Stadt Wasserburg am Inn

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Tipps und Informationen

Sicher ins neue Jahr

Wichtige Tipps zum Silvesterfeuerwerk

Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen. Immer wieder sind Brände, die durch Leichtfertigkeit und mangelnde Sorgfalt beim Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ausgelöst werden Anlass für Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst. 

Die Leichtfertigkeit beginnt aber schon dabei, dass manche Feuerwerkskörper verbotenerweise in die Hände von Jugendlichen gelangen. Alljährlich zum Jahreswechsel ereignen sich zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die nicht nur große Brandschäden hervorrufen, sondern auch zu schweren Verletzungen von Menschen führen. Vor allem Verletzungen, wie Fingerabrisse, Gehörschäden, Verbrennungen treten durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf. Eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres steht den Feuerwehren zu Silvester bevor. Meist ist es der unachtsame Umgang mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen.

Schon beim Aufstellen der "Abschussrampen" für die Silvesterraketen werden oft verhängnisvolle Fehler gemacht. Die dazu verwendeten Flaschen werden nicht fest genug im Boden verankert oder unbedacht gar so ausgerichtet, dass die abgeschossenen Raketen unweigerlich ein Gebäude treffen, in ein offenes Fenster fliegen oder in der Nähe von brennbaren Bauteilen zu Boden gehen und dort ein Feuer entfachen. Aber auch bei den sogenannten stationären Feuerwerkskörpern, die in der Nähe von brennbaren Gegenständen abgebrannt werden, besteht höchste Brandgefahr.

Vor allem Balkone, die etwa mit Möbeln oder ähnlichem voll gestellt sind, werden leicht zur ungewollten Zielscheibe der „Böllerei“. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. „Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, Alfons Weinzierl.

 

Die bayerischen Feuerwehren geben folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

Zünden Sie Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt an.
Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
Richten Sie die "Abschussrampe" (leere Flaschen) so aus, dass dieFlugbahn nicht in die Nähe von Gebäuden oder Personen führt.
Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstandein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg und zielen Sie niemals auf Menschen.
Vermeiden Sie, dass Feuerwerkskörper in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen, soweit letzteren dies gesetzlich verboten ist.
Machen Sie alkoholisierte Personen auf die Gefahren aufmerksam oder hindern Sie sie daran, Feuerwerkskörper in gefährlicher Nähe zu brennbaren Stoffen bzw. zu Gebäuden zu zünden. 
Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Tiere, die sehr unter dem lauten Knall explodierender Feuerwerkskörper leiden. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.

Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.

Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

Verhaltenshinweise zum Umgang mit Wespen

Jeden Sommer wird die Feuerwehr Wasserburg mehrmals gerufen, um Wespen und andere ähnliche Insekten zu "beseitigen". Grundsätzlich steht die Feuerwehr damit allerdings vor einem Problem. Gemeint ist damit nicht die technische Seite (wie fängt man die Tiere...). Das Problem ist der Umstand, dass bis auf die Deutsche und die Gemeine Wespe alle Wespenarten unter Naturschutz stehen; Hornissen sind darüber hinaus sogar vom Aussterben bedroht. Für die meisten Anrufer stellen die Insekten keine Gefahr dar, sondern "nur" eine Belästigung. Und damit dürften wir genau genommen gar nicht eingreifen. Nur in sehr speziellen Fällen (z. B. Allergikern oder Kleinkindern...) wäre „Gefahr im Verzug“ und somit ein Einschreiten gerechtfertigt. Lediglich 3 von den derzeit in Bayern bekannten 8 Arten können unter Umständen für uns Menschen lästig werden; dies sind die Deutsche und die gewöhnliche Wespe. Wirtschaftliche Schäden verursachen sie nicht, man könnte sie höchstens als lästig bezeichnen. Vor einer Verharmlosung sollte man dennoch warnen, denn ein Wespenstich in den Mund- oder Rachenraum stellt selbst für nicht allergische Menschen eine akute Lebensgefahr dar! Bedenken Sie, dass diese Tiere nur aggressiv werden, wenn sie gereizt werden. Unwissenheit und Angst verursachen schnell eine Panikreaktion, welche die Tiere aufschrecken und zustechen lassen.

WICHTIG: Gehen Sie kein unnötiges Risiko mit Kindern ein und verständigen Sie einen Imker bzw. die Feuerwehr, die nach einer Absicherung der Gefahrenstelle ebenfalls einen Imker hinzuziehen wird. So sorgen Sie einem ungewollten Besuch vor: Isolierung in Frage kommender Nesthohlräume vor Beginn der Wespensaison (Abdichten der Rolladenkästen, Versiegelung der Fensterschächte mit Fliegendraht usw.) Kontrolle in Frage kommender Hohlräume etwa gegen Mitte Mai. Sollten im Gartenschuppen, im Kamin oder auf dem Dachboden Anfangsnester gefunden werden, ist eine Nestumsiedlung durch Imker relativ leicht möglich.

