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Aktuelle Meldungen bis Dezember 2019

Illegale Abfallentsorgung an den Wertstoffinseln

[Artikel vom 20.09.2018]

Nur Verpackungen dürfen in die Container

In letzter Zeit werden die Sammelcontainer für Leichtverpackungen (Kunststoff-, Weißblech-, Aluverpackungen) an den Wertstoffinseln wieder vermehrt zur Entsorgung von Restabfällen genutzt. Neben Restabfällen wie Windeln, verschmutztem Papier, Baustellenabfällen, Lebensmittelabfällen und Gartenabfällen werden auch oft Kunststoffabfälle wie Spielzeug, Abdeckplanen und manchmal sogar ganze Gartenstühle eingeworfen. Diese Abfälle dürfen dort nicht hinein!

Die Sammelcontainer an den Wertstoffinseln dienen nur der Sammlung von Verpackungen. Andere Kunststoffabfälle gehören entweder zum Restabfall oder können gegebenenfalls am Wertstoffhof als Hartkunststoff entsorgt werden.

Im Rahmen der Wertstoffinselüberwachung wurde heuer schon gegen mehr als 100 Personen Anzeige wegen unerlaubter Abfallentsorgung an den Wertstoffinseln erstattet und dabei mehr als 10.000 Euro an Bußgeldern verhängt. Bedenken Sie bitte, dass eine falsch entsorgte Tüte Windeln mit ca. 2 Kilo ein Bußgeld von 80 Euro nach sich ziehen kann. Richtig über die Restabfalltonne entsorgt würde es gerade einmal 30 Cent kosten. Für größere Mengen falsch entsorgter Abfälle können Bußgelder über mehrere Tausend Euro verhängt werden.

Die Stadt hat dieses für den Bürger praktische Sammelsystem im Vertrauen darauf eingerichtet, dass es nicht zur Restabfallentsorgung missbraucht wird. In anderen Städten müssen die Bürger Verpackungsabfälle zum Wertstoffhof bringen oder haben eine gelbe Tonne oder einen gelben Sack im Haus. Sollte sich die Situation nicht verbessern, muss auch in Wasserburg a. Inn überlegt werden, ob das jetzige System noch weitergeführt werden kann.
 

Foto: John Cater
Foto: John Cater