Aktuelle Projekte in Wasserburg
Bei den Vorhaben handelt es sich um ausgesuchte, größere Bauprojekte insbesondere der Stadt Wasserburg a. Inn.
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Umgestaltung des Bereichs um den Altstadtbahnhof 2006 hat die Stadt Wasserburg a. Inn alle Flächen im Umgriff des alten Stadtbahnhofes von der Deutschen Bahn erworben. Das Areal stellt eine der letzten städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten in der Altstadt dar. Ein Teil der Fläche wird 2011 umgestaltet. Bau eines zentralen Busbahnhofes Zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Schopperstattweg entsteht ein zentraler Busbahnhof für die Wasserburger Altstadt. Insgesamt werden an zwei großen überdachten Bereichen neun Haltepositionen für Linienbusse (Stadtbus und alle regionalen Linien) geschaffen. Am nördlichsten Bussteig stehen zur Abwicklung der Fahrgastströme in Spitzenzeiten bis zu drei weitere Haltemöglichkeiten zur Verfügung. Notwendig ist der zentrale Busbahnhof insbesondere zur geordneten Abwicklung des Schülerverkehrs. Allein von der nahen Realschule müssen zur Hauptverkehrszeit weit über 1.000 Schüler abgefertigt werden, was bisher eher notdürftig an drei Haltestellen über die Altstadt verteilt erfolgt ist. Überdacht werden der südlichere und der mittlere Bussteig mit einer modernen Dachkonstruktion. Gehalten wird das Dach durch leicht schräg im Boden verankerte runde Metallstützen. Die Dach-Unterkonstruktion wird ähnlich der Überdachung am Reitmehringer Bahnhof in Holz ausgeführt. Die Metallteile werden in einem für Wasserburg typischen roten Farbton gestaltet. Zumindest auf der mittleren Überdachung wird ganz flach eine von unten nicht sichtbare Photovoltaikanlage installiert. Neue Erschließungsstraße Schopperstattweg Neu gebaut wird auch eine Verbindungsstraße von der sogenannten Bahnhofsrampe (Münchner Straße) zum Schopperstattweg. Diese ist einerseits für die direkte Erschließung des Busbahnhofes nötig, andererseits ist mit dieser kurzen Direktverbindung eine städtebaulich sinnvolle Verknüpfung des Stadtviertels an Schopperstattweg und Holzhofweg mit der Altstadt möglich. Der "neue" Schopperstattweg wird mit einem Minikreisverkehr direkt an die Münchner Straße bzw. den Bahnhofsplatz angebunden. Dieser Kreisel wird anders als die bisher im Stadtgebiet gebauten vier Kreisverkehre eine überfahrbare Mittelinsel haben. Mit 20 Metern Außendurchmesser wurde von den Planern die maximal mögliche Größe eines überfahrbaren Minikreisels gewählt. Umgestaltung Bahnhofsvorplatz Völlig umgestaltet wird im Rahmen der Baumaßnahmen der Vorplatz des früheren Altstadtbahnhofes. Der Taubenbrunnen in der Mitte des Platzes bleibt bestehen und wird saniert. Auch die beiden großen Linden werden nicht angetastet. Entfernt werden aber die Natursteinmauern der alten Grünanlage, um damit den bisher wenig auffälligen Brunnen optisch frei zu stellen und den Charakter des Platzes zu stärken. Während die Mitte des Areals künftig mit einer sogenannten wassergebundenen Decke (Splitbelag ähnlich dem Inndamm) befestigt wird, werden die Randbereiche an den Gebäuden und auch der Zufahrtsbereich zum Knoppermühlweg mit Granit-Kleinstein gestaltet. Verlegung von Kanal und Versorgungsleitungen Einen hohen Anteil an der Investitionskosten haben die nötige Verlegung und Sanierung von Versorgungs- und Entsorgungsleitungen. So muss im Rahmen der Baumaßnahmen der Abwasser-Hauptsammler der Altstadt zum Teil verlegt werden. Dieser verläuft vom Weberzipfel kommend bisher im Bereich des Bahnhofsplatzes teilweise unter bestehenden Gebäuden hindurch. Unter dem Straßenzug Im Hag muss zudem ein weiterer Kanal saniert werden. Zum Einsatz kommt bei letzterem ein