Bitte bedenken Sie immer, dass diese Tiere nur bei unsachgemäßer Behandlung aggressiv reagieren. Der Einsatz der Feuerwehr in solchen Fällen ist kostenpflichtig. Sollten Sie jedoch weitere Fragen zu Imkern der Umgebung o. Ä. haben, hilft Ihnen die Feuerwehr natürlich gerne und kostenlos. Sollten Sie bei sich zu Hause ein Hornissennest bemerken finden Sie besondere Informationen auch unter hornissenschutz.de

Vorher noch 3 wichtige Punkte zu Ihrer Beachtung : Die Freiw. Feuerwehr ist als Körperschaft öffentlichen Rechts kein gewerblicher Schädlingsbekämpfer! Die Entfernungsmaßnahmen werden von uns nur nach vorheriger Begehung und nur bei dringender Gefahr im Verzug durchgeführt !

Hochwasser

Unser schöner Inn, der mit seinen Ufern Wasserburg umrundet, hat leider auch seine Tücken. Die meisten Innanlieger in der Altstadt und auch im Bereich der Rosenheimerstraße können nicht nur ein Lied vom romantischen Fluss, sondern leider auch von dessen bedrohlichen Eigenschaften singen

Von den Hochwassermarken 1985 und 2005, die beide jenseits der vorstellbaren Pegel lagen, erlebten die von den Fluten betroffenen Bewohner dramatische Stunden - für viele Schaulustige ist das Unglück anderer leider Anlass zum "Hochwasser-Tourismus", der oft die Hilfsarbeiten behindert.

Bedenken Sie, dass die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit sämtlichen Hilfsorganisationen mit Hochdruck gegen den Schaden von Mensch, Tier und Sachgut arbeitet! Die für Mitbürger wichtigen Informationen werden durch mehrere Maßnahmen kommuniziert, so dass sich "niemand persönlich vor Ort ein Bild machen muss"

 

V O R , W Ä H R E N D und N A C H dem Hochwasser

www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/planen-bauen/hochwasser/

 

Anwohnerinfo:

Auf Radiodurchsagen achten Antenne Bayern auf 107,7 oder Bayern 3 auf der Freqzenz 98,5

Gegebenenfalls infomieren Polizei oder Feuerwehr durch Lautsprecherdurchsagen Weiterhin finden Sie bei einer Großschadenslage wie dem Hochwasser stets die aktuellen Informationen im Internet

www.feuerwehr.wasserburg.de (Feuerwehr Wasserburg)

www.wasserburg.de (Stadt Wasserburg am Inn)

www.hnd.bayern.de (Hochwassernachrichtendienst Bayern)

Denken Sie in dieser Situation auch an Mitbürger, die die Warnungen nicht hören oder abrufen können oder der Deutschen Sprache nicht mächtig sind! Informieren und unterstützen Sie diese Personen

 

Spezielle Hinweise der Stadtverwaltung Wasserburg

  • Sammelplatz für den Evakuierungsfall: Falls eine Evakuierung aus bestimmten Stadtbereichen erforderlich ist, sammeln sich die Betroffenen auf dem Parkplatz Auf der Burg, soweit kein anderer Sammelplatz angegeben wurde.
  • Sandsackausgabe: Sandsackausgabestellen sind in der Altstadt der Parkplatz am Gries, für Bereiche südlich der Innbrücke der Bereich an der Hauptschule am Klosterweg. Bitte beachten, dass eine Hochwasserabwehr mit Sandsäcken im Fall einer Vollüberflutung, ab bestimmten Wasserhöhen und Wasserdrücken nicht sinnvoll sondern wertlos ist.
  • Information: Je nach Lage und Prognose entscheidet die Einsatzleitung, ob im Rathaus, EG, Zimmer 02, eine Informationsstelle eingerichtet wird. Diese Stelle informiert die Öffentlichkeit soweit möglich persönlich und/oder durch Aushang. Ist die Stelle eingerichtet, ist sie unter den bekannten Telefonnummern 105-0 und 105-15 erreichbar.
  • Sperrungen: Über Sperrungen kann bezüglich Örtlichkeit und Zeitpunkt nur im Einzelfall und unmittelbar entschieden werden. Eine Vorhersage über mögliche oder kurz bevorstehende Sperrungen ist nicht möglich. Bei extremem Hochwasser muss mit einer Sperrung der Innbrücke auf jeden Fall gerechnet werden.

