Der günstigen Möglichkeit, den Gebirgsfluss an seiner
engsten Stelle mit einer Brücke zu überspannen und damit
den ganzjährigen Zugang zur Stadt sicherstellen zu können,
verdankt die Stadt Wasserburg neben einer reichen
Privilegienausstattung, ihren wirtschaftlichen Aufstieg und
die Blüte im Mittelalter. Seit 1338 erwähnt, wurde die
Holzbrücke immer wieder durch Eisstöße – der letzte
ereignete sich 1929, wenige Jahre vor Bau der Innstaustufe
– zerstört. In Kriegszeiten konnte das äußerste von 10
Jochen abgeworfen und das innerste wie eine Zugbrücke
hochgezogen werden. Die jetzige Brücke wurde 1929 erbaut
und 1982/83 in wesentlichen Teilen erneuert.
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