sogenanntes "Inlinerverfahren", wobei Risse im bestehenden Betonrohr durch ein Kunstharz verschlossen werden. Der Vorteil ist, dass mit diesem Verfahren der Straßenzug vor dem Bildungszentrum und der Post nicht vollständig aufgebaggert werden muss. Auch zahlreiche Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen sind im Zuge der Maßnahmen neu zu verlegen oder zu erneuern. Beleuchtung Umgesetzt wird im Rahmen der Maßnahmen ein innovatives Beleuchtungskonzept. Am Bahnhofsvorplatz werden an schlanken Masten befestigte "Spots" für Helligkeit sorgen. Am Busbahnhof kommen moderne LED-Leuchten zum Einsatz, die außerhalb der Bus-Betriebszeiten zur Energieeinsparung gedimmt werden. Kosten Im städtischen Haushalt 2011 sind für die genannten Baumaßnahmen eingeplant:
Kanalbau und -sanierung: 375.000 Euro Für die Maßnahmen gibt es Zusagen für Fördermittel nach GVFG und die Städtebauförderung. Neues Wohn- und Geschäftsgebäude (geplant) Zwischen dem Postgebäude und dem früheren Bahnhofsgebäude wird zum optischen Abschluss des Bahnhofsplatzes ein neues Gebäude errichtet werden. Durch den Grundstücksverkauf kann die Stadt zumindest einen kleinen Teil der Investitionskosten refinanzieren. Nach aktuellem Planungsstand wird das Gebäude die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg errichten und die Stiftung Attl mit einer Außenwohngruppe als Mieter einziehen. |
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Kreisverkehr Münchner Straße / Köbingerbergstraße / Landschaftsweg (2010 fertig gestellt) Der Bau des Kreisels war ein Wunsch vieler Bewohner der Burgau, die eine Entschärfung des Knotenpunktes an der Münchner Straße seit vielen Jahren fordern. Durch den steten Verkehrsfluss auf dieser Staatsstraße sahen sich insbesondere die Bewohner des Stadtteils Burgau Süd mit längeren Wartezeiten und einem hohen Abbiegedruck konfrontiert. Vom neuen Kreisel profitieren aber nicht nur die Autofahrer. So stehen für Radfahrer und Fußgänger an vier einmündenen Straßen Querungshilfen zur Verfügung. Für die Busfahrgäste wurde in jeder Fahrtrichtung die neue Bushaltestelle "Landschaftsweg" gebaut. Rund 720.000 Euro hat die Stadt Wasserburg a. Inn als Bauherr zwischen April und August 2010 in die Umgestaltung der Kreuzung investiert. In diesen Kosten enthalten ist nicht nur der eigentliche Kreisverkehr mit Zu- und Ausfahren. Kalkuliert sind darin auch die beiden neu entstandenen Bushaltestellen mit Wartehäuschen, der Landschaftsbau, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Bürgermeister-Neumeier-Straße und die künstlerische Gestaltung. Für die Maßnahme erhält die Stadt Wasserburg a. Inn vergleichsweise hohe Zuschüsse des Freistaates Bayern in Höhe von insgesamt ca. 460.000,- Euro, so dass der Stadthaushalt „nur“ mit etwa 260.000,- Euro belastet wird. Die Mitte des Kreisverkehrs ziert ein Kunstwerk der in Edling lebenden Künstlerin Gabi Granzer-Graf. Der Siegerentwurf - eine 6 Meter hohe Stahlskulptur - wurde in einem durch den Wasserburger Kunstverein Arbeitskreis 68 durchgeführten Wettbewerb ermittelt. Die Stadt Wasserburg gibt mit 20.000,- Euro dabei weniger als 3 Prozent der gesamten Baukosten für Kunst am Bau aus. Der Grundgedanke der Künstlerin: „leicht, heiter, fragil, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, Segel und Zirkus, Mikado und Zeltlager, korrespondierend mit Tankstelle und Giebelhäusern, Bäumen und Straßenlaternen, gleichermaßen sichtbar und variabel wie unauffällig und mit der Umgebung verbunden.“ |