 

Beratung und Hilfe

Stadtwerke Wasserburg am Inn

Max-Emanuel-Platz 6

83512 Wasserburg a. Inn

Telefon: +49 8071 9088-0

Telefax: +49 8071 9088-33

Internet: http://www.stadtwerke-wasserburg.de

 

Die übrigen Stadtteile versorgt E.ON Bayern mit Strom

E.ON Bayern AG

Kundencenter Ampfing Mobil-Oil-Straße 34

84539 Ampfing

Telefon: +49 8636 981-0

Technischer Kundenservice: 01802 192071

Störungsnummer: 01802 192091 (* für 6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Stand: September 2006)

ACHTUNG: Möglicherweise wird im Ausnahmefall eine Sondernummer geschaltet! Diese können Sie unter dem nachstehenden Link einsehen

Internet: www.eon-bayern.com

 

Einsatz- und Koordination der Hilfsmaßnahmen

Führungs- und Lagezentrum von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk, Stadt Wasserburg und Landratsamt Rosenheim

Freiwillige Feuerwehr Wasserburg

Im Hag 3

83512 Wasserburg am Inn

Deutliche Hausnummern

Hausnummern - zeigen Sie uns wo Sie wohnen

Wo zum Teufel ist die Mozartstraße Nr .......

 

Ein Typisches Beispiel für Wasserburg. Die Mozartstraße - eine lange Straße, bei der ohne deutlich lesbare Hausnummern schnell eine langsame Suche entstehen kann.

Haben Sie schon mal versucht, unter Zeitdruck und Hektik ein bestimmtes Haus zu suchen? Tageszeiten wie die Nacht oder schlechtes Wetter erschweren die Suche zusätzlich. Baustellen, falsch geparkte Fahrzeuge können dazu auch noch die Sicht und die Anfahrt behindern. Dies alles trifft immer wieder zu, wenn Einsatzkräfte an ihrem Einsatzort eintreffen und versuchen sich zu orientieren. Leider sind zu oft die Hausnummern sehr klein, zugewachsen oder fehlen gar komplett.

Sehr selten weisen Personen den Einsatzkräften den richtigen Weg. Dies alles führt zu einer Verzögerung bis zu einigen Minuten.

Jeder Hausbesitzer in Deutschland ist nach dem Bundesbaugesetz verpflichtet, sein Haus, bzw. Grundstück mit der von der Gemeinde festgelegten Nummer zu versehen. Leider findet man jedoch Hausnummertafeln in einer freien Gestaltung, wie zum Beispiel in Neubausiedlungen, wo diese sehr „abstrakt“ sind. Diese schmücken zwar das Haus, jedoch aus Sicht von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei sind diese schwer zu erkennen, wenn es schnell gehen soll.

 

Vergessen Sie nicht, vielleicht haben Sie selbst den Notruf abgesetzt und warten ungeduldig auf die Helfer!


Beispiele für schlechte Hausnummern

Meistens sind Hausnummern von Bäumen oder Sträuchern zugewachsen, mit derselben Farbe wie die Fassade gestrichen (weiße Nummer auf weißen Grund), schlecht angebracht (nicht zur Straße hin), zu klein oder durch Verwitterung nicht mehr erkennbar. Sowohl die Erneuerung der Hausnummer, als auch der Einsatz eines Einweisers können den Rettungskräften ein schnelleres Finden erleichtern – auch wenn es nur um eine halbe Minute handeln sollte. Sie wollen doch auch, dass man Ihnen schnelle, professionelle Hilfe leisten kann?

Richtiger Einsatz von Einweisern

Meistens können ein oder mehrere einweisende Personen die Anfahrt von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei erheblich erleichtern. Während die Einsatzkräfte alarmiert werden und sich auf der Anfahrt befinden, können die Ersthelfer beispielsweise Türen und Schranken öffnen, Aufzüge im Eingangsbereich anhalten oder Hunde einsperren. Bei einer Untersuchung durch eine Fachzeitschrift stellte sich heraus, dass solch einfache Handlungen die Anfahrt zum Einsatzort oft erheblich verkürzen können.

Wenn's brennt - Flucht aus der Wohnung

Ein Szenario welches welches wir niemanden wünschen. Ohne jegliche Sicht womöglich aus der eigenen Wohnung flüchten. Zahlreiche Gefahren lauern in der einst so vertrauten Umgebung. Aus diesem Grund sollten Sie sich schon vorher über einiges im klaren sein. Durch die verrauchte Sicht, sind Sie im Gebäude, bzw in der Wohnung vollkommen orientierungslos!

