiden westlicheren Kreuzungsbereiche geplant, der aber am nötigen Grunderwerb gescheitert ist. Alternativen werden geprüft.

Fertiggestellte Projekte

Neubau eines Schöpfwerks für die Altstadt

Das sogenannte Schöpfwerk wurde 1971 in Betrieb genommen. Vor der Errichtung des Schöpfwerks wurde das gesamte Abwasser (Schmutz- und Regenwasser) an der tiefsten Stelle der Halbinsel am Riedener Weg in den Inn geleitet. Wenn der Inn höher als die Einleitungsstelle war, führte dies regelmäßig zu einem Rückstau des Abwassers. Überschwemmungen der tiefer gelegenen Bereiche (Bahnhofsplatz, Weberzipfel, Ledererzeile) waren damals keine Seltenheit. Hinzu kamen Überschwemmungen durch das Grundwasser. Erst mit der Errichtung einer Pumpenanlage konnte der kontinuierliche Abfluss sichergestellt werden. Mit Errichtung der Kläranlage und der Kanalleitung (Düker) unter dem Inn zur Kläranlage wurde ein weiteres Pumpwerk errichtet, mit dem das Abwasser durch den Düker zur Kläranlage gepumpt wird.

Bei längeren Regenperioden oder Starkregenereignissen kann das Abwasser wegen Überlastung des Dükers nicht unmittelbar zur Kläranlage gepumpt werden. Für diesen Fall wurde ein unterirdisches Regenrückhaltebecken am Riedener Weg errichtet, um den Zufluss zur Kläranlage dosieren zu können. Wenn die Kapazität des Regenrückhaltebeckens nicht ausreicht, wird das Wasser über das Schöpfwerk direkt in den Inn gepumpt. Auch das Wasser, das bei hohen Wasserständen durch den Hochwasserdeich „sickert“ und in einem eigenen Ringkanal gesammelt wird, wird über das Schöpfwerk in den Inn geleitet.

Das neue Schöpfwerk wird im Regelbetrieb die alte, direkt danebenliegende Anlage ersetzen. Das alte Schöpfwerk bleibt aber als Reserve erhalten und bietet der Altstadt so künftig im Notfall einen zusätzlichen Schutz vor Überflutung.

Das neue Schöpfwerk ist Ende 2020 in Betrieb gegangen und hat rund 3,6 Mio. Euro gekostet. 2021 werden noch Restarbeiten ausgeführt.

Erneuerung der Schlammentwässerungszentrifuge Kläranlage

Durch die 2019/2020 umgesetzte Maßnahme wird eine deutlich bessere Entwässerung des Klärschlamms ermöglicht. Damit reduziert sich die Menge des zu entsorgenden Klärschlamms. Pro Jahr können so rund 40.000 Euro Entsorgungskosten eingespart werden. Die Stadt investierte in die neue Technik rund eine halbe Mio. Euro.

Neubau einer städtischen Wohnanlage an der Ponschabaustraße

Im unteren Burgerfeld wurde eine neue städtische Wohnanlage gebaut. Insgesamt 23 barrierefreie Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sind in einem innovativen, energetisch optimierten Holz-Hybrid-Bau entstanden. Die Fertigstellung war im Juni 2020.

Die ersten Mieter sind im Juli eingezogen. Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete beträgt nur 8,50 EUR/m². Bei der Vermietung wurde großer Wert auf einen „Mietermix“ gelegt. Unter den Mietern sind auch anerkannte Asylbewerber und Mieter mit Migrationshintergrund.

Die Gesamtkosten des Projekts lagen bei rund 5,5 Millionen Euro. Das Vorhaben wurde aus Mitteln der Familie-F.X.-Stadler-Stiftung sowie über ein zinsverbilligtes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert und vom Freistaat mit Mittel aus dem Bayerischen Kommunalen Wohnraumförderungsprogramm gefördert.

mehr Informationen und zahlreiche Fotos

Weitere Wohnbau-Projekte

In der Hermann-Schlittgen-Straße 5 -7 hat die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg a. Inn eG (GWG) 33 Sozialwohnungen errichtet. Die ersten Mieter sind im Mai 2020 eingezogen.

Für den Neubau wurde durch den Freistaat eine „Einkommensorientierte Förderung“ (EOF) gewährt. Die Stadt Wasserburg a. Inn kann für die Dauer von 25 Jahren Mietervorschläge unterbreiten. Im Gegenzug hatte die Stadt den Kaufpreis ermäßigt, als die GWG das Grundstück erworben hat.

Neben mehreren größeren privaten Wohnbauvorhaben (z.B. an der Geigelsteinstraße oder der Pfarrer-Neumaier-Straße) sind insbesondere die 16 Sozialwohnungen zu erwähnen, die am Ringelnatzweg durch die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Rosenheim mbH errichtet und zur Jahresmitte 2020 bezugsfertig wurden.

In der Altstadt soll das Gelände der früheren Essigfabrik Burkhart am Holzhofweg für eine Wohnbebauung genutzt werden, wofür die Planungen in die Wege geleitet werden. Die Stadt Wasserburg und die Heiliggeist-Spitalstiftung Wasserburg a. Inn sind Eigentümerin der Fläche. Abbrucharbeiten zur Freimachung des Geländes sind für 2021 geplant.