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Umgestaltung Schlachthausstraße (2010 fertig gestellt) An den früheren städtischen Schlachthof erinnert nur noch der Name der Schlachthausstraße. Das ehemals im Eigentum der Stadt befindliche Gebäude wurde 2009 abgerissen, um Platz für neue Wohnungen zu schaffen. Zum Vorschein kam dabei ein Teil der alten Stadtbefestigung, die vom Gebäude vorher praktisch völlig umbaut war. Das 2010 neu entstandene Wohngebäude ist ein Projekt der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg, der GWG. Gebaut wurden beiderseits der in den Komplex integrierten historischen Mauer 15 Wohnungen. Alle Einheiten sind qualitativ sehr hochwertig ausgestattet, haben entweder einen Balkon oder eine Terrasse und – eher eine Ausnahme in der Altstadt – einen ebenerdigen Stellplatz fürs Auto. Über mangelndes Interesse kann die GWG nicht klagen. Praktisch alle Wohnungen waren innerhalb kurzer Zeit vermietet. Die Baumaßnahme der Wohnungsbaugenossenschaft nahm die Stadt Wasserburg a. Inn zum Anlass, auch das Umfeld völlig neu zu gestalten. So wurde die Schlachthausstraße auf ganzer Länge umgebaut. Verschwunden sind graue Betonmauern, die den Bereich ehemals eingrenzten. Der neu gepflasterte Bereich direkt am Roten Turm erhielt dadurch den Charakter eines richtigen Platzes und bietet durch die offene Gestaltung eine ungleich höhere Aufenthaltsqualität. 200.000 Euro wurden seitens der Stadt in die Maßnahme investiert, unterstützt im Rahmen der Städtebauförderung von der Regierung von Oberbayern. Frisch saniert präsentiert sich nicht zuletzt aber auch der Gättnerturm ("Roter Turm"), dessen Fassade nach umgangreichen Ausbesserungsarbeiten am Putz neu gestrichen und Fensterläden sowie Aufgang zur im Turm befindlichen Wohnung komplett erneuert wurden. |
Kanalverpressung in der Nähe der Neurologie |
Ausbau und Erneuerung der Anlagen zur Abwasserbeseitigung 2009/2010 wurde im Ortsteil Kroit die Kanalisationsleitung einschließlich eines Sammlers entlang der B 15 ausgeführt. Ebenfalls wurde die Regenwasserableitung im Bereich des Baugebietes Erlenstraße erneuert. 2011 erfolgt der Anschluss von Attel, Limburg, Kornberg, Au, Reisach und Gern an die Wasserburger Kläranlage. Innerhalb von Attel gibt es bereits eine Schmutzwasserkanalisation, die bis dato an eine kleine Kläranlage in der Attlerau angeschlossen ist. Diese Kläranlage ist allerdings sanierungsbedürftig. Hinzu kommt die Problematik, dass alle Ortsteile zwischen Attel und Gabersee bisher noch nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind. Nach umfangreicher technischer und finanzieller Prüfung hat man sich dazu entscheiden, künftig alle Abwässer aus dem südwestlichen Stadtgebiet über das Wasserburger Klärwerk zu entsorgen und die Kläranlage in der Attlerau aufzulassen. So laufen die Abwässer aus Attel künftig zuerst in eine Pumpstation, die an der Verbindungsstraße in die Attlerau errichtet wird. Diese Pumpstation - sie wird oberhalb des Waldes an der Hangkante gebaut - ist eines von drei Hauptpumpwerken, die an der neuen Kanaltrasse liegen werden. Für den Fall, dass dieses Pumpwerk einmal ausfallen sollte, wird vor dem Bauwerk der Kanal im Durchmesser stark aufgeweitet, ein sogenannter Stauraumkanal gebaut. Von diesem Pumpwerk werden durch eine Druckleitung die Abwässer zum zweiten Hauptpumpwerk in Limburg befördert. Hier werden alle Limburger Haushalte angeschlossen. Die zweite Pumpstation befördert die Abwässer nun nochmals mittels Druckleitung bergauf bis oberhalb von Kornberg. Die Abwässer der Kornberger werden mit einem Freispiegelkanal gesammelt. Mit einer kleineren Ortsteilpumpstation werden diese Abwässer dann ebenfalls an den höchsten Punkt von Kornberg befördert. Nun fließen alle Abwässer im freien Gefälle in einem Freispiegelkanal bis zum früheren Bahnübergang zwischen Gern und Gabersee. Alle Haushalte entlang dieser langen Strecke können wie an einer Perlenschnur an