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Attel mit Klosterkirche

Kloster Attel oberhalb der Leite von Inn und
Attel  

Vorbei am Naturschutzgebiet "Vogelfreistätte Innstaustufe" führt ein ca. 6 Kilometer langer Fußweg nach Attel.

Attel mit seiner Michaelskirche gehört zu den ältesten Kultstätten des weiten Umkreises. Bereits 807 wird „Hatile“ als seit langer Zeit bestehendes Erbgut der Heiligen Maria in Freising erwähnt. Es scheint ein Königshof gewesen zu sein, der vor der Vertreibung der Agilolfinger Herzog Tassilo gehört haben muss. Ursprünglich war die Kirche eine dreischiffige Basilika nach Hirsauer Schema.
Die Erhebung zur Abtei erfolgte 1145.

Am Ende des 17. Jh. Waren Kirche und Kloster baufällig. Der Neubau wurde vom damals regierenden Abt Cajetan Scheyerl (1703 – 1723) selbst entworfen und auch geleitet. Vorbild war die Münchner St. Michaelskirche. 1803 fielen das Benediktinerkloster und seine Kirche der Säkularisation zum Opfer.

Besonders sehenswert sind:

In der Nähe des Klosters Attel stand die Limburg, der Stammsitz der Hallgrafen, die durch die Verlegung ihres Herrschaftssitzes nach Wasserburg a. Inn Mitte des 12. Jahrhunderts die Blütezeit der Stadt einleiteten. Die ehemaligen Klostergebäude werden heute durch die Stiftung Attl, eine Einrichtung für behinderte Menschen, genutzt.

Im Jahr 2007 feierte Attel sein 1200-jähriges Jubiläum

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