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Zwischen Plumpsklo und strahlend weißen Laken

Seife, Sand und Soda waren unverzichtbare Reinigungsmittel
Seife, Sand und Soda waren unverzichtbare Reinigungsmittel

Das Museum widmet sich vom 8. März bis 1. Juli dieses Jahres der Kulturgeschichte der Hygiene. Die Besucher erfahren, wie es in früheren Zeiten um den Zustand der Häuser, der Straßen und des Trinkwassers bestellt war. Darüber hinaus werden die vielfältigen Ideen und kreativen Lösungen, wie man früher badete, welches Puder gegen ‚Gerüche‘ half und mit welchen Gerätschaften der anstrengende Waschtag bewältigt wurde, vorgestellt. Auch darf man einen Blick in den Wäscheschrank vergangener Zeiten werfen und sehen, was die Damen und Herren eigentlich darunter trugen.

Um die Ausstellung zu vervollständigen ist das Museum noch auf die ein oder andere Leihgabe angewiesen. Während die hauseigene Sammlung gut mit Wäsche des 19. und frühen 20. Jahrhundert bestückt ist, fehlt es an Hüftgürteln, halbseidenen Strümpfen und wollenen Kinderleiberln der 50er und 60er Jahre. Auch würde das Museum zur Illustration der ausgestellten Objekte gerne alte Fotos aus Wasserburg und Umgebung zeigen. Wer also noch Fotos vom großen Waschtag, vom Brunnen im Hof, vom (Kleintier-)Stall im Stadthaus, vom Abtritt oder dem gemeinschaftlichen Bad in der Zinkwanne hat, wird gebeten, sich beim

Museum Wasserburg zu melden:
Tel. 08071 92 52 90 oder
heimatmuseum(@)wasserburg.de