 

Kriechen Sie auf dem Fußboden ins Freie, denn unten ist die Sicht besser und das Atmen fällt leichter. Die Wärme steigt nach oben!

Falls dies nicht mehr möglich ist, begeben Sie sich zum nächsten Fenster, und machen Sie sich am geöffneten Fenster aufmerksam! Verschließen Sie die Tür so, das kein Rauch durchdringen kann, z.B. mit Kleidung, Bezüge etc.

Schließen Sie alle Türen und Fenster aber schließen Sie diese nie ab. Warnen Sie andere Personen im Haus, klingeln Sie bei den Nachbarn.

Atmen Sie niemals Brandrauch ein! Durch wenige Atemzüge können sie bewusstlos werden und Ihrer Rettung steht noch eine Suche bevor.

Spraydosen

Wenn Spraydosen zu Flammenwerfern werden

In vielen Bereichen des täglichen Lebens begegnet man Spraydosen. Sei es beim frisieren, beim lackieren oder beim Schuhe imprägnieren. Spraydosen sind ein alltägliches Utensil. Dennoch ist ein gewisses Maß an Vorsicht geboten. Das früher verwendete Treibgas wurde zwar gegen nicht brennbares ausgetauscht, eine Brandgefahr ist jedoch immer noch nicht auszuschließen. Zum Beispiel werden Kunstharze und Nitrolacke im Sprühnebel in feinste Teile zerstäubt, die leicht entzündlich sind – egal, ob mit oder ohne brennbarem Gas!

 

Beachten Sie folgende Punkte bei der Benutzung von Spraydosen:

  • Rauchen Sie nicht, wenn sie Spraydosen benutzen
  • Achten Sie darauf, dass in der Nähe keine Zündquellen sind. Dies müssen keine offenen Flammen sein, oft reichen schon heiße Lichtquellen oder Metalloberflächen, wie z.B. Glühbirnen oder Herdplatten
  • Erhitzen sie niemals Spraydosen über 50 Grad! Da der Behälter unter Druck steht, besteht extreme EXPLOSIONSGEFAHR! Diese Temperaturen sind schnell erreicht, z.B. bei Einwirkung von Sonnenstrahlen, im Sommer vergessende Spraydosen in Autos, oder das Lagern neben Heizkörpern
  • Sollte eine Spraydose explodieren, kann diese mit einer sehr schnellen Geschwindigkeit durch die Luft fliegen und Menschen dabei schwer verletzen!
  • Öffnen Sie niemals Spraydosen gewaltsam, dies gilt sowohl für volle als auch für entleerte Dosen
  • Lüften Sie Räume, in denen mit Spraydosen gearbeitet wird
  • Bewahren Sie Spraydosen außer Reichweite von Kindern auf!

Vorsicht beim Grillen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, immer wieder kommt es in den Sommermonaten zu Unfällen beim Grillen, bei denen es neben Verbrennungsverletzungen auch zu Bränden kommen kann.

Nachfolgend haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die wir Ihnen für eine schönes und vor allem unfallfreies Grillen nahe legen möchten!

 

Wählen Sie einen richtigen Ort im Freien, sodass die Wärmestrahlung ungehindert abziehen kann. Ungeeignet sind Balkone oder Plätze unter Holzdecken, vor Fenstern, in Carports und Schuppen. Achten Sie auf einen sicheren Stand, stellen sie den Grill nicht auf eine schiefe Ebene. Das Unterlegmaterial muß so groß sein, daß die Beine des Grills nicht abrutschen können. Die Grillbediener sollten darauf achten, daß ihre Kleidungsstücke keine Kunststofffasern beinhalten. Sie schmelzen bei Annäherung einer Wärmequelle und verursachen schlecht heilende Verletzungen. Das Gerät darf nicht zweckentfremdet werden. Die Konstruktion ist nicht immer für große Fleischstücke oder Kochtöpfe geeignet. Kleinkinder gehören nicht an das Gerät. Ein Sicherheitsabstand muß unbedingt eingehalten werden. Auch Erwachsene rutschen aus oder werden angeschubst. Markieren Sie einfach den Abstand mit Stühlen oder einer gespannten Leine. Die Menge der Grillkohle muß der Größe des Gerätes entsprechen. Auch achten Sie darauf, daß keine Kohlestücke herausfallen können. Das Anzünden der Kohle darf nur mit zugelassenen Mitteln erfolgen. Geeignetes finden Sie in den Angeboten des Fachhandels. Benutzen Sie zum Wenden der Grillstücke geeignete Gabeln oder Zangen. Denken sie auch an eine Ablage für ihr Grillbesteck. Nach dem Essen ist die Kohle keine Unterlage zum Verbrennen des Verpackungsmaterials. Kinder sollten nicht mit Stöckchen oder Papier kokeln. Stellen Sie das Gerät an eine sichere Stelle und lassen Sie die Kohle kalt werden. Plastikmülleimer sind ungeeignet, glühende Kohlen aufzunehmen.

