Stadt Wasserburg am Inn

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Nachrichten aus dem Stadtarchiv

call for papers

Teaserbild: Fotomontage. Historisches Foto (StadtA WS, IVd5a-4560) des Rathauses Wasserburg mit Luftschutzeinrichtung im Bereich des Eingangs zum heutigen Cafe Schranne, 1945. Fotograf unbekannt.
Die Lupe symbolisiert das Projektziel: Historische Quellen sollen ausgewertet, die Erkenntnisse veröffentlicht werden.
Teaserbild: Fotomontage. Historisches Foto (StadtA WS, IVd5a-4560) des Rathauses Wasserburg mit Luftschutzeinrichtung im Bereich des Eingangs zum heutigen Cafe Schranne, 1945. Fotograf unbekannt.
Die Lupe symbolisiert das Projektziel: Historische Quellen sollen ausgewertet, die Erkenntnisse veröffentlicht werden.

call for papers - für das Projekt Historisches Lexikon Wasserburg (und/oder für Veröffentlichungen in der Fachzeitschrift zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes)

Das Historische Lexikon Wasserburg (siehe: https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de) ist ein ausschließlich online erscheinendes Lexikon zur Wasserburger Geschichte, Kunst und Kultur. Allen an der Geschichte Wasserburgs Interessierten bietet es Informationen auf dem aktuellen Stand der Forschung. Die Fachzeitschrift des Historischen Vereins (Print und Online-Stellung) bietet Raum für umfangreichere Darstellungen, deren Kurzfassungen ebenfalls im Online-Lexikon erscheinen sollen (vgl. https://www.wasserburg.de/heimatverein/publikationen/reihe-heimat-am-inn).

Die Stadt Wasserburg sowie der Historische Verein Wasserburg unterstützen das wissenschaftliche Vorhaben, hierfür Inhalte zu erarbeiten, finanziell. Daher stehen für die Erstellung von wissenschaftlichen Beiträgen in der nächsten Zeit Mittel in Höhe von bis zu 50.000 € bereit.

Diese Mittel werden auf Grundlage Ihrer Projektbeschreibungen (inkl. Arbeits-, Aufwands- und Kostenangaben) für mehrere

  • wissenschaftliche Einzelbeiträge und Einzelarbeiten (und/oder)
  • wissenschaftliche Abschlussarbeiten (und/oder)
  • wissenschaftliche Gruppen- und Gemeinschaftsprojekte (und/oder)
  • weitere wissenschaftliche Vorhaben mit Bezug zu den genannten Themenfeldern

vergeben.

Gesucht werden Themenbearbeitungen bzw. Projektbeteiligungen zu folgenden Themenkomplexen:

  • Geschichte des Nationalsozialismus in der Stadt Wasserburg

Anmerkung: Gesucht sind insbesondere Auswertungen von Unterlagen der unteren staatlichen Behörden sowie Schriftgut der NSDAP-Partei/-Gliederungen bzw. zu Teilthemen wie z. B. der Kriegsjahre 1939 bis 1945. Die Bearbeitungen sind Teil eines laufenden Geschichtswerkstattprojekts, welches externer Ergänzungen bedarf. Bei Interesse an Themenbearbeitungen kann und sollte zur Orientierung über den bisherigen Forschungsstand zunächst Kontakt (s. u.) aufgenommen werden. U. a. kann in der Folge ein Katalog der Desiderata geteilt werden, welchen das Team der Geschichtswerkstatt erarbeitet hat.

  • Biografische Forschungen zur Geschichte des Nationalsozialismus in der Stadt Wasserburg, insbesondere auch Bearbeitung von Biografien belasteter Straßennamen (NSDAP-Mitgliedschaften/Funktionen)

Vgl. zu diesem Themenbereich auch die Anmerkung oben.


Bewerbung

Sie bewerben sich bitte bis 13.11.2026 mit einer kurzen Projektskizze (mit Arbeits- und Zeitplan) und einer Kosten- bzw. Aufwandsangabe für Ihr Projekt unter stadtarchiv(@)wasserburg.de.
Bitte übersenden Sie eine PDF-Datei (max. 4 DIN-A4-Seiten).

Gut zu wissen
Die Bereitstellung der Mittel begründet keinen Anspruch auf eine Förderung, Beauftragung oder einen Werkvertrag. Über die Vergabe der Mittel wird im jeweiligen Einzelfall nach Maßgabe der verfügbaren Haushaltsmittel und aufgrund einer fachlichen und wirtschaftlichen Bewertung der eingereichten Projektskizzen nach pflichtgemäßem Ermessen entschieden.
Für diese Entscheidungen werden die Bewerbungen u. a. auf Grundlage folgender Kriterien geprüft:

  • Passung zu den genannten Themenfeldern
  • Qualifikation bzw. Erfahrung der Antragstellenden
  • Plausibilität des Arbeits- und Zeitplans
  • Angemessenheit der beantragten Kosten
  • voraussichtlicher Erkenntnisgewinn bzw. Publikationsfähigkeit


Die Prüfung der eingegangenen Projektskizzen obliegt dem Stadtarchiv. Die Entscheidung über eine Förderung bzw. Beauftragung erfolgt je nach Höhe durch die hierfür zuständige Stelle der Stadt Wasserburg a. Inn.
Die konkrete rechtliche Ausgestaltung der Unterstützung – insbesondere als Werkvertrag, sonstiger Auftrag oder Projektförderung – richtet sich nach Art und Ziel des jeweiligen Vorhabens und wird im Falle einer Auswahl vor Beginn des Projekts gesondert vereinbart. Aus der Bewerbung entsteht kein Anspruch auf eine bestimmte Vertrags- oder Förderform.
Im Fall der Förderung von wissenschaftlichen Abschlussarbeiten, soweit diese einen thematischen Bezug zum Projekt aufweisen, kann die Förderung ggf. an die Person oder – bei einem Hochschulprojekt – an die Hochschule bzw. eine entsprechende Einrichtung gehen. Die Stadt nimmt auf die wissenschaftliche Prüfungsleistung keinen inhaltlichen Einfluss.
Im Haushaltsjahr 2026 stehen noch Mittel für Arbeiten bereit, die bis zum 31.12.2026 abgeschlossen oder nachweisbar teilbearbeitet werden. Für 2027 ist die weitere Durchführung des Calls von allen Beteiligten angestrebt; die Vergabe von Mitteln steht jedoch unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Verfügbarkeit und der erforderlichen kommunalen Entscheidungen.
Die Nutzungsrechte an den im Rahmen einer Beauftragung bzw. Förderung entstehenden Veröffentlichungen werden im jeweiligen Vertrag gesondert geregelt. Im Projekt Historisches Lexikon wird angestrebt, eigene Inhalte möglichst unter der Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz zu publizieren, vgl. hierzu https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Wbg:Impressum, wobei im Vertrag auch andere Lizenzvereinbarungen getroffen werden können sowie bspw. auch Rechte Dritter beachtet werden.

Kontakt
Matthias Haupt, Stadtarchivar
Stadt Wasserburg a. Inn, Stadtarchiv
Kellerstraße 10, 83512 Wasserburg a. Inn
TEL: +49 (0) 8071 920369
Mail: stadtarchiv(@)wasserburg.de