Neubaugebiet Maria-Schell-Straße

Im Süden Reitmehrings entsteht ein kleines Neubaugebiet mit Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern. Bei der Planung wurde besonderer Augenmerk auf einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden gelegt.

14 Parzellen wurden nach Durchführung eines Bewerbungsverfahrens Ende 2018 an private Bauherren zugeteilt. 2019 wurde das Baugebiet erschlossen und die ersten Wohngebäude werden seither errichtet.

Die namensgebende Maria Schell war eine der wenigen deutschsprachigen Schauspielerinnen, die eine internationale Karriere bis nach Hollywood machte. Über dreißig Jahre lebte Maria-Schell in Heberthal nahe Reitmehring.

Bebauungsplan Schmiedwiese

Umrüstung der Beleuchtung im Parkhaus Kellerstraße auf LED

Die Beleuchtung im Parkhaus südlich der Innbrücke wurde 2019/2020 komplett auf stromsparende LED-Technik umgerüstet. Rund 70 Prozent der Energie können so eingespart werden. Weitere Vorteile sind, dass die LED-Lampen heller sind und den Wartungsaufwand erheblich reduzieren. Die Ersparnis ist im Parkhaus besonders hoch, weil die Lampen überwiegend 24 Stunden täglich in Betrieb sind.

Die Kosten der Umrüstung betrugen ca. 604.000 Euro.

Gefördert wurde die Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und den Projektträger Jülich im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit 56.831 Euro. Grundlage ist ein Beschluss des Deutschen Bundestages.

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Belag-Sanierung im Parkhaus Überfuhrstraße

Im „alten“ Parkhaus an der Überfuhrstraße wurde 2020 Beläge saniert. In den Sommerferien war eine Sperrung erforderlich, um die für den dauerhaften Erhalt des Parkhauses erforderlichen Maßnahmen durchführen zu können.

Lärmsanierung der Turnhalle an der Grundschule

Die Turnhalle der Grundschule Am Gries wurde 2020 schalltechnisch deutlich optimiert. An den Seitenwänden brachte man spezielle Platten an, die den Lärm schlucken und im Sportbetrieb für eine erträglichere Lautstärke sorgen sollen. Investiert wurden ca. 18.000 Euro.

Erweiterung der Kita Altstadt

2019 wurde die Kindertagesstätte Altstadt um eine zusätzliche Gruppe erweitert.

Hierfür wurde im Altbau des Kindergartens, der zuletzt viele Jahre durch die benachbarte Realschule genutzt wurde, eine neue Kindergartengruppe eingerichtet. Mehrere Räume in dem Gebäude aus den 1960er Jahren wurden hierfür renoviert. Damit stehen in der Alstadt 75 Kindergartenplätze (3 Gruppen) + 12 Krippenplätze (1 Gruppe) zur Verfügung.

Investiert wurden von der Stadt Wasserburg a. Inn ca. 90.000 Euro.

Ertüchtigung des Sportplatzes an der Landwehrstraße

Die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg spielen derzeit äußerst erfolgreich. Der Aufstieg in die Bayernliga machte an der Heimstatt der Wasserburger Löwen einige Anpassungen erforderlich. So wurden etwa Umbauten am Zugangsbereich des Fußballplatzes vorgenommen, die Banden und der Ballfangzaun wurden neu errichtet und auch das Flutlicht wurde auf eine hochmodernde LED-Anlage umgestellt. Die Maßnahmen in einem Umfang von rund 325.000 Euro wurden 2020 abgeschlossen.

Neubau eines Radwegs bei Höhfelden

Zwischen Höhfelden in der Gemeinde Eiselfing und der Wasserburger Stadtgrenze am Herder ist im Februar 2020 eine Lücke im Geh- und Radwegenetz geschlossen worden. Der neue Weg direkt an der Staatstraße 2092 bildet nun die kürzeste Verbindung von Wasserburg über Griesstätt nach Rosenheim.

Die Bauarbeiten im Wasserburger Stadtgebiet wurden bereits 2017 durch die Stadt Wasserburg ausgeführt. Die Maßnahme in einem Umfang von 120.000 Euro wurde zur Hälfte durch durch den Freistaat gefördert. Bauherr der nun 2019/2020 ausgeführten Arbeiten auf Eisefinger Flur war das Staatliche Bauamt Rosenheim. Die Gemeinde Eiselfing hatte als Vorleistung die erforderlichen Grundstücke erworben.


Weitere abgeschlossene Projekte (Auswahl)

  • Umbau/Sanierung Mittelschule und Neubau einer Zweifachturnhalle (2013 - 2016), mehr Infos
  • Neugestaltung Badria-Saunagarten mit neuem Pool (2016)
  • Umbau des BürgerBahnhofs (2016)
  • Umbau des Montessori Kindergartens (2017)
  • Anbau an die Kita Reitmehring (2016, 2017)
  • Neubau der Pumpstation Reitmehring (2016, 2017) und Umstrukturierung der Kanalisation im Bereich der Megglestraße (2018, 2019)
  • Umbau Bürgerbüro (2017)
  • Umbau und Sanierung der Badria-Saunawelt (2017, 2018)
  • Sanierung des Parkplatzes am Gries (2017, 2018)
  • Überdachung des Dachgeschosses Parkhaus Kellerstraße (2017, 2018)

Baustellen

Aktuelle Baumaßnahmen an Straßen mit Einschränkungen des Verkehrs finden Sie hier


Stand: März 2021