

Schulpsychologin
Verena Wernthaler
Telefonsprechstunde Mittwoch, 09:30 – 10:15 Uhr
Grund- und Mittelschule Rott a. I.
08039/90811113 schulberatung(@)gmsrott.de
Qualifizierte Beratungslehrerin
Stefanie Boesmiller-Maierhofer
Telefonsprechstunde: Montag, 12.15 - 13.00 Uhr.
Grundschule Wasserburg
08071-1033848 maierhofer(@)gs-wasserburg.de
Schulpsychologinnen und Beratungsrektorin am Schulamt Rosenheim
Repert, Manuela (BRin) Tel: 08031-392-2061, Telefonsprechzeit: Mo 11.30-12.30 Uhr, Mi 12.30-14 Uhr u. n. V. manuela.repert(@)lra-rosenheim.de
Von Seyerl, Phoebe (BRin) Tel: 08031-392-2054, Telefonsprechzeit: Mo 8.15-9 Uhr, Do 12.30-13.15 Uhr u. n. V. Phoebe.vonSeyerl(@)lra-rosenheim.de
Caritas-Zentrum/Erziehungsberatung– Außenstelle Wasserburg
Terminvereinbarung nur über das Büro in Rosenheim unter 08031 2037 40
Heisererplatz 7, 83512 Wasserburg, Tel. Nr.: 08071 906321
Öffnungszeiten nach Vereinbarung:Dienstag, Mittwoch, Freitag
Interdisziplinäre Frühförderstelle
Holzhofweg 16, 83512 Wasserburg, 08071 102-321
Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks e.V.
Kufsteiner Str. 55, 83024 Rosenheim, 08031/356280
Fachambulanz: Wasserburg, Kaspar-Aiblinger-Platz 24, 08071/5975190
Kreisjugendamt im Landratsamt Rosenheim
Wittelsbacherstr. 55, 83024 Rosenheim, 08031/392-2501 Dienstag u. Donnerstag nach Absprache Beratung in Wasserburg, 08031/392-2558
Kinderschutzbund - Außenstelle Wasserburg - Im Mehrgenerationenhaus
Willi-Ernst-Ring 19 u. 27, 08071/9035530 Nina Lau
Auf der Burg 11, 83512 Wasserburg, 08071/510300
Die Beratung der Schüler und ihrer Eltern ist Teil des Erziehungsauftrages der Schule. Aus diesem Grund erhalten Sie hier Hinweise auf verschiedene Informations- und Beratungsmöglichkeiten zu Fragen der Schullaufbahn oder bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten. Bei Problemen sollten Sie sich im Regelfall zunächst an den Klassenlehrer oder an die Schulleitung wenden. Sie können aber auch direkt Kontakt mit einer der folgenden Personen oder Institutionen aufnehmen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass für jede persönliche Beratung eine Voranmeldung erforderlich ist.
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
in Kooperation mit dem Schulamt Rosenheim und dem Schulpsychologie-Team für Stadt und Landkreis Rosenheim möchten wir Sie als Ihre zuständige Schule zu Unterstützungs- und Hilfsangeboten näher informieren. Außerdem möchten wir Ihnen Kontaktmöglichkeiten allgemeiner Art für psychische Erkrankungen und speziell für den Themenschwerpunkt Angst und Depression anbieten.
M. Repert, BRin H. Block, Rin
stellv. Team Schulpsychologie Schulleitung
„Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor.“ (Frank Thiess)
Weitere Informationsmöglichkeiten:
Konkrete Kontaktmöglichkeiten zu Fachärzten bzw. Therapeuten können Sie über Ihren Kinderarzt erfahren oder über die/den zuständige/n Schulpsychologin/en. Die Kontaktadressen erfahren Sie über die Homepage des Schulamtes Rosenheim oder über Ihre Schule:
Für unsere Schule sind zuständig (Stand 09.2026):
Psychische Gesundheit:
Die psychische Gesundheit ist für die Lebensqualität und das Wohlbefinden ebenso bedeutsam wie die körperliche Gesundheit. Dies gilt für Kinder und Jugendliche genauso wie für Erwachsene. Dennoch ist der Umgang mit psychischen Störungen für Betroffene und deren Familie nach wie vor mit Ängsten, Scham und Abwehr verbunden.
