Stadt Wasserburg am Inn

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Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Die unter Ensembleschutz stehende Wasserburger Altstadt ist in ihrer Gesamtheit eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Einige bau- und kulturgeschichtlich besondere Gebäude stellen wir hier vor.

Rathaus

Rathaus

Für einen Vorgängerbau liegen archäologische Funde aus dem 13. Jahrhundert vor. 1457-1459 wurde das Rathaus durch Jörg Tünzl neu gebaut. Der historische Rathausbau umfasste Brothaus, Waage, Kornschranne, Niederlage, Ratsstube, Tanzsaal, Gericht, Gerichtsgefängnis und Archiv. 1874 wurde das Gebäude durch einen Stadtbrand teilweise zerstört. Der Große Rathaussaal wurde 1905 im Stil des Historismus neu errichtet.

Museum Wasserburg

Museum Wasserburg

Das Museum Wasserburg ist seit 1938 in diesem spätgotischen Handels-, Rats- und Bürgerhaus untergebracht. Das Gebäude war im 16. Jh. im Besitz der Familie Altershamer. Im Ersten Obergeschoss befindet sich eine spätgotische Wohnhalle mit freigelegtem Allianzwappen der Familien Altershamer-Kulbinger. In der Herrengasse waren einst einflussreiche Ratsherren, Handels- und Kaufleute ansässig.

Frauenkirche mit Stadtturm

Frauenkirche mit Stadtturm

Die Marktkirche wird 1324 erstmals erwähnt, dürfte aber bereits in spätromanisch-frühgotischer Zeit entstanden sein. Nach dem Stadtbrand 1339 wurde sie instand gesetzt und um 1386 die Seitenschiffe gebaut. Ab 1750 erfolgte die Barockisierung der Kirche. Nach 1859 gabe es umfangreiche Innenrenovierungen und neugotische Ergänzungen. Der Kirchturm als städtischer Wachtturm ist um 1300 entstanden und bis heute im Besitz der Stadt.

Kernhaus

Kernhaus

Das Bürger- und Patrizierhaus ist benannt nach der Familie Kern, den im Jahr 1580 ersterwähnten Besitzern. Hinter der um 1738 geschaffenen Rokokofassade von Johann Baptist Zimmermann befinden sich zwei baulich getrennte Gebäude. Ab 1795 diente der Komplex als Stadtrichter- und Gasthaus. Bis 2012 war hier auch das Amtsgericht untergebracht.

  • Lage: Marienplatz 5 + 7 zeigen
  • Position im Stadtplan: 4

Innbrücke

Innbrücke

Der erste Brückenschlag kann mit der Befestigung des Ortes ab dem 11. Jh. vermutet werden. 1338 wurde die Brücke urkundlich erstmals erwähnt. Sie war wichtiger Teil des Salzhandelsweges. Zwischen Kufstein und Ötting durfte Reichenhaller Salz an keinem anderen Ort über den Inn geführt werden. 1929 wurde nach einem Eisstoß die ehemals hölzerne Brücke ersetzt.

  • Lage: Bruckgasse zeigen
  • Position im Stadtplan: 5

Brucktor

Brucktor

1338 Ersterwähnung. Seit dem 14. Jh. bilden das Heiliggeist-Spital mit Kirche (westlicher Flügel), das ehemalige Fleischhaus (östlicher Flügel) und das Stadttor den Stadteingang. Im Spital wurden ältere Menschen gepflegt. Stadttor und ehemalige Zugbrücke dienten dem Schutz und der Bewehrung der Stadt

  • Lage: Bruckgasse 9 zeigen
  • Position im Stadtplan: 6

Heiliggeist-Spital mit Kirche

Heiliggeistspital mit Kirche

Die Kirche für die Pfründner des Spitals wurde 1338 ermals erwähnt. Nach einem Stadtbrand wurde sie 1341 neu errichtet und auch 1380 nach erneuter Zerstörung durch Feuer wieder aufgebaut. Im Innern birgt die Kirche ein spätgotisches, holzgeschnitztes Altarbild mit der Darstellung des Pfingstwunders. 2003 wurden Fresken im Kircheninneren im Zuge einer Sanierung als „Fenster in die Geschichte“ freigelegt.