 

Wenn doch etwas schiefgehen sollte, setzen Sie einen Notruf ab und leiten Sie Erste-Hilfe- Maßnahmen ein.


Bekleidung von der Wunde entfernen, mit Wasser lange kühlen, anschließend mit einem Brandwundenverbandtuch abdecken, Schockgefahr ist zu beachten, auf den Rettungswagen warten.

Hinweis zu IN CASE OF EMERGENCY (engl. für: Im Notfall)

Ein wichtiger Hinweis zu IN CASE OF EMERGENCY (engl. für: Im Notfall)

Hier ein Hinweis, der hoffentlich nie notwendig sein wird: Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei Straßenunfällen die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei den Einsätzen weiß man aber nicht, wer aus diesen langen Kontaktlisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktlistendie im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudonym einträgt.

Das international anerkannte Pseudonym ist: #ICE (= In Case of Emergency). Die Raute damit es in der Kontaktliste oben steht. Unter diesem Namen sollte man die Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Hier ein Link von Wikipedia dazu: de.wikipedia.org/wiki/In_Case_of_Emergency Wer sich das durchliest, wird nicht nur ICE verwenden, sondern auch IN. Aber lest bitte selber den Beitrag dazu. Bitte diese Meldung weiterleiten, damit dieses Verfahren üblich wird! Leicht, kostet nichts, kann aber viel bringen.

Fettexplosion

Sicher wissen Sie es, haben schon mal drüber gesprochen oder gelesen. Trotzdem wird es in einer Paniksituation immer wieder falsch gemacht. Während des Kochens läutet jemand an der Türe oder das Telefon klingelt. Und schon ist man kurz abgelenkt, und schon hat man den mit erhitztem Fett und Öl vergessenen Topf auf dem Herd. Eine Entzündung ist nun eine Frage von Sekunden.

Wenn nun die Flammen den Herd und das engere Umfeld eingenommen haben ist der Schreck groß. In Panik geschieht dann der verhängnisvolle Fehler das Fett mit WASSER löschen zu wollen.

 

ACHTUNG: brennendes Fett nie mit Wasser löschen

 

Nur ein Liter Wasser auf den Fettbrand gegossen ist, verursacht eine schlagartige Fettexplosion, explosionsartig ca. 1700 Liter Wasserdampf.

Der durch die Explosion entstehende Wasserdampf, kann Ihnen Verbrennungen 3. Grades zufügen, und die Küche, bzw. die Wohnung unmittelbar in Brand setzen.

 

Löschen Sie deshalb brennende Töpfe und Pfannen niemals mit Wasser!

 

Als einfaches und effektives Löschmittel verwenden Sie einen passenden Topfdeckel oder eine Löschdecke um die Flammen zu ersticken. Beachten Sie, dass durch das Abdecken dem Brand ausreichend lange jeglichen Sauerstoff entziehen um eine Rückzündung zu vermeiden.

Sollten Ihre ersten Löschversuche fehlschlagen, wählen Sie umgehend den Notruf 112 und verständigen Sie Ihre Nachbarn. Zur weiteren Vorgehensweise bietet uns unser Forum detaillierte Informationen unter Richtiges Verhalten im Notfall

In diesem Sinne, wünschen wir Ihnen ein unfallfreies Kochen und einen guten Appetit.

Ihre Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn

Rauchmelder retten Leben

Ihr Leben ist es wert!

Diese kleinen, unscheinbaren aber sehr effektiven Lebensretter erhalten Sie im Elektrofachhandel oder bei Brandschutzfirmen. Legen Sie nicht nur auf die Qualität der Geräte sondern auch auf eine kompetente Beratung beim Kauf wert.

 

Folgende wichtige Merkmale sollte Ihr Rauchmelder aufweisen:

  • VdS-Prüfzeichen
  • Warnfunktion bei sinkender Batterieleistung
  • Testtaste zur Funktionsüberprüfung
  • Rundumöffnung um den Rauchsensor (optischer Melder)

 

Feuerwehren raten grundsätzlich zum Kauf von VdS- anerkannten Meldern nach der DIN 14604. Die Lebensdauer sollte mit 10 Jahren angegeben sein. Schon ab 29,-€ erhalten Sie qualitativ hochwertige Melder, die aufgrund sämtlicher Schutzmechanismen kaum Fehlalarme auslösen! Vermeiden Sie ungeprüfte Billigangebote! – Ein paar Euro rechtfertigen nicht das Spiel mit dem Leben!

