Sie befinden sich hier: Home   Museum Wasserburg      Sonderausstellung 

Sonderausstellung

Lois Huber - Maler aus Leidenschaft 
Museum Wasserburg und Bilderladen Evenhausen
20.9. bis 5.11.2017

    

Im Museum
Die Ausstellung im Museum Wasserburg vereint Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers aus sieben Jahrzehnten. Mit seiner expressionistischen Malweise fing Lois Huber die Berge, Seen, Dörfer und Städte des Chiemgaus ein, portraitierte die Menschen seiner Umgebung und gab die Eindrücke seiner zahlreichen Reisen wieder. Die gezeigten Bilder stammen fast ausnahmslos aus Privat- und Familienbesitz. Einzelne Werke können erworben werden. Anlässlich der Ausstellung ist eine Plakatserie mit vier unterschiedlichen Motiven gestaltet worden.
zum Faltblatt



 

Im Bilderladen
Parallel zur Ausstellung im Museum Wasserburg ist im Bilderladen in Evenhausen ebenfalls eine Verkaufsausstellung zu sehen. Der Bilderladen, der Lois Huber als Verkaufsraum seiner Werke auf dem Grundstück seines Wohnhauses diente, wird heute liebevoll von seiner Tochter Mathilde Fürstenberger und ihren Mitstreiterinnen, der Schwiegertochter Monika Huber und Kitty Winde-Stein, betreut.

Öffnungszeiten: 30.9., 1.10., 21.10., 22.10., 4.11., 5.11. von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.
Kontakt: Bilderladen, Chiemgaustraße 40, Evenhausen, www.loishuberevenhausen.de/


 

Biografie
Lois Huber wurde 1923 in Evenhausen geboren. Nach einer Ausbildung zum Schreiner erkämpfte sich der junge Mann trotz der Widrigkeiten der Nachkriegszeit 1947 eine Ausbildung zum Kunstmaler an der Blocherer-Schule für angewandte Kunst in München. Ausgehend von seinem stark naturalistischen Frühwerk wandelte sich sein Malstil unter Auseinandersetzung mit den deutschen Expressionisten und den französischen Impressionisten zu einer eigenen Ausdrucksweise, die er zeit seines Lebens beibehielt. In den 1950er/1960er Jahren beteiligte sich Huber an Ausstellungen in Rosenheim, Wasserburg, Prien sowie an einigen anderen Orten im Chiemgau und in München. In dieser Zeit war er auch als Bauer und Schreiner tätig. Ab 1967 wechselte er in die Festanstellung als Grafiker bei der Firma Alpma in Rott und betrieb die Malerei bis zu seinem Tod im Jahr 2007 zunehmend privat.

Heimatmuseum Wasserburg