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[Artikel vom 11.09.2026]
Mit dem symbolischen Spatenstich am 8. September haben die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus am Schopperstattweg offiziell begonnen. Das neue Gebäude soll der Feuerwehr künftig moderne Arbeits- und Ausbildungsbedingungen bieten und zugleich als Schulungs- und Veranstaltungsort sowie im Katastrophenfall als Lagezentrum dienen.
Nach einer langen Planungs- und Vorbereitungszeit ist nun der Startschuss für das neue Feuerwehrhaus gefallen. Auf dem ehemaligen Gärtnereigelände am Schopperstattweg entsteht in den kommenden Jahren ein moderner Feuerwehrstandort. Erster Bürgermeister Bastian Wernthaler bezeichnete den Spatenstich als historischen Moment in einem langen Prozess. Das bisherige Feuerwehrhaus im Hag ist rund 90 Jahre alt und wird den heutigen Anforderungen an eine moderne Feuerwehr nicht mehr gerecht.
Auch Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann gab einen Einblick in die geplante Bauweise. Das Gebäude wird überwiegend in Holz errichtet und soll sich mit seiner kompakten und klaren Gestaltung gut in das Umfeld einfügen. Auf einer Fläche von rund 3.600 Quadratmetern entstehen unter anderem Fahrzeughalle, Werkstätten, Umkleiden, Lager- und Schulungsräume sowie Büros und Aufenthaltsbereiche. Ergänzt wird das Hauptgebäude durch ein Nebengebäude mit Waschhalle, Technikräumen und Übungsturm.
Timo Paul, Erster Kommandant der Feuerwehr Wasserburg, machte in seiner Ansprache deutlich, wie wichtig der Neubau für die tägliche Arbeit der Feuerwehr ist. Noch am Tag des Spatenstichs rückten die Einsatzkräfte bereits zum 200. Einsatz in diesem Jahr aus. Das neue Vereinsheim ist ein wichtiger Schritt um gemeinsam nach vorne zu schauen.
Das neue Feuerwehrhaus soll künftig nicht nur dem regulären Einsatzbetrieb dienen, sondern es entsteht damit eine wichtige Infrastruktur für die Feuerwehr und die Sicherheit der Stadt. Die geplanten Räume ermöglichen auch Aus- und Fortbildungen sowie Veranstaltungen. Im Katastrophenfall kann das Gebäude zudem als Lagezentrum genutzt werden.
Im Anschluss an den offiziellen Teil klang der Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr Wasserburg und der Feuerwehr Attel-Reitmehring, Bürgermeister und Altbürgermeister, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Projektbeteiligte, sowie Anwohnerinnen und Anwohner kamen zusammen. Bei den sommerlichen Temperaturen sorgten kühle Getränke und belegte Brote für eine willkommene Stärkung und boten Gelegenheit für Gespräche und den gemeinsamen Blick auf das bevorstehende Bauprojekt.
Die Fertigstellung des Neubaus ist derzeit für Herbst 2028 vorgesehen.
Amtsblatt der Stadt Wasserburg a. Inn sind die Wasserburger Heimatnachrichten