den Kanal angeschlossen werden. Das letzte Stück zum bestehenden Hauptsammler Richtung Wasserburger Klärwerk, der etwas unterhalb der Neurologie am Inn-Salzach-Klinikum verläuft, müssen die Abwässer schließlich mit dem letzten der drei Hauptpumpwerke wieder eine Anhöhe hinauf befördert werden. Die umfangreichen Bauarbeiten werden voraussichtlich bis November 2011 laufen und ca. 2,5 Millionen Euro kosten. Die Verbindungsstraßen von Attel über Kornberg und Reisach nach Gern und von Attel in die Attlerau müssen je nach Baufortschritt in Teilabschnitten gesperrt werden. Die Zufahrt zu den Orten ist über die B 15 aber grundsätzlich möglich. Für Radfahrer besteht nur eine weiträumige Umfahrungsmöglichkeit über Viehhausen, Roßhart und Allmannsberg. In mehreren Bauabschnitten wurden und werden außerdem die Kläranlage und die Schachtbauwerke bei der Druckleitung zum Klärwerk Wasserburg saniert und die technischen Anlagen (Rechengebäude, Schwimmschlammabzug, Nachklärkecken) auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Aktuell erfolgt 2010/2011 die Erneuerung der beiden Blockheizkraftwerke im Klärwerk. |
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Sanierung Hochbehälter III (2010 fertig gestellt) Seit 1888, also über 120 Jahre ist das Quellgebiet Fuchsthal in der Nähe von Evenhausen die Grundlage der Trinkwasserversorgung für die Stadt Wasserburg a. Inn. Von hier fließt das Wasser ohne den Einsatz von Pumpen in die beiden Hochbehälter in der Nähe des Badrias am Fröschlanger, ehe es über zahlreiche Leitungen über einen Großteil des Stadtgebietes in die Wasserburger Haushalte verteilt wird. Ein gutes Jahr lang wurde nun der größere der beiden Hochbehälter umfangreich saniert. Entstanden war dieser Spiralleitwandbehälter im Jahre 1975. Nach 35 Jahren der Nutzung waren insbesondere Isolierung und Beschichtung innen wie außen zu erneuern, mussten Zu- und Ablaufrohre ausgetauscht und die Steuerung modernisiert werden. 570.000 Euro investierten die Stadtwerke Wasserburg in die umfangreichen Arbeiten. Das ist mehr, als der Bau des Hochbehälters ehemals gekostet hatte. Verständlich aber im Hinblick darauf, dass beispielsweise alleine 120 Tonnen Beschichtungsmaterial in den Becken verteilt wurde. Der komplett unterirdisch angelegte Wasserspeicher musste aufwändig frei gelegt und hierfür 800 Kubikmeter Erdreich zweifach bewegt werden. Der Hochbehälter fasst 3.000 Kubikmeter Trinkwasser. Das ist dieselbe Menge, die von den Wasserburgern durchschnittlich pro Tag auch verbraucht wird. Der alte Hochbehälter von 1888 direkt nebenan fasst übrigens nur 250 Kubikmeter, was dennoch für die Versorgung Wasserburgs während der Bauphase ausreichte. Das erklärt sich aber auch ein Stück weit daher, dass es zwei weitere Hochbehälter im Wasserburger Versorgungsnetz gibt. Einer befindet sich in der Köbingerbergstraße und einer in Grasweg bei Albaching, der vorwiegend mit Trinkwasser aus dem Qellgebiet Hart, Gemeinde Rechtmehring, gespeist wird. Auch bei diesen beiden Hochbehältern steht eine Sanierung an. Wer mehr über die Quellgebiete und die Wasserversorgung der Stadt Wasserburg wissen möchte, findet Infos unter www.stadtwerke-wasserburg.de . |
Weitum wegen der Staus berüchtigt: der Bahnübergang an der B 304 in Reitmehring |
