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Tipps zum Energie sparen

Jeder kann zum Klimaschutz beitragen. Auch Sie.

Mit rund zehn Tonnen pro Kopf und Jahr produziert ein Deutscher im Schnitt sechsmal so viel CO2 wie ein Inder. Wenn wir alle unsere persönliche CO2 Bilanz um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen.

 CO2 vermeiden hilft nicht nur dem Klima, sondern schont auch Ihren Geldbeutel.

Deshalb: Mitgemacht und mitgespart. Dem Klima und dem Geldbeutel zuliebe.

Die Tipps entstanden in enger Anlehnung an Energiespartipps des WWF: Energiespartipps vom WWF

Energieeffizienzklasse A?

Achten Sie beim Kauf von Kühlschränken, Wasch­maschinen und anderen Elektrogeräten auf die Effizienzklassen A bis G. Kaufen Sie am besten nur Geräte der Klasse A.

Seit 1. März 2021 gibt es europaweit ein neues Energielabel. Die Klassen A+, A++ und A+++ wurden abgeschafft. Stattdessen kategorisiert das neue Label nach den Energieeffizienz A (beste) bis G (schlechteste).

Abschalten statt Stand-by

Gönnen Sie sich und Ihren Bildschirmen mal eine Pause. Einfach mal richtig abschalten: den PC Monitor, wenn Sie Mittag machen, und Ihren Fernseher, wenn Sie zu Bett gehen. Denn „Stand by“ kostet Strom und Bares. Ziehen Sie Ladegeräte nach Gebrauch aus der Steckdose. Mit ab schaltbaren Steckdosenleisten drehen Sie allen angeschlossenen Geräten mit einem einzigen Knopfdruck den Saft ab.

Apropos Bildschirm: Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit Ihres Computers für längere Lebenszeiten Ihres Gerätes und Strompersparnis. Auch viele moderne Fernseher sind sehr hell eingestellt. Verringern Sie die Helligkeit, sparen Sie dadurch Strom.

Kochen

Kochen mit Deckel kostet ein Drittel weniger Energie als „oben ohne“. Wählen Sie den Topf immer passend zur Herdplattengröße aus.

Ausserdem können Sie die Restwärme der Herdplatte nutzen. Schalten Sie einfach schon mehrere Minuten vor dem Essen den Herd aus. Die Herdplatte und der Topfboden speichern genug Energie, um das Essen über viele Minuten heiß zu halten. Auch das Backrohr kann schon Minuten vorher ausgeschaltet werden, bevor Pizza oder Auflauf entnommen werden.

Backbleche und Grillroste sollten aus dem Backrohr entfernt werden, wenn sie nicht tatsächlich benötigt werden.

Ob Tee oder Pasta – erhitzen Sie das Wasser im elektrischen Wasserkocher. Der ist schneller und benötigt weniger Energie als der Topf auf dem Herd.

Füllen Sie auch beim Wasserkocher nur so viel Wasser ein, wie Sie tatsächlich benötigen. Je mehr Flüssigkeit, umso mehr Energie wird zur Erhitzung benötigt.

Kühlschrank

Lebensmittel kühlen Sie am besten bei 6 bis 7 Grad. Für die Gefriertruhe – die am liebsten im Keller steht – reicht eine Temperatur von minus 18 Grad. Stellen Sie Kühlschrank und Gefriergerät dahin, wo es kälter ist: nicht neben Heizkörper, Herd oder Spülmaschine.

Rücken Sie Ihren Kühlschrank außerdem etwas von der Wand weg, sodass der Rückkühler gut arbeiten kann. Stellen Sie außerdem wenig auf die Oberseite des Kühlschranks, damit der Wärmeabfluss nach oben funktioniert.

Da Luft ein sehr schlechter Wärmeträger ist, verbraucht ein vollgefüllter Kühlschrank weniger Strom.

Tauen Sie Ihr Gefrierfach, bzw. Ihre Kühltruhe regelmäßig ab. Das reduziert den Stromverbrauch – durch regelmäßiges Abtauen lassen sich etwa 15 bis 45 % Strom sparen.

Geschirr spülen

Sparsame Spülmaschinen sind nicht nur tolle Küchenhelfer, sondern benötigen auch weniger Wasser als das Spülen mit der Hand. Laden Sie die Maschine möglichst voll, und schalten Sie aufs Sparprogramm. Das Geschirr sollten sie nicht vorspülen.

