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Wasserburger Maler der Vergangenheit - Ludwig Weninger

Nach einer längeren Pause greift das Museum Wasserburg die Reihe „Wasserburger Maler der Vergangenheit“ wieder auf: Es wird der Künstler Ludwig Weninger vorgestellt.

Ludwig Weninger, 1904 in Gunzenhausen geboren, war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit.
Er zog erst als junger Mann in den 1930er Jahren nach Wasserburg, ließ sich aber sofort von der Schönheit der Stadt und der Umgebung in den Bann ziehen. Der Kunstmaler fertigte zahlreiche Skizzen der Stadt, der Landschaft und der Umgebung an, die er anschließend in Öl umsetzte. Seine Werke, zu denen auch ausdrucksstarke Porträts, faszinierende Stillleben und anmutige Akte gehören, zeigen expressionistischen Ausdruckswillen mit neusachlicher Formenvereinfachung. Der große Ruhm blieb Ludwig Weninger allerdings verwehrt, da seine Kunst in der NS-Zeit verboten war und er den Krieg nicht überlebte.

Das Museum Wasserburg zeigt in der Sonder- ausstellung eine Auswahl seiner Werke, die bis zu einem zufälligen Dachbodenfund als zerstört galten.


 

Ausstellungsführungen

Ludwig Weninger – (k)ein vergessener Maler in Wasserburg?

Neue Sachlichkeit, Expressionismus und Kubismus, diese Stile prägten die Kunst des Ludwig Weninger. Anhand zahlreicher Porträts, Aktskizzen, Bleistiftstudien und Wasserburger Stadtansichten kann die künstlerische Entwicklung des Künstlers nachvollzogen werden. Im Rahmen der abwechslungsreichen Führung werden diese Sachverhalte thematisiert und die unterschiedlichen Bilder vorgestellt.

Führungen am 21.10. und am 9.12.2018, um 14:30 Uhr


Ludwig Weninger aus der Sicht seines „Pressesprechers“

Seit Jochen Müller ein Bild des begabten Künstlers Ludwig Weninger erstanden hat, lässt ihn dessen Geschichte nicht mehr los. Seit vielen Jahren befasst sich der Journalist intensiv mit dem Künstler, besucht Archive, wertet persönliche Briefe aus und fährt auf dessen Spuren durch ganz Europa. In einer spannenden Führung wird der aktuelle Forschungsstand vorgestellt und die ausgestellten Werke in diesem Kontext eingeordnet.

Führungen am 18.11.2018 und am 6.1.2019, um 14:30 Uhr