Höhenfreilegung der B 304 im Bereich Bahnübergang Reitmehring (Brücke) und Verbesserung der innerörtlichen Durchfahrt mittels einer Teiluntertunnelung (geplant) Durch häufige und lange Schließungszeiten am Bahnübergang und die überdurchschnittlich hohe Verkehrsbelastung der B 304 in diesem Abschnitt kommt es regelmäßig zu Verkehrsstaus. Hinzu kommt die Beeinträchtigung der örtlichen Bevölkerung durch Lärm, Abgase und die Barrierewirkung der Bundesstraße sowie die unzureichende Verkehrsanbindung der Industrieanlagen der Meggle AG. Die Vorplanung des Straßenbauamtes sieht eine Überbrückung der Bahngeleise vor. Im Bereich der jetzigen Einmündung Megglestraße soll ein ca. 150 Meter langer Tunnel den Verkehr der B 304 in Tieflage führen. Die Verknüpfung mit der Megglestraße, dem Zettlweg und der Bgm.-Schmid-Str. erfolgt höhenfrei über eine Erschließungsstraße, die vorwiegend auf dem Tunnel an der Oberfläche verläuft und über Rampen an die B 304 angebunden wird. Da die hauptsächlich von der Baumaßnahme betroffene B 304 in der Verantwortung des Bundes liegt, wird dieser auch als Bauträger auftreten. Die Bahn und die Stadt Wasserburg a. Inn müssen sich anteilig an den Baukosten beteiligen. Die Investitionskosten sind noch nicht im Detail ermittelt, werden aber derzeit vom Staatlichen Bauamt auf insgesamt 18,1 Mio Euro beziffert. Mehr Infos und Lageplan über die Internetseite des Staatlichen Bauamtes: www.stbaro.bayern.de/strassenbau/projekte/b0304_reitmehring.php |
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Kreuzungsfreie Umgestaltung des Knotenpunktes Wasserburg Ost, B 304 und Staatsstraße 2092 (geplant) Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat verschiedene Möglichkeiten zur Umgestaltung des unfallträchtigen Verkehrsknotenpunktes geprüft. Durch eine zusätzliche Auf- und Abfahrt soll nunmehr der Knotenpunkt kreuzungsfrei ausgebaut werden, so dass zumindest auf der Bundesstraße alle Linksabbiegevorgänge entfallen. Dadurch soll insbesondere die Hauptfahrtrichtung von München in die östlichen und südlichen Ortsteile Wasserburgs (bisher zweimaliges Linksabbiegen erforderlich) begünstigt werden. Die Planung konnte 2010 abgeschlossen werden. Mit der Realisierung der aus Mitteln des Bundeshaushalts finanzierten Maßnahme ist frühestens 2012 zu rechnen. |
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Verbesserung des Hochwasserschutzes (2008 fertig gestellt) Die Hochwassereinrichtung der Altstadt wurden 1987 fertiggestellt. Die Anlagen wurden auf ein hundertjähriges Hochwasser zuzüglich 50 cm Freibord (Reserve) ausgelegt. Das Hochwasser vom August 2005 hat aber gezeigt, dass diese Reserve für künftige Hochwässer nicht ausreichend dimensioniert war; ein nur wenige Zentimeter höherer Wasserstand hätte damals wohl zu einer Überflutung der Altstadt geführt. Berechnungen haben ergeben, dass bei einer solchen Katastrophe ein potentieller Schaden von etwa 100 Mio. Euro entstehen würde. Die bestehenden Deichanlagen und Hochwasserschutzmauern um die Altstadt wurden deshalb in fünf Bauabschnitten um 50 bis 80 Zentimeter erhöht. Bereits im April 2007 wurde mit der Erhöhung der Deichanlage um 80 cm auf einer Länge von 320 Metern am Riedener Weg begonnen und im Juli 2007 abgeschlossen. Von September 2007 bis Juli 2008 wurde die Mauererhöhung um 50 cm an der Überfuhrstraße, am Zirnweg, am Ziehweg und an der Wuhr umgesetzt. Die Gesamtkosten betrugen einschließlich der Ingenieursleistungen 838.000 Euro. Mehr Informationen und Übersichtslageplan (PDF-Datei, 2,62 MB) |
Neu gepflasterter Bereich am Marienplatz |
Weitere Tiefbauprojekte (Auswahl) 2008:
2009:
2010:
2011:
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Frisch sanierte Fassade am Brucktor-Ensemble: rechts der Tordurchfahrt das Pensionat II, dahinter das Ferstlhaus |