Wäsche waschen und trocknen

Waschen Sie im finanziellen Schongang und mit Sparprogrammen. Und nur dann, wenn die Maschine voll ist. Heutige Waschmittel machen Koch- und Vorwäsche überflüssig. Waschen Sie bei 40 statt bei 60 Grad und verzichten Sie auf den Trockner. Ihre Wäsche mag frische Luft.

Ökoprogramme der Waschmaschine sollten Sie ausprobieren und langfristig Nutzen. Das spart Wasser, Strom und schont Ihre Wäsche. Eine Vorwäsche braucht man nur in den seltensten Fällen. Daher: Waschen Sie ohne Vorwäsche

Waschen Sie generell nicht öfter als nötig – manchmal reicht es auch, die Kleidung zu lüften.

Sortieren Sie Ihre Wäsche nach dem Verschmutzungsgrad. Waschen Sie nur stark verschmutzte Wäsche bei hohen Temperaturen bzw. mit besonders intensiven Waschprogrammen.*

Behandeln Sie einzelne Flecken vor der Wäsche, so können Sie auch bei stärkeren Verschmutzungen ein ressourcenorientiertes Waschprogramm wählen.

Schleudern Sie Ihre Wäsche zuvor in der Waschmaschine, das spart Strom und schützt die Umwelt.

Lassen Sie Ihre Wäsche im Sommer auf dem Balkon, dem Garten oder der Terrasse lufttrocknen.

Im Winter reicht beim elektrischen Wäschetrockner das Programm "bügeltrocken". Nutzen Sie Ihren Wäschetrockner aber nur, wenn es wirklich sein muss und Sie nicht länger auf die trockene Wäsche warten können.

Viele schätzen an ihrem Trockner, dass zahlreiche Wäscheteile nicht verknittern und viel weniger Bügelwäsche anfällt. Dafür muss die Wäsche aber nicht vollständig im Trockner getrocknet werden. Oft reichen schon fünf oder zehn Minuten Vortrocknen, damit die Wäsche knitterfrei ist. Zum Fertigtrocknen kommt die Wäsche dann auf den Wäscheständer.

Heizen und Lüften

Wenn Sie die Temperatur in Ihren Wohnräumen nur um ein Grad senken, sparen Sie fünf bis zehn Prozent Heizenergie und damit eine Menge Geld. Ein angenehmes Wohnklima bekommen Sie gratis obendrauf.

Statt die Fenster stundenlang zu kippen, sollten Sie alle zwei bis drei Stunden stoßlüften. Dabei sind schon einige Minuten weit geöffnete Fenster ausreichend, um die gesamte Raumluft auszutauschen.

Badezimmer

Ein Gerät, das im Badezimmer besonders viel Strom verbraucht, ist der Fön. Nutzen Sie ihn daher so wenig wie möglich. Im Sommer können die Haare auch von der warmen Luft und der Sonne getrocknet werden.

Falls Sie eine elektrische Zahnbürste mit Ladestation haben, stellen Sie die Zahnbürste nur ca. einmal pro Woche auf die Station. Weniger Strom verbraucht nur noch eine herkömmliche Zahnbürste.

Viele Badezimmerschränke besitzen stromintensive Halogenstrahler. Falls Sie das grelle Licht nicht benötigen, setzen Sie auf die normale Zimmerbeleuchtung mit Energiesparlampen. Am besten tauschen Sie die Halogenstrahler beim nächsten Defekt durch LED-Produkte aus. Diese leben länger, arbeiten wesentlich effizienter und gibt es inzwischen in allen Drogerie- und Baumärkten.

Möglichst kurz Duschen ist selbstverständlich besonders umweltfreundlich. Dabei kommt es weniger auf den Wasserverbrauch an, als vielmehr um die Energie, die zur Erwärmung benötigt wird. Zur Selbstmotivation reicht oft schon ein Timer, der die Dusch-Zeit begrenzt. Das kann eine Eieruhr sein oder eine Einstellung am Handy.

Abfälle recyceln

Recyceln Sie Wertstoffe, und werfen Sie diese in die richtigen Behälter: Papier in die Altpapiertonne, Biomüll in die Biotonne, Altglas und Verpackungen in die Container an den Wertstoffinseln.

Damit sparen bei je 100 Kilogramm Altpapier, Altglas und Kunststoff sowie 1 Kilogramm Aluminium immerhin rund 100 Kilogramm CO2 im Jahr.

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Senden Sie diesen an energiedialog(@)wasserburg.de. Wir werden ihn dann an dieser Stelle mit veröffentlichen.

CO2 Rechner

Wie hoch ist Ihr persönlicher CO2 Ausstoß? Rechnen Sie es ganz einfach aus!

https://uba.co2-rechner.de

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