Heimat am Inn 26/27
Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg (Herausgeber):
Heimat am Inn 26/27,
807 - 2007 / 1200 Jahre Attel
Festschrift zum Jubiläum Attel
Jahrbuch 2006/2007
ISBN: 978-3-9808031-0-6
Wasserburg 2007
Verlag Wasserburger Bücherstube
Die neue Heimat am Inn ist ab dem 25.06.2007 in der
Bücherstube Wasserburg, im Stadtarchiv Wasserburg, im
Pfarramt Attel, in der Stiftung Attl oder im Buchhandel für
20 Euro erhältlich.
Darin sind folgende Aufsätze enthalten:
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FERDINAND STEFFAN: DER ATTELER KLOSTERBERG IN FRÜHESTER
ZEIT (UR- UND FRÜHGESCHICHTE „ATTELS“)
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LAURA SCHERR: „DEN REIGEN ERÖFFNE, WIE BILLIG, FREISING
MIT SEINEM COZROH!“ - WARUM 1200 JAHRE ATTEL?
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LAURA SCHERR: NICHTS GENAUES WEIß MAN NICHT? - DIE
GESCHICHTE DER ABTEI ATTEL AM INN IM ÜBERBLICK
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ELISABETH NOICHL: 1137 – ODER DIE MAGIE EINER ERFUNDENEN
ZAHL - ZUR GEFÄLSCHTEN “GRÜNDUNGSURKUNDE" DES KLOSTERS
ATTEL
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BJÖRN STATNIK: DAS SPÄTGOTISCHE HOCHALTAR-RETABEL DER
KLOSTERKIRCHE VON ATTEL UND SEIN SCHÖPFER, DER LANDSHUTER
HOFMALER SIGMUND GLEISMÜLLER
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VOLKER LIEDKE: DIE STIFTERTUMBA SOWIE EINIGE BEMERKENSWERTE
GRABSTEINE UND EPITAPHIEN DES 15. UND 16. JAHRHUNDERTS IN
DER KLOSTERKIRCHE VON ATTEL
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BERND LOHSE: GEMALTE THEOLOGIE – GEMALTE
RELIGIOSITÄT
DIE KLOSTERKIRCHE ATTEL IM 18. JAHRHUNDERT
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GERHARD LEIDEL: KLOSTER ATTEL UND DER INN
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FERDINAND STEFFAN: DIE WALLFAHRT ZU „UNSEREM HERRN IM
ELEND“ BEI ATTEL
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WOLFGANG ECKSTEIN: DIE PRÄLATEN-BENEDIKTION ZU ATTEL AM 9.
SEPTEMBER 1635
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FRANZ WENHARDT: DIE GEBETSVERBRÜDERUNG ZWISCHEN DEN
KLÖSTERN ATTEL UND GARS
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REINOLD HÄRTEL: VON DER „STABILITAS LOCI“ ZUR
„STABILITAS SALUTIS“ - DAS SCHICKSAL DER ATTELER
BENEDIKTINER-MÖNCHE NACH 1803
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FERDINAND STEFFAN: GRENZSTEINE DER KLOSTERHOFMARK ATTEL
- MATTHIAS HAUPT: ZEITTAFEL ZUR GESCHICHTE ATTELS
Buchbeschreibung:
Der Doppelband 26/27 der Reihe "Heimat am Inn" ist
anlässlich des 1200. Geburtstages eines Ortes nur einem
Thema gewidmet: Attel.
Trotz dieser einschränkenden Vorgabe bietet das Buch dem
Leser ein facettenreiches Kaleidoskop geschichtlicher,
politischer, geographischer sowie kunsthistorischer
Gegebenheiten, menschlicher Lebensumstände und
Gestaltungskraft. Der Bogen spannt sich von der
Frühgeschichte bis zur Gegenwart, der Inhalt ist
wissenschaftlich exakt aufbereitet, wo es um zu belegende
Tatsachen geht, spannend, wenn von allerlei Bedrängnissen,
sogar Streitereien zweier Klöster die Rede ist, und
anrührend, ja ergreifend, wenn Schicksale der
Klosterinsassen nach der Säkularisation beschrieben werden,
die den Verlust ihrer Heimat, der Geborgenheit des Klosters
und der gütigen Vatergestalt ihres Abtes bitter beklagen,
eines Abtes, der am Grab von einem verstorbenen Mitbruder
ausgerufen hat: "Ich bin untröstlich. Mein Sohn Anselm,
Anselm, mein Sohn!"
Die Geschicke des Klosters waren allezeit derart mit dem
Ort verbunden, dass sie auch im vorliegenden Band
allgegenwärtig sind, wobei immer wieder auf Paul Schinagl,
den Stadtpfarrer von Wasserburg verwiesen wird, der als
Doktorand eine vielbeachtete Arbeit über die
Klostergeschichte geschrieben hat.
Man konnte so vertiefen, punktuelle Schwerpunkte setzen und
die Ortsgeschichte Attels einfließen lassen.
Damit hat der Heimatverein Wasserburg zusammen mit
zahlreichen namhaften Autoren eine Festschrift geschaffen,
die der Bedeutung des Ortes (ehemals Hallgrafensitz,
Klostergemeinde, Wallfahrtsstätte, später Kommune mit
Behinderten-Anstalt der Barmherzigen Brüder, heute
Stadtteil Wasserburgs mit Betreuungs- und Fördereinrichtung
der "Stiftung Attl") gerecht zu werden vermag, eine
Festschrift par excellence, die sich sehen (und lesen)
lassen kann.
Hanns Airainer
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