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Vortrag zur Geschichte der Stiftung Attl

Postkarte, Gruß aus Attel, nach 1903, um 1910. Kunstanstalt H. Volk.
Postkarte, Gruß aus Attel, nach 1903, um 1910. Kunstanstalt H. Volk.

Der Heimatverein lädt alle Interessierten zum öffentlichen Vortrag herzlich ein:
Montag, 21.10.2024, 19.30 Uhr
Gimplkeller, Marienplatz 25

Reinhard Kreitmair, Dachau
Zur Geschichte der Stiftung Attl

Wie sich die ‚Anstalt für männliche Unheilbare‘ seit dem Jahr 1873 und über 150 Jahre hinweg zur ‚Einrichtung für Menschen mit Assistenzbedarf‘ entwickelte, stellt der Historiker Reinhard Kreitmair vor. Der institutionelle Abriss wird mit gesellschaftspolitisch markanten Episoden aus der Geschichte der Stiftung und ihrer Menschen verknüpft. Hierzu gehört bspw. auch die Einordnung dieser Postkartenansicht, welche die Anstalt nach dem Erweiterungsbau im Jahr 1903 zeigt. Der Kartentext dürfte vom damaligen Bauherrn und Prior Makarius Wiedemann verfasst worden sein. Er renommiert mit der Anciennität der ehemaligen Klosteranlage und verweist auf das breite Patientenspektrum der Einrichtung. Die Karte kann quasi als ein frühes PR-Produkt der Stiftung Attl interpretiert werden.