Dabei ist es wichtig, psychische Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wissenschaftlich ist nicht eindeutig geklärt, ob die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zugenommen hat oder nicht. Verändert hat sich aber sicherlich die Wahrnehmung bzgl. der Psyche der Kinder und Jugendlichen. Ziel ist es, die Kinder stark zu machen, damit sie den Herausforderungen des Lebens gewachsen sind.
Psychische Erkrankungen können sowohl verknüpft sein mit einschneidenden Lebensereignissen und besonderen Belastungen, als auch mit persönlichen, eher allgemeineren Faktoren (z.B. Umgang mit Stress). Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zeigen sich psychische Erkrankungen oft mit einer anderen Symptomatik als bei Erwachsenen, deswegen ist eine frühzeitige und auch fachärztliche Hilfe zum Wohle der Kinder und Jugendlichen unerlässlich.
Ängste und Depressionen treten im schulischen Altersbereich mit am häufigsten erstmalig auf. Weitere psychische Erkrankungen können früher (z.B. Autismus) oder auch später (z.B. Schizophrenie) sichtbar werden.
Ängstlichkeit/Angst:
Angst ist im Kindes- und Jugendalter nichts Ungewöhnliches. Auch durchleben alle Kinder zu bestimmten Zeitpunkten ihrer Entwicklung eher angstbesetzte Phasen (z.B. „Fremdeln“). Charakteristisch für diese normal verlaufenden Ängste ist, dass sie vergleichsweise mild sind, vorübergehend auftreten und in Bezug zum Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen stehen.
Auch ist Angst an sich kein krankhaftes Gefühl, sondern eine überlebenswichtige Emotion, die uns vor realen Gefahren schützt. Das Erleben von Angst wirkt sich auch auf den Körper aus: Er reagiert in Sekundenschnelle mit typischen Symptomen wie Herzrasen, beschleunigter Atmung, Schwindel, Schwitzen und Zittern. Alle diese Reaktionen dienen einer optimalen Vorbereitung auf einen Angriff oder die Flucht („fight or flight“).
Von einer Angststörung spricht man dann, wenn die Angst im Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung unangemessen und übersteigert ist. Erkrankungen in diesem Bereich treten mit am häufigsten auf; etwa 10% der Kinder und Jugendlichen sind davon betroffen.
Kinder und Jugendliche mit hoher Angst haben darüber hinaus ein erhöhtes Risiko für das Auftreten weiterer psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen.
Depressive Verstimmungen/Depression:
Bei Kindern und Jugendlichen ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass die Depression mit weiteren psychischen Erkrankungen, wie z.B. Angststörungen, somatoformen Störungen und ADHS einhergeht. Die Abgrenzung zu „normaler“ Entwicklung ist schwierig, da vorübergehende depressive Symptome Teil der Pubertät sind; ähnlich wie bei den Ängsten.
Die Symptome einer Depression unterscheiden sich sowohl im Hinblick auf die Symptomatik bei Erwachsenen als auch in den jeweiligen Altersklassen. Bei kleineren Kindern sind dies öfter (u.a.) erhöhte Ängstlichkeit, körperliche Beschwerden und heftige Temperamentsausbrüche. Bei älteren Kindern zeigt sich dies eher durch Symptome wie (u.a.) mangelndes Selbstbewusstsein, Schuldgefühle und Gefühle der Hoffnungslosigkeit („ist doch alles egal“). Jugendliche leiden zudem gehäuft unter Wertlosigkeitsgefühlen, Freudlosigkeit, Interessensverlust sowie Schlaf- und Appetitstörungen, Selbstverletzungen und Suizidgedanken (u.a.).
Auch wenn Suizide im Kindesalter noch sehr selten sind, so zählen sie im Jugendalter zu den häufigsten Todesursachen. Suizidale Gedanken können ein Symptom der Depression sein. Man schätzt, dass bis zu 3% der Grundschulkinder und bis zu 9% der Jugendlichen von depressiven Störungen betroffen sind.