  • Lage: Bruckgasse 4 zeigen
  • Position im Stadtplan: 7

Altes Mauthaus

Altes Mauthaus

Das Alte Mauhaus war vor 1497 Amtssitz des herzoglichen Mautners. Der Mautner erhob verschiedene Zölle wie Straßen- und Pflasterzoll, Salzscheibenpfennig und Brückenzoll. Die Renaissanceerker stammen aus dem Jahr 1539.

  • Lage: Bruckgasse / Marienplatz 25 zeigen
  • Position im Stadtplan: 8

Neues Mauthaus

Neues Mauthaus

Das Neue Mauthaus war ab 1497 Amtssitz des herzoglichen Mautners. An den Einnahmen aus herzoglicher Maut, Steuern und Zöllen wurde die Stadt mit der Verpflichtung zum Unterhalt städtischer Einrichtungen (z.B. der Stadtbefestigung) beteiligt. Es handelt sich um ein viergeschossiges Eck-Gebäude mit gotischen Gewölben. Die Steinskulptur am Erker stammt vom Bildhauer Wolfgang Leb und ist von 1497.

  • Lage: Schmidzeile 2 zeigen
  • Position im Stadtplan: 9

Ganserhaus (Galerie des AK 68)

Ganserhaus

Das Ganserhaus ist ein Bürgerhaus des späten Mittelalters mit Freskomalereien aus dem 16. Jahrhundert. Seit dem 18. Jh. war hier eine Zinngießerei. Die letzte gewerbliche Nutzung erfolgte durch die Zinngießerfamilie Ganser. Seit 1973 ist in dem Gebäude die Galerie der Künstlergemeinschaft Arbeitskreis 68 (AK 68) beheimatet.

Freidhoferstiege

Freidhoferstiege

Eine Treppe, die von der Burg zum ehemaligen Friedhof (Freidhof) und zur Pfarrkirche St. Jakob führt, wird bereits im 14. Jh. erwähnt. Mit der Errichtung des Pfarrhofgartens wurde die Treppe 1819 weiter nach Osten verlegt. Die Stiege wurde schließlich an der jetzigen Stelle zwischen 1845 und 1858 neu gebaut und überdacht.

  • Lage: Schmidzeile 28 / Kirchhofplatz zeigen
  • Position im Stadtplan: 11

Herzogliches Schloss

Herzogliches Schloss

Die Burganlage wurde 1085-1088 erstmals als Wazzerburch erwähnt. Sie war ursprünglich Sitz der Wasserburger Grafen und ab 1247 im Besitz der Wittelsbacher, welche die Burg vor allem in Krisenzeiten als kurzzeitige Residenz nutzten. Die Burganlage wurde 1526-1537 durch Herzog Wilhelm IV. erweitert. Heute ist im Herzoglichen Schloss und in weiteren Gebäuden der Anlage ein Seniorenheim untergebracht.

  • Lage: Auf der Burg 3 zeigen
  • Position im Stadtplan: 12

Gebäude der Burganlage (östlicher Teil)

Gebäude der Burganlage (östlicher Teil)

Am Straßenknick auf der Burg stand bis 1809 das Innere Burgtor als Bestandteil des geschlossenen Befestigungssystems, Zudem sicherte 50 Meter östlich (nähe Freidhofer Stiege) ein Burggraben mit Zugbrücke die Einfahrt, der 1902 aufgefüllt wurde. Die einzigen Fahrwege durch die Handelsstadt verliefen bis zum 19. Jahrhundert über Innbrücke und Burg. Der Bergfried (Hauptturm) im Burghof diente als Geschützturm und wurde bereits 1779 abgebrochen.

  • Lage: Auf der Burg zeigen
  • Position im Stadtplan: 13

Gwelb

Das von der Treppe der Berggasse aus sichtbare Gewölbe ist Teil der bis zum 19. Jh. befahrbaren Furt zwischen Stadt und Burg. Spätestens seit dem 16. Jh. führte die als "Furtaller Berg" bezeichnete unbefestigte Straße durch das Gewölbe und trat nach einer Rechtsbiegung auf der Burg straßenmittig wieder zu Tage. Mit dem Bau der Neustraße 1852 verlor der Fahrweg seine Bedeutung. Das Gewölbe wurde vermauert, der burgseitige Austritt verfüllt und aus der ehemals mit Fuhrwerken befahrbaren Straße wurde ein Fußweg.

