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Verkehr in der Altstadt

Welche Verkehrsführung soll künftig für den Zentralbereich der Altstadt gelten?

Eigentlich wollte der Stadtrat bereits in der letzten Sitzung vor der Sommerpause 2019 wie geplant über die Einführung einer probeweisen Verkehrsregelung im Bereich Hofstatt, Salzsenderzeile, Färbergasse, Schustergasse und Herrengasse entscheiden.

Die Schustergasse sollte etwa auf Höhe des Brunnens an der St. Jakobs-Kirche durch einen Poller unterbrochen werden. Die Färbergasse und die Herrengasse sollten in beiden Richtungen befahrbaren werden und an der Einmündung zur Schustergasse hätte jeweils gewendet werden müssen. Das beauftragte Verkehrsplanungsbüro hat als Folge dieser Regelung eine deutliche Reduzierung des Durchfahrtverkehrs prognostiziert.

Ein zwischenzeitlich durchgeführter Fahrversuch hat aber gezeigt, dass die Wendemöglichkeiten sowohl im westlichen Bereich der Färbergasse als auch in der Herrengasse als problematisch zu betrachten sind, gerade in Hinsicht mit größeren Fahrzeugen und Lastwägen. Nicht zuletzt auch aufgrund der Benutzung des Verkehrsraums durch Zufußgehende und Fahrradfahrende. Die Verwaltung hat deshalb zunächst von der Umsetzung dieser Maßnahme abgeraten.

Kurz vor der Stadtratssitzung ist darüber hinaus ein Vorschlag des Wirtschaftsförderungsverbandes zur temporären Sperrung der Hofstatt eingegangen.

Der Stadtrat hat deshalb in der Sitzung vom 25. Juli 2019 beschlossen, weitere Vorschläge zu prüfen, die auf eine Verkehrsberuhigung in den genannten Bereichen zielen.

Bei der im Nachgang durchgeführten Prüfung wurden nicht nur Vorschläge der Stadtratsfraktionen berücksichtigt, sondern auch Vorschläge der Bürger/-innen. Bis 16. September 2019 war eine Beteiligung möglich.

Die Ergebnisse wurden durch das Verkehrsplanungsbüro im Rahmen einer außerordentlichen Bauausschusssitzung am 3. Dezember 2019 präsentiert.

Nach ausführlicher Beratung wurde vom Bauausschuss folgender Beschluss gefasst:

"Der Stadtrat soll in einer Klausur über folgende Alternativen beraten:

  1. Fußgängerzone Hofstatt, Verkehrsführung stadteinwärts über Gerblgasse
  2. Pflocklösung wie bereits diskutiert, jedoch mit aufgezeichnetem Wendebereich in der Färbergasse/Schustergasse
  3. Zeitlich begrenzt (Wochenende) oder unbegrenzt gesperrte Einfahrt für Kfz aller Art an der Hofstatt, jedoch Anlieger frei, ggf. kombiniert mit Begegnungsverkehr Herrengasse bis Schustergasse.

Das Verkehrsplanungsbüro wird gebeten die drei Alternativen zu bewerten. Nach der Klausur ist in einer öffentlichen Stadtratssitzung darüber zu entscheiden, ob  und wenn ja welcher zeitlich begrenzte Verkehrsversuch durchgeführt werden soll."

Durch die Kommunalwahlen und die Corona-Pandemie hat sich die Klausur des Stadtrats längere Zeit verzögert.

Am 10. Oktober 2020 traf sich der Stadtrat zu einer ganztägigen Arbeitssitzung in der Mittelschule. Auf dieser Klausur wurden auch weitere Verkehrsthemen sehr ausfürlich erörtert.

Zur Verkehrsführung in der Altstadt wurde ein Kompromiss gefunden, der eine breite Mehrheit im Stadtrat findet. Eine offizielle Beschlussfassung soll in der Sitzung des Stadtrats vom 29. Oktober 2020 erfolgen. Im Rahmen desssen wird das Ergebnis auch der Öffentlichkeit präsentiert.

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BAU- UND UMWELTAMT
der Stadt Wasserburg a. Inn
Stadtbaumeisterin
Mechtild Herrmann
Telefon 08071 105-33
stadtentwicklung(@)wasserburg.de