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das Spiel bleibt immer im Mittelpunkt . . .

Bei allen Attraktionen, die an den Festspieltagen über die Bühne gehen werden - eines bleibt dabei immer im Mittelpunkt: Das Bürgerspiel.

Erdacht wurde das Schauspiel vom Landshuter Lehrer Eugen Ortner anlässlich der 800-Jahr-Feier in Wasserburg im Jahre 1937. Aufgrund einer Maul- und Klauenseuche in besagtem Jahr und einer in diesem Zusammenhang verhängten Verbreitungssperre beziehungsweise Reiseverbot für Tier und Mensch verlegte man die Erstaufführung kurzerhand auf ein Jahr später, ins Jahr 1938. Die Darbietung 1938 war geprägt vom aufstrebenden nationalsozialistischen Regime. In den Vordergrund stellte man die Glorifizierung von Heimatland, Heimatstadt und Nationalstolz. In der zugehörigen Festschrift wurde der Inhalt und die Thematik des Spieles mit nur wenigen Worten abgehandelt. Den größten Raum nahmen stattdessen die Präsentationen der Hauptdarsteller und die mit überschwänglichen Worten gepriesene Schönheit und Vorbildlichkeit der Heimatstadt ein.

historisches Foto

Für das Jahr 2000 richtete der Wasserburger Autor und Spielleiter Christian Huber das Stück gänzlich neu ein. Der lose Verbund von historischen Szenen erhielt einen neuen Rahmen, einen roten Faden. Für 2009 versprechen die Wasserburger jetzt dem Publikum nicht nur ein Stück Wasserburger Geschichte, sondern auch eine spannende Geschichte in der es um Rache, Arroganz und Läuterung geht. Huber hat dem Bürgerspiel für 2009 wieder ein neues Kleid verpasst und das Publikum darf auf ein Riesenspektakel gespannt sein.

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