Heimatverein für Wasserburg a. Inn und Umgebung
(Historischer Verein) e.V.
Aktuelles:
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Neue Heimat am Inn 30/31 ist erschienen
: In unserer Reihe Beiträge zur Geschichte, Kunst und
Kultur des Wasserburger Landes veröffentlicht
Dr. Martin Geiger
unter dem Titel "Threulich und ohne Gefährde" seine
Forschungen zu den Ämtern und Eiden im alten Wasserburg
.
Hier gelangen Sie zum Buch...
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Der Heimatverein präsentiert
das neue Jahresprogramm 2012:
Wir freuen uns sehr, im Jahr 2012 wieder ein attraktives, anspruchsvolles und themenreiches Programm anbieten zu können. Alle Mitglieder und Interessierte sind zu unseren Veranstaltungen herzlich eingeladen. Ein umfangreiches Programm mit ausgewiesenen Fachleuten bestreiten zu können, erfordert den Einsatz der im Verein Aktiven und selbstverständlich auch finanzielle Mittel. Wir würden uns deshalb, falls Ihnen unser Programm gefällt, über Ihren Beitritt zum Verein und auch über ein Engagement in der Vereinsarbeit sehr freuen.
An dieser Stelle finden Sie alle Veranstaltungen des Vereinsjahres 2012.
Jahresprogramm 2012 als PDF-Datei.
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Achtung Terminverschiebung für alle Interessierten an der
Mehrtagesfahrt:
Die Mehrtagesfahrt „Halberstadt-Magdeburg-Braunschweig“ mit Dr. Martin Geiger findet entgegen der Ankündigung im Jahresprogramm nun vom 10.-15. September 2012 statt.
Die nächste Veranstaltungen:
Montag, 23.01.2012, 19.30 Uhr, Sparkassensaal in der
Rosenheimer Straße 2:
Florian Schwanninger, Lern- und Gedenkort Schloss
Hartheim:
Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Der schwierige Weg
des Gedenkens.
Die Erinnerung an die Verbrechen des NS-Regimes und seine
Opfer war sowohl in Deutschland wie auch in Österreich ein
Prozess, der sich höchst konfliktreich und langwierig
gestaltete. Die Aufarbeitung der NS-Euthanasie und das
Gedenken an die ermordeten Menschen sah sich lange Zeit
einer Mauer des Schweigens und Vergessens
gegenübergestellt, nicht zuletzt weil die Opfer der
NS-Euthanasie (Menschen mit Behinderung und psychisch
Kranke) auch nach 1945 zu gesellschaftlich marginalisierten
Gruppen gehörten. Erst in den 1980ern sollte es zu einer
Verbesserung ihrer Situation sowie zu einer verstärkten
historischen Aufarbeitung der NS Euthanasie kommen. Der
Vortrag von Florian Schwanninger versucht diesen schwierigen
gesellschaftlichen Prozess der Erinnerung und des Gedenkens
an den Orten der Vernichtung, wie am Beispiel Hartheims,
sowie an jenen Orten, aus denen die Opfer kamen, zu
beleuchten.
Kurze Chronologie des 95 Jahre jungen Historischen Vereins:
11. Juli 1913: Gründung des Historischen Vereins.
1913-1915: Beginn der Arbeiten im Bereich der Archäologie
(z.B.: Identifizierung von Funden am Staudhamer See und in
Rott).
1913-1926: Bemühen um Schenkungen an den Verein oder das
Museum, aktive Beteiligung und Förderung der Denkmalpflege;
Ausdehnung der Vereins-Aktivitäten auf den gesamten
Altlandkreis Wasserburg und den Chiemgau.
1914-1919: Anlegen einer Sammlung zum 1. Weltkrieg (mit
heute wertvollen Quellenbelegen, u.a.: Post aus der
französischen Gefangenschaft, Telegramme mit
Kriegsnachrichten).
Beteiligung durch Vereinsarbeit an der Zeitschrift für
bayerische Landesgeschichte seit 1928.
Zeitraum 1913-1928: Anlegen einer Lichtbildsammlung; Start
der regelmäßigen Veranstaltungen mit Vorträgen und
kleineren Publikationen v.a. Kaspar Brunhubers; Kooperation
und Zusammenwirken mit dem Leseverein (erste öffentliche
Bibliothek Wasserburgs).
