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Aktuelle Meldungen bis Dezember 2019

Die historische Befestigung der Stadt Wasserburg

[Artikel vom 08.11.2019]

Montag, 18.11.2018, 19.30 Uhr
Sparkassensaal in der Rosenheimer Straße 2
Dr. Gerald Dobler:
Die historische Stadtbefestigungder Stadt Wasserburg

Wasserburg erhielt bald nach der Verlegung des Hallgrafensitzes im frühen 12. Jh. von Limburg hierher seine erste Ummauerung. Ab 1415 ließ Herzog Ludwig der Gebartete die Befestigungen stark ausbauen, ab dem späten 16. Jahrhundert bis um 1700 kamen noch ausgedehnte Festungswerke v. a. auf dem Köbinger Berg hinzu. 1646 diente die gut geschützte Stadt sogar Kurfürst Maximilian I. für mehrere Monate als Rückzugsort und wurde 1648 vergeblich belagert. Im späten 18. Jahrhundert begann dann der Abbruch der Befestigungen, die jedoch noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in großem Umfang erhalten waren und der Stadt ein ungemein pittoreskes Aussehen verliehen, das sie für zahlreiche Künstler zum begehrten Motiv machte.
 
Heute sind von den früheren Befestigungen Wasserburgs nur mehr sehr geringe Reste erhalten. Trotzdem konnte Dr. Gerald Dobler während seinen Untersuchungen im Auftrag der Stadt zahlreiche neue Erkenntnisse gewinnen, die er im Rahmen seines Vortrags vorstellen wird.

Darstellung der Belagerung Wasserburgs durch die Schweden und Franzosen im 30jährigen Krieg. Ausschnitt aus dem Kupferstich von Caspar Merian, Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 1067b
Darstellung der Belagerung Wasserburgs durch die Schweden und Franzosen im 30jährigen Krieg. Ausschnitt aus dem Kupferstich von Caspar Merian, Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 1067b