Stadt Wasserburg am Inn

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Wasserburger Hochzeiterinnen im Sommer 2021

Das Museum Wasserburg zeigt die Sonderausstellung anlässlich des Bürgerspiels 2021.

Die Ausstellung

Drei adelige Bräute kamen im 17. Jahrhundert durch Wasserburg. Ihre Brautzüge und Hochzeitsfeierlichkeiten sind legendär und Ausdruck von Macht und Pracht der Herrscherhäuser Wittelsbach und Habsburg. Die Ausstellung stellt die adeligen Damen vor, klärt darüber auf, wer wen, wann und warum heiratete und berührt die Fragen von Liebe, Treue und ehelichen Pflichten. Darüber hinaus werden bürgerliche Paare aus drei Jahrhunderten aus Wasserburg vorgestellt und Brautkleider des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gezeigt.

Der historische Hintergrund
Die engen Beziehungen zwischen Bayern und Österreich wurden durch zahlreiche Hochzeiten zwischen dem Haus Wittelsbach und dem Haus Habsburg zum Ausdruck gebracht und vertieft. Die Habsburgerin Maria Anna stieg zur einer der führenden weiblichen Regentinnen Bayerns auf. Sie kam nicht nur 1635 mit ihrem Brautzug durch Wasserburg, sondern erhielt die Stadt und die Burg als Morgengabe und flüchtete mehrfach während des 30jährigen Kriegs nach Wasserburg. Wasserburg, mit seiner Innlände, galt als der Hafen von München. Ein Brautzug über das Wasser mit komfortablen Innplätten war Ausdruck von Pracht, Luxus und Reichtum. Maria Anna war nicht die einzige bayerisch-österreichische Braut, die ihren Weg durch Wasserburg wählte. So war bereits die Mutter von Maria Anna, als Braut durch Wasserburg nach Graz gezogen und Maria Anna empfing ihre Schwiegertochter 1652 aus Italien in Wasserburg. Auch die Wasserburg Bürger hielten Hochzeit in ihrer Stadt.

 

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