Und so setzen sie Rauchmelder am besten ein www.gloria.de/utcfs/ws-446/As...m_Ratgeber.pdf Quellen: Gloria Feuerlöschtechnik Bayerisches Staatsministerium des Inneren www.rauchmelder-lebensretter.de

Ihre Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn

Richtige Löschtaktik mit dem Feuerlöscher

Quelle Grafik: Wikipedia

Parken Sie uns nicht das Wasser ab

Mal ehrlich! Es ist Marktsonntag, Weinfest oder Flohmarkt – kein Parkplatz in der ganzen Stadt und Sie suchen für Ihren Pkw einen Parkplatz.

Achten Sie in so einer Situation immer auf ausgewiesene Parkmöglichkeiten oder stellen Sie sich schon mal auf den Gehweg, die nächstbeste freie Lücke oder in eine Einfahrt? Nur in den seltensten Fällen wird daran gedacht, dass möglicherweise eine Feuerwehrzufahrt (siehe Grafik) oder ein Hydrant versperrt oder zugeparkt wird! Im Ernstfall kann so ein Verhalten zur Katastrophe führen. Bedenken Sie, dass Tanklöschfahrzeuge oder Drehleitern aufgrund Ihrer Größe ausreichend Platz benötigen um effektiv eingesetzt werden zu können.

Unterflurhydranten (siehe Grafik) sind wegen Ihrer Ebenerdigkeit zur oder in der Straße leicht zu übersehen. Sollten Sie in der Nähe; meist am Gartenzaun oder an einer Hauswand ein Hinweisschild erkennen, (siehe Grafik) so sehen Sie sich am besten nochmals um ob sie die oft überlebensnotwendigen „Helfer“ der Feuerwehr mit Ihrem Fahrzeug verdecken oder blockieren. Gleiches gilt natürlich für sogenannte Oberflurhydranten(siehe Grafik), die ebenfalls gerne übersehen werden!

Tanklöschfahrzeuge führen zwar Wasser mit sich, sind aber auf sofortigen Nachschub angewiesen! Zugeparkte oder blockierte Hydranten führen dazu, dass das Wasser über Umwege und somit lange Schlauchleitungen zum Brandobjekt gefördert werden muss und hierbei wertvolle Zeit verstreicht. Wertvolle Zeit, in der Sachgüter und Menschenleben auf dem Spiel stehen und großen Schaden nehmen können! In diesem Sinne, Graben Sie uns nicht das Wasser ab, bzw. parken Sie es nicht zu!

 

Ihre Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn

So wird die Feuerwehr alarmiert

Sie wohnen oder arbeiten in Wasserburg am Inn, dann haben sie sich sicher schon einmal die Feuerwehrsirene und anschließend die ausrückenden Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn gehört, bzw. gesehen.

Aha, die Feuerwehr hat wieder einen Einsatz – wäre die logische Schlussfolgerung! – Stimmt! Aber viel öfters als mit der Sirene wird das Personal der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn mittels Funkmeldeempfänger (Piepser) alarmiert. – Der sogenannte stille Alarm. So nimmt die Bevölkerung ca. 90% der Einsätze garnicht war. Da das Einsatzspektrum der Wasserburger Feuerwehr von Türöffungen für die Polizei oder einer einfachen Ölspurbeseitigung, bis hin zu Großbränden oder schweren Unfällen mit Chemikalien oder radioaktiven Stoffen reichen kann, hat diese Variante der Alarmierung zum einen den Vorteil, dass durch unterschiedliche Melderschleifen eine gezielte Anzahl an Feuerwehrmännern und Frauen zum Einsatz gerufen werden können.

Und zum anderen, dass Sie z.B. nachts nicht bei jedem Alarm von der Sirene aus dem Schlaf gerissen werden! Denn bei weit über 100 Einsätzen in Jahr ist das für Sie mit Sicherheit eine angenehme Angelegenheit!

Wird dennoch bei größeren Ereignissen mittels Sirene alarmiert, können Sie sich schon darauf einstellen das in Kürze Feuerwehrfahrzeuge dringend durch den Verkehr müssen.

Findet also ein „Stiller“ oder ein „Sirenenalarm“ statt, fallen als erstes Feuerwehrler auf, die durch die Stadt in Richtung Feuerwehrgerätehaus mittels Rad oder zu Fuß unterwegs sind! Diejenigen die mit dem Pkw kommen sind meistens durch einen „Dachaufsetzer“ mit der Aufschrift „Feuerwehr im Einsatz“ zu erkennen!

