Wasserburger Weihnacht
Christkindel und Krippen
12. November bis 20. Dezember 2009
Ein markanter Linolschnitt des Wasserburger Künstlers Michael Sandl, der bereits ein Serie weihnachtlicher Szenen geschaffen hat, lud zur Krippenausstellung ins Städt. Museum Wasserburg ein. Die Aufforderung des Engels an die Hirten „Auf, auf und eilet“ konnte auch für die Besucher und Krippenfreunde des weiten Umkreises gelten, da aus den eigenen Beständen und den Sammlungen der Leihgeber eine Anzahl von Einzelszenen, Gesamtkrippen und Jesuskindl zusammengestellt werden konnte. Durch Spenden der Förderer konnten in den letzten Jahren die Ölgemälde aus dem eigenen Fundus mit Darstellungen von Krippen oder Maria mit Kind restauriert werden und präsentieren sich nunmehr in frischem Glanz. Daneben belegten Holzschnitte und Zeichnungen von in Vergessenheit geratenen Künstlern aus Wasserburg, wie man das Weihnachtsgeschehen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert umgesetzt hatte. Neuerwerbungen des Museums und Arbeiten von örtlichen Krippenbauern und Kindern runden das Spektrum ab. Viel Aufmerksamkeit fanden die große Kirchenkrippe aus der Werkstatt von Prof. Albin Moroder (6.12.1922 - 17.11.2007) und der Entwurf zu einer modernen Krippe von Josef Prosser aus dem Alpachtal. Daneben lag der zweite Schwerpunkt auf der Verehrung und den Wallfahrten zu den Jesuskindern von Altenhohenau, Loreto in Salzburg und dem Prager Jesulein. Andenken an die Besuche an diesen Orten und vielfältige Kopien der Gnadenbilder zeigen deren weite Verbreitung. Gleichsam als Ausklang des Jubiläumsjahres des Klosters Altenhohenau wurde nochmals den Spuren des Columba-Jesulein und des Altenhohenauer Jesulein in einer Dokumentation nachgegangen.
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