1914-1936: Hauptsächliche Erwerbungen für das
Heimatmuseum.
1927-1957 Herausgabe und Finanzierung der "Heimat am Inn",
Gründung durch Anton Dempf, 1951 Wiederbegründung
(Zeitschrift zur Geschichte der Stadt und der Region: „Die
Heimat am Inn Sammelblätter aus der Geschichte Wasserburgs
und Umgebung“). Was für eine Fülle an Aufsätzen allein
in einer der älteren Ausgaben unserer Vereinsreihe steckt,
macht das im Stadtarchiv verfügbare Aufsatzverzeichnis der
Zeitschrift deutlich.
1948/1949: Organisation und Mitwirkung beim Wasserburger
Heimatfest (als wichtiger Beginn der geschichtsforschenden
Aktivitäten nach dem 2. Weltkrieg).
1950: Umbenennung des Historischen Vereins in Heimatverein
für den Landkreis Wasserburg.
1980-heute: Wiederbegründung und Fortführung der "Heimat
am Inn" als Jahresschrift „Beiträge zur Geschichte, Kunst
und Kultur des Wasserburger Landes“ vor allem auf
Initiative Siegfried Riegers.
1945-heute: Wiederaufnahme der Vortragstätigkeit zur
Vermittlung des geschichtlichen Wissens über die Stadt und
der Region als grundlegende Vereinsaufgabe. Eine der
wichtigsten Aktivitäten des Vereins, neben der Herausgabe
der Veröffentlichungsreihe, ist die Weitergabe und die
öffentliche Präsentation der neuesten geschichtlichen
Forschungen. In bisher ca. 370 Vorträgen seit 1913 zur
Kultur-, Kunst, Vor- und Frühgeschichte, Politik und in
jüngster Zeit auch neuesten Geschichte (Zeitgeschichte)
sowie allgemeinen heimatkundlichen Beiträgen, bspw. auch
zur Naturkunde unseres Raumes, konnte der Historische Verein
seine Kerntätigkeit beständig fortführen. Immer im Blick:
Der lokale, heimatkundliche Bezugspunkt, nie aus dem
Blick… die Einbettung und Verknüpfung mit dem aktuellen
und überregionalen Forschungsstand.
Schon in der "Vorbesprechung behufs Gründung eines
Historischen Vereins für Wasserburg und Umgebung" am 11.
Juli 1913 hält Kaspar Brunhuber den ersten Vortrag:
"Wasserburgs Handel und Gewerbe im Jahre 1664". Hier ein
Querschnitt der kaum zusammenfassbaren folgenden
Vortragsveranstaltungen: Dr. A. Mitterwieser: "Die
Geschichte des Schlossbaues und die ältere Geschichte der
Stadt Wasserburg" (1926), Dr. G. Sigwart: "Der Römerstein
in Attel" (1936), E. Richter: "Votivtafelkunde" (1948), G.
Hierl: "Die Innschiffahrt" (1949), Dr. A. Hörn: "Die
Entwicklung der Dorfkirche" (1955), J. Prantl: "Streifzug
durch das Gebiet der Endmoränen im östlichen Teil des
Landkreises Wasserburg" (1965), Dr. I. Gierl: "Wunderwelt
Schmiedeeisen" (1970), Th. Feulner: "Der Lebensbaum an der
äußeren Chorwand der St.-Jakobs-Kirche" (1975), F.
Steffan: "Flurdenkmäler" (1983), H. Heres: "Von Hexen und
Druden" (1987), im Stadt- und Vereins-Jubiläumsjahr F.
Steffan: „Wasserburg – wie es war und wie es hätte
werden können“ (1988), Dr. S. Lampl: „Frühe
Benediktinersiedlungen“ (1991), Dr. L. Scheidacher:
„Leben Joseph Heiserers“ (1994), Prof. Dr. O. Siebeck:
„Eggstätter-Hemhofer-Seenplatte“ (2001), div.
Referenten: „Zur Geschichte des Klosters Attel 807-2007“
(Jubiläumsjahr Attel) (2007).
Seit ca.1920-heute: Exkursionsfahrten in die nähere und
weitere Umgebung zur „Vernetzung von Geschichte, Kultur
und Kunst der Heimat mit jener der Nachbarn“
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