  • Lage: Berggasse zeigen
  • Position im Stadtplan: 14

Getreidekasten

Getreidekasten

Mit dem Bau des Getreidekastens erweiterte Herzog Wilhelm IV. die Burganlage zwischen 1526 und 1529 erheblich. Der Speicher diente hauptsächlich als Getreidereserve für die Hauptstadt München. Heute ist in dem Gebäude ein Seniorenheim untergebracht.

  • Lage: Auf der Burg 9 zeigen
  • Position im Stadtplan: 15

Land- und Pfleggericht

Land- und Pfleggericht

Das Gebäude war Sitz der ab 1295 nachweisbaren Landrichter und Pfleger. Die Landgerichtsbarkeit (Hochgerichtsbarkeit) und die Stadtgerichtsbarkeit (Niedergerichtsbarkeit) kumulierten ab dem 15. Jahrhundert regelmäßig in der Person der Stadt- und Landrichter. Nach Auflösung der Pfleggerichte zu Beginn des 19. Jh. war der Bau Sitz des Bezirks-/Landratsamtes bis zur Auflösung des Landkreises Wasserburg 1972. Heute hat hier das Vermessungsamt seinen Sitz.

  • Lage: Auf der Burg 6 zeigen
  • Position im Stadtplan: 16

Gebäude der Burganlage (westlicher Teil)

Gebäude der Burganlage (westlicher Teil)

Am westlichen Ende der Burganlage (Auf der Burg 17)  befand sich bis 1813 die Rentamtswohnung der staatlichen Finanzverwaltung, die später durch das schräg gegenüberliegende, ehemalige staatliche Gefängnis, die Eisenfrohnveste (Auf der Burg 8) genutzt wurde. Unmittelbar an diese Gebäude schloss sich bis 1810 das Mittlere Burgtor an. 200 Meter westlich sicherte das Äußere Burgtor die Einfahrt in Burg und Stadt.

  • Lage: Auf der Burg zeigen
  • Position im Stadtplan: 17

Michaelskapelle

Michaelskapelle

1378 erging die bischöfliche Genehmigung für die Schaffung einer mannshohen Gruft zur würdigen Bewahrung von Totengebeinen. Tatsächlich errichtete die Bürgerschaft ein deutlich größeres Bauwerk mit zwei übereinanderliegenden Kirchenräumen. 1501-1502 musste die Doppelstockkirche wegen Baufälligkeit neu gebaut werden. 1810 wurde im Rahmen der Profanisierung die Turmspitze abgebrochen.

  • Lage: Schmidzeile 28 / Kirchhofplatz zeigen
  • Position im Stadtplan: 18

Mesner- und Lateinisches Schulhaus

Mesner- und Lateinisches Schulhaus

Der Schulhaus(neu)bau erfolgte 1490. Älteste Nachweise für das Mesnerhaus liegen durch eine Baurechnung und ein Mesnerbuch aus den Jahren 1489/1490 vor. Nachdem die Stadt 1787 eine erste kommunale Schule einrichtete, fand die Lateinische Schule mit dem Tod des Chorregenten Sebastian Diez 1793 ein vorläufiges Ende.

  • Lage: Kirchhofplatz 3 zeigen
  • Position im Stadtplan: 19

 

 

Stadtpfarrkirche St. Jakob

Stadtpfarrkirche St. Jakob

1255 wird die im Bau befindlichen Kirche erstmals erwähnt. 1339 wurde sie wohl durch einen Brand zerstört. Ab 1410 wurde die Kirche durch die Baumeister Hans Stethaimer dem Älteren, Stefan Krumenauer und Wolfgang Wieser neu gebaut. Die berühmte Kanzel der Gebrüder Zürn ist 1638 fertiggestellt worden.