Vielerorts wird nicht beachtet, dass all diejenigen gerade noch an Ihrem Arbeitsplatz oder bei Ihrer Familie zuhause waren und jetzt ehrenamtlich und unentgeltlich für in Not geratene „auf die Tube drücken“ und sich oftmals großen Gefahren aussetzen.

Ein Teil der Alarmierungen stellt sich oftmals noch während der Anfahrt zum Einsatzort als „Fehlalarm“ heraus. Auch böswillige Alarmierungen durch vorsätzlich gedrückte Feuermelder kommen vor! So müssen Sie sich nicht wundern, wenn die Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn an Ihnen vorbeifährt oder Sie überholt und an der nächsten Kreuzung wendet und ohne Sondersignal im normalen Verkehrsfluss wieder zurückfährt! – Eine Spazierfahrt war das gewiss nicht!

 

Glauben Sie uns, die Feuerwehr rückt nur aus, wenn Sie gerufen wird!

In diesem Sinne, hoffen wir dass Sie uns NICHT brauchen! Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr Ihre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn

Quelle Grafik: Feuerwehr Wasserburg, Feuerwehr Rosenheim, Wikipedia

Richtiges Verhalten im Notfall

R U H E  B E W A H R E N

1. Menschen retten

Lebensrettende Maßnahmen an Verletzten vornehmen Brennende Personen mit Decken, Mäntel oder Löschdecke ablöschen oder durch wälzen am Boden Feuer ersticken. Unfallstelle absichern.

Begeben Sie sich nicht in unnötige Gefahr! Keine Heldentaten! 

2. Feuer/Unfall melden

durch betätigen des nächst gelegenen Feuermelders oder über Notruf 112 die Feuerwehr oder 19222 den Rettungsdienst verständigen.

3. Meldung

WER meldet? Nennen Sie Ihren Namen und Ihren Standort

WAS ist passiert? Versuchen Sie möglichst in kurzen, exakten und veständlichen Sätzen die Lage zu schildern. Nennen Sie die Anzahl von verletzten. Wenn möglich Art und Umfang von Verletzungen

WO liegt der Notfall-/ Unfallort? Machen Sie genaue Angaben über Straßennamen Hausnummern, bzw. Kilometerangaben. Auch Baustellen und Staus sind für eine rasche Anfahrt der Feuerwehr hilfreich!

WARTEN Sie auf Rückfragen! Möglicherweise wird Ihre Erreichbarkeit (Telefonnummer) benötigt!

 

4. Brand bekämpfen/ Verletzte versorgen

Versorgen Sie Verletzte, bzw. versuchen Sie den Brand zu bekämpfen ohne das Sie sich selbst in Gefahr begeben! Weisen sie weitere Ersthelfer an, anfahrende Einsatzkräfte einzuweisen.

 

Im Allgemeinen gilt: Bevor Sie einen Notruf absetzen, verschaffen Sie sich einen groben Überblick über die Lage am Unglücksort. Sie brauchen keine Angst zu haben den Notruf zu wählen! Am anderen Ende der Leitung, egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei weiß jeder das Sie sich gerade in einer Ausnahmesituation befinden! Sollten Sie in der Aufregung was vergessen, werden Sie danach gefragt! Wichtig ist, dass Sie Erste Hilfe leisten und Unfallstellen absichern. Bedenken Sie, dass auch der Trost von Geschädigten oder Leichtverletzten eine wertvolle Hilfe ist!

Bayerisches Feuerwehrgesetz

Welcher Feuerlöscher für was?

Rückstandsfreies Löschen mit unserem CO2

Feuerlöscher Das Löschgas Kohlendioxid (CO2) ist das einzige in Handlöschern einsetzbare Löschmittel, das völlig rückstandslos löscht und sogar bei empfindlichen technischen Geräten eingesetzt werden kann. CO2 wird aus unserer Atemluft gewonnen und ist daher auch in der Herstellung besonders umweltfreundlich.

CO2 wirkt - in Verbindung mit Löschbrausen - bei flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen der Brandklasse B durch den Stickeffekt. CO2 ist nicht elektrisch leitend. Die Feuerlöscher gibt es mit 2 und mit 5 kg Löschmittel.

