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Heimatverein für Wasserburg a. Inn und Umgebung
(Historischer Verein) e.V.

Aktuelles/Veranstaltungen

  • Jahresprogramm 2017:


  

Das neue Jahresprogramm 2017 ist erschienen:

Hier können Sie einen Blick in das Programmheft werfen...

Gedruckte Programmhefte sind ab 9.1.17 im Stadtarchiv erhältlich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch der abwechslungsreichen Veranstaltungen im Jahr 2017!

Wir wünschen Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2017!

  • Die nächste Veranstaltung:



 

  • Montag, 23.1.2017, 19.30 Uhr

Rathaussaal Wasserburg, Marienplatz 2

Prof. Dr. Klaus Jürgen Bade, Berlin:
Abwehrhaltungen und Willkommenskultur in der ‚Flüchtlingskrise‘

Auf dem Höhepunkt der ‚Flüchtlingskrise' im Herbst 2015 konkurrierten in Deutschland Willkommenskultur und Krisenangst. Brennende Hilfsbereitschaft traf auf brennende Flüchtlingsheime, herzliche Zuwanderung auf brutale Abwehr. Der Vortrag fragt: Was waren und sind die Hintergründe der sogenannten Flüchtlingskrise? Woher kommen die Abwehrhaltungen in weiten Teilen der Bevölkerung? Worin liegen die Unterschiede zwischen der politisch von oben gestifteten ‚Willkommenskultur' und der von unten entstandenen bürgergesellschaftlichen Willkommensbewegung?

Der Migrationsforscher, Publizist und Politikberater Prof. em. Dr. Klaus J. Bade lehrte bis 2007 Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und lebt seither in Berlin. Er war u.a. Begründer des Osnabrücker Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), des bundesweiten interdisziplinären Rates für Migration (RfM), der ebenfalls bundesweiten Gesellschaft für Historische Migrationsforschung (GHM), stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Migration und Integration (Zuwanderungsrat) 2004-2005 und 2008-2012 Gründungsvorsitzender des von ihm konzipierten Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in Berlin. Bade war Gastprofessor an den Universitäten Harvard und Oxford, an der Niederländischen Akademie der Wissenschaften sowie am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er hat zu Migration und Integration in Geschichte und Gegenwart viele Forschungsprojekte geleitet, einige Dutzend Bücher sowie einige hundert kleinere Schriften veröffentlicht und für sein Engagement in Forschung und kritischer Politikbegleitung diverse Auszeichnungen erhalten, u.a. das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse (www.kjbade.de ).

Wir danken der Stadt Wasserburg a. Inn, der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn, dem Rotary-Club Wasserburg a. Inn und der Redaktion der „Wasserburger Stimme“ für die freundliche Unterstützung.

  • Die nächste Veranstaltung:

  • Montag, 30.1.2017, 19.30 Uhr

Aula des Luitpold-Gymnasium Wasserburg, Salzburger Straße 11

P-Seminar des Luitpold-Gymnasium Wasserburg
Revolution 1918/19 und Einwohnerwehren in Wasserburg

Selten gab es wohl eine derart aufregende Zeit in Deutschland wie die Revolution 1918/1919.  Dieser Zeitraum markiert nicht nur das Ende einer der brutalsten Kriege der Menschheitsgeschichte, sondern auch ein -teilweise radikales- Umdenken in Weltanschauungen und Politik. Es war eine Zeit, die auch die oberbayerische Stadt Wasserburg am Inn entscheidend prägte. So fragten Schülerinnen und Schüler des Luitpold-Gymnasiums nach den Ereignissen dieser Zeit in unserem Raum und begaben sich auf die Suche nach Quellen im Stadtarchiv Wasserburg. Es entstand eine Webseite, die einen Überblick über die Zusammenhänge und Impulse der Revolution mit besonderer Berücksichtigung lokaler Ereignisse bietet.

  • Die nächste Exkursion/Führung:

  • Samstag, 18.2.2017 (ganztägige Exkursion)



Fahrt zur Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung 2016/17 „Karl IV.“ in Nürnberg mit Peter Rink, Wasserburg

Den 700. Geburtstag Kaiser Karls IV. nehmen der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik zum Anlass, eine gemeinsame Landesausstellung zu veranstalten. Der böhmische und römisch-deutsche König Karl IV. (1316–1378), 1355 in Rom zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs gekrönt, gehört zu den bedeutendsten und facettenreichsten Herrschern der böhmischen und deutschen Geschichte. Die Ausstellung bietet eine spannungsreiche Präsentation seiner Lebens- und Regierungszeit im Spiegel des wechselvollen 14. Jahrhunderts. Weite Teile Mitteleuropas büßten damals infolge von Naturkatastrophen und Pest mehr als ein Drittel ihrer Bevölkerung ein. Zugleich ist das Jahrhundert durch eine reiche künstlerische und kulturelle Blüte am Hof Karls IV. und im Königreich Böhmen sowie in den Ländern des römisch-deutschen Reichs gekennzeichnet.
Die Ausstellung versucht eine kritische Würdigung der Herrscherpersönlichkeit, seines Herrschaftskonzepts, seiner Bedeutung für die Residenzstädte Prag und Nürnberg sowie seiner künstlerischen Repräsentation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rezeption Karls IV. auf tschechischer und deutscher Seite bis in die Gegenwart, die eine jeweils sehr unterschiedliche Sicht zeigt.
Neben dem Besuch der Ausstellung mit Führung, wird Zeit zur freien Verfügung in Nürnberg bleiben.

Abfahrtszeiten werden noch bekannt gegeben. Telefonische Anmeldung unbedingt erforderlich unter: 08071/920369

Heimatverein Wasserburg am Inn und Umgebung