Pfarrhof

Pfarrhof mit Statue des Heiligen Jakob

Der Pfarrhof wird 1416 urkundlich erstmals erwähnt. Zahlreiche Stiftungen haben in den Folgejahren die finanzielle Ausstattung gesichert. In den Jahren 1496-1497 erfolgten umfangreiche Baumaßnahmen. Neben dem vom Pfarrer bewohnten Haus wird in älteren Beschreibungen auch der Platz vor dem Portal am Kirchturm als Pfarrhof bezeichnet

  • Lage: Kirchhofplatz 5 zeigen
  • Position im Stadtplan: 21

Altstadtfriedhof

Portal des Altstadtfriedhofs

Der Altstadtfriedhof wurde 1544 angelegt, nachdem der alte Friedhof an der Pfarrkirche St. Jakob zu klein wurde. Das Leichenhaus wurde 1837 gebaut und die Friedhofskapelle 1851 eingeweiht. 1855 erfolgte der Bau des Portals unter Verwendung alter wertvoller Grabplatten.

  • Lage: Im Hag zeigen
  • Position im Stadtplan: 22

Altstadtbahnhof

Altstadtbahnhof

1902 wurde der Altstadtbahnhof mit Inbetriebnahme der Altstadtbahn nach Reitmehring eröffnet. Dadurch erfolgte der Anschluss an die Strecken Rosenheim-Mühldorf (bestehend seit 1876) und Wasserburg-Ebersberg (ab 1905). Die Altstadtstrecke ist seit einer Unterspülung der Gleise am Inn-Steilhang 1987 außer Betrieb. Der Busbahnhof wurde 2011 gebaut.

Pfendterturm

Pfendterturm

Das Gebäude ist erstmals 1615 als Pfendterturm belegt. Der Turm war Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er ist Endturm der Stichmauer, die den Gries schützte. Auf dem Gries, dem Schwemmland, befanden sich wichtige städtische Gebäude wie Niederlage, Getreidekasten, Salzstadel und Stadtzimmerei. Der Turm ist nicht öffentlich zugänglich.

  • Lage: Im Hag 5 / Untere Innstraße zeigen
  • Position im Stadtplan: 24

Stadtmauer

Stadtmauer

Die heutige Stadtmauer ist nur noch der Rest eines ehemaligen Wehrgürtels um die gesamte Stadt. Erste Befestigungsbauten und die Vollendung einer Ringmauer erfolgten um 1120. 1415 wurde die Stadtmauer durch Ludwig im Barte erhöht und verstärkt. Nachdem die Mauer ab dem 19. Jh. nicht mehr für Verteidigungszwecke gebraucht wurde, erfolgte der Abbruch wesentlicher Abschnitte zur neuzeitlichen Erschließung der Stadt.

Roter Turm

Roter Turm

Der Turm wurde nach 1415 mit dem Ausbau der Stadtbefestigung errichtet. Er ist Teil der mittelalterlichen Ringmauer mit nördlich abgehender Stichmauer. 1615 ist das Gebäude als Pognertor belegt, benannt nach dem Handwerk des Armbrustmachers.

  • Lage: Schlachthausstraße 2 zeigen
  • Position im Stadtplan: 26

Ehemaliger Bauschreiberturm

Bauschreiberturm, 1888, Aquarell, Gustav Eichhorn; Museum Wasserburg

Das 1876 abgebrochene, noch 1615 als Schmidtor bezeichnete Stadttor, schützte den Zugang vom und zum Gries. Bis zum 19. Jahrhundert war es Amtssitz und Wohnung des Bauschreibers, einem gering besoldeten Beamten des städtischen Bauamtes, der an den Einnahmen der hier ansässigen und kurfürstlichen Lottostelle beteiligt wurde.

Salzstadel

Salzstadel

Seit 1392 hatte die Stadt das Recht zum Bau eines Salzlagers. An der jetzigen Stelle wurde im 16. Jh. neu gebaut, da die bisherigen Lagerorte knapp wurden. Nach dem Niedergang des Salzhandels wurde der Bau unter anderem zur Hopfentrockung, als Baumagazin und als Kaserne (19./20. Jh.) genutzt.

  • Lage: Kaspar-Aiblinger-Platz 3-7 zeigen
  • Position im Stadtplan: 28

Salzamtsgebäude

Salzamtsgebäude

Das Salzamtsgebäude besteht aus mehreren Gebäuden des 16. Jahrhunderts. Es war spätestens seit 1578 und dann bis 1825 Sitz des Salzbeamten. Ab 1855 war das Institut der englischen Fräulein (Mädchenschule und Kindergarten) hier untergebracht, heute ist es ein Förderzentrum.