Einsatzbereiche: z.B. elektrische- und elektronische Anlagen, Reinst- und Reinräume, chemische Industrie, Bereiche mit besonderen hygienischen Anforderungen, sensible Räume und Anlagen

 

Pulverfeuerlöscher mit Eurotroxin

Pulver ist der Alleskönner unter den Löschmitteln. Eurotroxin-Pulver löscht schlagartig und bildet eine Pulverwolke, die beim Löschen vor der Hitze des Brandes schützt. Pulverlöscher gibt es, auch als Dauerdrucklöscher, mit 6, 9 und 12 Kilo Löschmittel, sie sind frostsicher bis -30°C.

Die hohe Wirksamkeit von Eurotroxin beruht auf einer Kombination aus antikatalytischem Effekt und Sperreffekt. Die winzig kleinen Pulverkörnchen verhindern die für den Brandvorgang notwendige chemische Reaktion - der Verbrennungsvorgang bricht schlagartig zusammen. Bei Bränden mit Glutbildung entsteht durch die Bildung einer Schmelzschicht auf dem Brandgut darüber hinaus ein Sperreffekt, der Rückzündungen verhindert.

Einsatzbereiche: Außenbereiche, Fahrzeuge, Garagen, Tiefgaragen, Parkhäuser, Heizungsanlagen, Chemische Industrie, Raffinerien

 

Metallbrand-Pulverfeuerlöscher mit Metatroxin

Metatroxin ist ausschließlich für Metallbrände der Brandklasse D geeignet und zeichnet sich durch höchste Löschwirkung aus. Metallbrände lassen sich nicht so einfach und schnell bekämpfen wie andere Brände, denn Metall kann nicht gelöscht werden, sondern wird mit Metallbrandpulver abgedeckt um weiteren Schaden zu verhindern. Es bildet sich eine dichte Schmelze, die die Zufuhr von Sauerstoff zum Brandherd verhindert. So wird der Brand isoliert und die Aufheizung der Umgebung verhindert. Zusätzlich werden Rückzündungen unterbunden.

Metallbrand-Pulverlöscher gibt es mit 12 Kilo Löschmittel, sie sind frostsicher bis -20°C.

Einsatzbereiche: z.B. Leichtmetallverarbeitende Betriebe, Metall-Recycling Betriebe

 

Schaum-Feuerlöscher mit CO2-Überladung

Das Schaum-Wasser-Gemisch AFFF löscht durch seine starke Netzwirkung besonders effektiv und fast rückstandslos - AFFF stellt in vielen Fällen eine gute Alternative zu Pulverlöschern dar, denn keine Pulverwolke behindert die Sicht. Den AFFF-Löscher mit patentierter CO2 Überladung gibt es mit 6 und 9 Litern Löschmittel.

Bei der Brandklasse A löscht die Kombination von Kühl- und Sperreffekt: Das Wasser senkt die Temperatur unter den Entzündungspunkt und beim Verdampfen bildet sich eine Salzkruste, die ein erneutes Aufflammen unmöglich macht. Bei der Brandklasse B bildet sich ein sehr dünner, gleitfähiger Film auf der brennenden Flüssigkeit, der sich sofort über die ganze Oberfläche ausbreitet und die Sauerstoffzufuhr unterbindet. Der Brand wird erstickt und Rückzündungen werden zuverlässig verhindert.

Unser AFFF-Schaum ist ein dünnflüssiger, kriechfähiger und schnellfließender Schaum. Durch diese Eigenschaften empfiehlt er sich besonders für schwer zugängliche Bereiche mit hoher Lagerdichte.

Einsatzbereiche: z.B. Lagerbereiche, Archive, Versorgungsräume, Abfallverwertung und Beseitigung, Schifffahrt, Chemische Industrie, Mineral- und Petrochemie, Landwirtschaft (Stallungen, Scheunen, Silos), Futtermittelindustrie

 

Wasser-Feuerlöscher mit CO2 Überladung

Wasser wird schon seit jeher als Löschmittel eingesetzt und findet auch heute noch in der Brandbekämpfung Verwendung. Es ist leicht zu beschaffen und ungiftig für Mensch, Tier und Umwelt. Durch den Zusatz von Frostschutzmitteln kann es heute auch bei Temperaturen bis zu -30 °C eingesetzt werden.

Den Wasser-Feuerlöscher mit patentierter CO2 Überladung gibt es mit 6 und 9 Litern Löschmittel. Die Löschwirkung des Wassers beruht vor allem auf seinem Wärmebindungsvermögen. Die abkühlende Wirkung des Wassers stört die thermischen Reaktionsvoraussetzungen und behindert die weitere Aufbereitung brennbarer Stoffe, sodass die Bildung brennbarer Gase und Dämpfe abbricht. Wasser löscht also durch Abkühlung.

Einsatzbereiche: z.B. Papier- und Kartonagenlager, Verkaufs- und Ausstellungsflächen, Textilien

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