Geschichtswettbewerb und Projekte
Wasserburger Geschichte(n) erzählen
Der Wasserburger Geschichts- und Heimatkundliche Wettbewerb
Stadtarchiv und Museum Wasserburg laden Schüler der Klassen 1 bis 12 und ihre Lehrerinnen und Lehrer ein, einzeln und in Gruppen auf Spurensuche zur Geschichte, Kunst und Kultur, Landschaft, Architektur, Politik oder Gesellschaft der Stadt Wasserburg a. Inn zu gehen. Dabei ist Suchen, Beschreiben, Erklären und Bewerten gefordert und so manch spannende Entdeckung wartet darauf, gemacht zu werden. Quellen zur Geschichte der Stadt finden sich dabei nicht nur im Stadtarchiv und im Museum Wasserburg. Ebenso können die alten Straßen, Plätze und Denkmäler der Altstadt entdeckt und erforscht werden. Auch Fotoalben, Tagebücher und Briefe aus der Familie beherbergen oft spannende Geheimnisse. Teilnehmen können alle Projekte vom Zeitzeugeninterview mit den Großeltern in der Grundschule über das Ausstellungsprojekt einer Realschulklasse bis zur Seminararbeit eines Oberstufenschülers.
Gerne helfen die Mitarbeiter von Stadtarchiv und Museum bei der Themenfindung und bei der Durchführung der Projekte. Der Einsendeschluss ist der 1. Mai eines jeden Jahres. Auf die besten Arbeiten warten Preise im Gesamtwert von insgesamt 1.000 € sowie Eintrittskarten ins Badria. Darüber hinaus bietet der Historische Verein Wasserburg die Veröffentlichung gelungener Arbeiten an. Weitere Informationen und Teilnahmeregeln im Flyer . Weitere Informationen zu den eingereichten Projekten und Preisträgern der letzten 10 Jahre finden sich unter: www.stadtarchiv.wasserburg.de
Kooperationsprojekte Schule und Museum
In den letzten Jahren gab es zahlreiche Kooperationsprojekte zwischen den umliegenden Schulen und dem Museum. Hierzu zählten Ausstellungsprojekte, Seminararbeiten sowie in neuerer Zeit Projektseminare.
Projektseminar: Marketing für das Museum
Ein P-Seminar der Oberstufe hatte sich mehrere Wochen damit
beschäftigt, wie man das Marketing für das Museum
verbessern könnte. Die Schüler entwickelten ein neues
Museumsplakat, erstellten Visitenkarten und drehten
verschiedene Werbefilme für die Werbung in den Kinos der
Region. Zusätzlich erstellten sie ein Konzept für
zukünftige Veranstaltungen und übten Kritik an
Versäumnissen der jetzigen Dauerausstellung. Die Schüler
kamen dabei mit neuesten Programmen zur Mediengestaltung,
Vertretern der ortsansässigen Wirtschaft sowie der
Realität in einem kommunalen Museum in Berührung.
Ausstellungsprojekt: Schätze aus dem Stadtarchiv
Der Leistungskurs des Luitpoldgymnasiums widmete sich den
sprachlichen Besonderheiten mittellateinischer Urkunden. Aus
der Beschäftigung mit den Originalen erwuchs der Wunsch
diese auch einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. So
entstand nach einer inhaltlichen Vorbereitung gemeinsam mit
den Museumsmitarbeitern, den Schreinern und Grafikern eine
Ausstellung in der gotischen Wohnhalle des Museums.
Seminararbeit: Eine römische Fußboden- und Wandheizung
Eine Schülerin untersuchte die Funktionsweise einer
römischen Fußboden- und Wandheizung. Im Rahmen der Arbeit
entstand auch ein Modell, das heute in der Dauerausstellung
des Museums zu sehen ist. Das Museum ist jederzeit
bereit bei der Themenfindung und Durchführung von
Seminararbeiten zu helfen.
Projektideen:
- Grundschule: Leben früher und heute - Zeitzeugen erklären Objekte im Museum
- Mittelstufe/Oberstufe: Eine Ausstellung zu einem selbst gewählten Thema der Stadtgeschichte entsteht
- Oberstufe: Projektseminar - neue Texte für die Dauerausstellung
- Seminararbeit: Der Wasserburger Maler Klaus Honauer - Leben und Werk
- Referendare: Eine Unterrichtseinheit im Museum planen und durchführen
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