  • Lage: Josef-Kirmayer-Straße 1 zeigen
  • Position im Stadtplan: 29

Max-Emanuel-Kapelle

Max-Emanuel-Kapelle

Die Kapelle wurde nach dem Spanischen Erbfolgekriege zu Ehren des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel erbaut und 1719 fertiggestellt. 1768 wurde sie durch Hochwasser zerstört. Der Wiederaufbau 1862-1863 wurde durch Spenden finanziert. Heute wird die Kapelle von der Maurerzunft gepflegt und erhalten.

  • Lage: Max-Emanuel-Platz 8 zeigen
  • Position im Stadtplan: 30

Ehemaliges Tränktor

Traenktor, 1830, Aquarell, Max Treleano; Museum Wasserburg

Als Bestandteil der Stadtbefestigung stand am östlichen Ende der Tränkgasse bis zum Stadtbrand 1874 das Tränktor. Namensgebend war die Viehtränke der am Stadtrand abgehaltenen Viehmärkte. Das Tor diente als Zufahrt zur Schiffsgelände und zum Gries. Auf dem Gries, dem Schwemmland, befanden sich wichtige städtische Gebäude wie Niederlage, Getreidekasten, Salzstadl und Stadtzimmerei.

Durchgang Inn-Marienplatz

Der Durchgang von der Stadt zum Fluss ist bereits auf einem historischen Stadtplan des 17. Jh. nachzuweisen. Er verband den Marktplatz direkt mit der spätestens seit 1354 bestehenden Schiffslände.

  • Lage: Marienplatz 5 zeigen
  • Position im Stadtplan: 32

Hochwasserschutz

Hochwasserschutz

Die Halbinsel ist seit jeher von Überschwemmungen betroffen. Hochwassermarken am Brucktor erinnern daran. Mittelalterliche und frühneuzeitliche Archenbauten boten kaum Schutz gegen die regelmäßigen Fluten. Der heutige Hochwasserschutz aus Wänden (ca. 800m) und Deichen (ca. 1.350) wurde 1984-1988 errichtet und nach dem Jahrhunderthochwasser von 2005 teilweise erhöht. Architektonisch gut in das Stadt- und Landschaftsbild integriert erfüllt die Anlage neben den wasserbaulichen Zielen auch eine wichtige Naherholungsfunktion.

  • Lage: ab der Innbrücke flußabwärts bis zur Schiffleut-Kapelle, zeigen
  • Position im Stadtplan: 33

Kreis- und Stadtsparkasse

Kreis- und Stadtsparkasse

Der Bau wurde 1963-1967 durch den Münchner Architekten Alexander von Branca (1919-2011) als Stahlbetonskelettbau mit steinmetzmäßig bearbeiteten Betonplatten ausgeführt. Architektonische Idee war die moderne Interpretation des Innhaus Typus. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

  • Lage: Rosenheimer Straße 1 zeigen
  • Position im Stadtplan: 34

Bierkeller ("Bierkatakomben")

Bierkeller

Ab 1785 wurden von Wasserburger Brauereien im Inneren des Kellerbergs Lagerkeller gebaut und immer wieder erweitert. Die Keller dienten der kühlen Lagerung des Bieres während des Brauverbotes von April bis September. In Sommerwirtschaften vor den Kellern wurde das Bier während dieser Zeit ausgeschenkt. Heute ist in den Kellern ein Bierkellermuseum untergebracht.

Pulverturm

Ein erster Pulverturm stand an anderer Stelle und ist 1680 explodiert.

Seitdem diente der Turm unterhalb der Schanze, der ursprünglich Teil der äußeren Stadtbefestigung war, der Aufbewahrung von Schießpulver.

  • Lage: Am Pulverturm 2  zeigen

Weitere Informationen

Touristinfo

der Stadt Wasserburg a. Inn
Marienplatz 2 (Rathaus)
83512 Wasserburg

Telefon: 08071 105-22
touristik(@)wasserburg.de

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