Stadt Wasserburg am Inn

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Das Bildarchiv sucht...

Ist das wirklich so gewesen?

Das Bildarchiv der Stadt Wasserburg bittet um Ihre Mithilfe...

Ein Stall mit über 20 Kühen in der Wasserburger Altstadt? In der Ledererzeile ein Autohaus? Der Bauhof als Großküche? Eine seltsame Vorstellung – und doch! In den Vierziger- und Fünfzigerjahren gab es das alles in Wasserburg: landwirtschaftliche Gebäude, eine Mercedes- und eine DKW-Werkstatt im Stadtkern und Schulspeisung im Baustadel. Ältere Wasserburger wissen das alles, leider finden sich darüber aber bisher nur wenige fotografische Dokumente im Wasserburger Bildarchiv.

Das Stadtarchiv hat zwar von den Anfängen der Fotografie bis in die 1930er-Jahre eine Dichte und Qualität aufzuweisen, um die es größere Städte beneiden; aber aus der Kriegs- und Nachkriegszeit suchen wir händeringend Fotomaterial. Gefragt sind Fotos aus privater Hand, die vor allem auch das Alltagsleben dieser Zeit in Stadt und Umgebung dokumentieren helfen. Entsprechende Themen wären beispielsweise: Bus- und Zugverkehr, Straßenleben, Kinos, Schaufenster und Ladenbetrieb, Markttage, Badeszenen in und um Wasserburg, Fronleichnamsumzüge, das alte Krankenhaus, die Einrichtung von Arztpraxen, Tankstellen, der noch nicht bebaute Fröschlanger, der alte Stadel auf dem jetzigen Badriagelände u.v.m.

Ihre Chance einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Zeitgeschichte zu leisten

Machen Sie sich doch einmal einen vergnüglichen Abend und wälzen Sie Ihre eigenen oder ererbten Alben und Fototaschen. Bringen Sie Ihre "Fundsachen" dann einfach auf Verdacht ins Stadtarchiv, Kellerstraße 10. Es muss sich nicht um fotografisch hochwertige Aufnahmen handeln, manchmal sind auch schon Ausschnitte hilfreich. Sie bekommen Ihre Unterlagen nach der digitalen Reproduktion garantiert unversehrt wieder zurück - über eine Schenkung würde sich das Stadtarchiv natürlich besonders freuen, individuelle Vereinbarungen sind ebenfalls möglich.

Unabhängig von der nicht besonders dichten Bildüberlieferung der 1930er-1960er Jahre, die es zu ergänzen gilt, sind wir auch an Fotos aus den Zeiräumen davor und danach interessiert.

Bitte melden Sie sich bei uns, denn nur eine öffentliche Institution wie das Stadtarchiv kann sicherstellen, dass wichtige Bildquellen dauerhaft erhalten bleiben.