Sanierung Ferstlhaus und Pensionat II (2010 fertig gestellt) Für das sogenannte "Ferstlhaus" und das ehemalige "Pensionat II" wurde seit den 1970er Jahren nach einer sinnvollen Nutzung gesucht. Die beiden Gebäude standen ursprünglich im Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung und wurden 2001 zu einen symbolischen Preis an die Stadt verkauft, da die denkmalgerechte Sanierung der beiden Gebäude die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stiftung weit überstiegen hätte. Bereits vor dem Verkauf wurde eine Feinuntersuchung des Gebäudekomplexes durchgeführt und verschiedene Nutzungskonzepte entworfen. Gleichzeitig wurden Sofortmaßnahmen zur Bestandssicherung durchgeführt. Aufgrund der Haushaltslage der Stadt wurde die dringend notwendige Sanierung der Gebäude immer wieder verschoben, zumal lange kein Nutzungskonzept gefunden wurde, das den Verwaltungshaushalt nicht mit erheblichen Folgekosten belastet hätte. Umgesetzt wurde nunmehr im Pensionat II die Errichtung von sechs Wohneinheiten (davon 1 Wohneinheit als Senioren-WG) und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss. Die Wohnungen wurden barrierearm ausgeführt. Im Ferstlhaus entstanden Werkstätten und Ateliers für Handwerk bzw. Kunsthandwerk und ein Laden im Erdgeschoss. Die Finanzierung erfolgte durch öffentliche Zuschüsse bzw. zinsverbilligte Darlehen (u. a. Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz, Städtebauförderung und Bayerisches Modernisierungsprogramm) und durch Eigenmittel der Stadt Wasserburg a. Inn. Die Maßnahme hat im Frühjahr 2007 begonnen und wurde Anfang 2010 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 4,9 Mio. Euro. Ende April 2010 bezogen Künstler und Kunsthandwerker neun Ateliers im Ferstlhaus (siehe Ateliers im Ferstlhaus). |
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Sanierung Parkhaus Überfuhrstraße (2010 fertig gestellt) 1987 wurde das erste öffentliche Parkhaus in Wasserburg an der Überfuhrstraße eröffnet. Eigentlich ist das für ein Gebäude kein wirklich hohes Alter, dennoch waren die Schäden nach 21 Jahren der Nutzung enorm. Insbesondere das von den Fahrzeugen in den Wintern eingeschleppte Streusalz hat dem Parkhaus ziemlich zugesetzt. Das Tauwasser ist in den Beton eingedrungen und hat die Stahlbewehrung angegriffen. Die Statik des Gebäudes wurde schon beim Bau ausgereizt, so dass die Standsicherheit der Decken ohne Ertüchtigung wohl nicht mehr lange gesichert gewesen wäre. Entsprechend umfangreich waren die 2008 bis 2010 durchgeführten Sanierungsarbeiten. Frische Farben auf allen Ebenen und neu ausgestattete Toiletten sind dabei nur die augenscheinlichsten Neuerungen im Parkhaus. Sehr aufwändig war die Sanierung der Betondecken. Abschnittsweise musste zum Teil die Bewehrung freigelegt und neuer Beton eingebaut werden. Im obersten Geschoss wurde der alte Fahrbahnbelag abgetragen und durch einen neuen, leichteren Aufbau ersetzt. Dadurch konnte die Statik des Gebäudes insgesamt verbessert werden. Eine neue Beschichtung auf allen Fahrbahnen sorgt dafür, dass die Betondecken besser abgedichtet sind und nicht wieder Tausalze in die Decken eindringen. Auch können dadurch mögliche Schäden künftig früher erkannt werden. Verbessert wurde in diesem Zusammenhang auch die Entwässerung des gesamten Gebäudes. Im obersten Geschoss wurde zum Teil das Gefälle der Fahrbahnen geändert und neue Abläufe eingebaut. Insbesondere wird das abfließende Regenwasser nun so geleitet, dass es direkt in den Abwasserkanal abfließt und so überwiegend nicht mehr mit hohem energetischen Aufwand über eine Hebeanlage abgepumpt werden muss. Notwendig war auch die Erneuerung zahlreicher technischer Einrichtungen, die für den Nutzer zwar unscheinbar, dennoch für den Betrieb sehr wichtig sind. So wurden beispielsweise die Brandschutzeinrichtungen erneuert und die Lüftungsanlage generalüberholt. Wichtig war bei den Bauarbeiten die Vorgabe, dass das Parkhaus nicht voll gesperrt wird, um so zumindest einen Großteil der Parkplätze für die Nutzer frei zu halten. Bis auf wenige Wochen in den Sommerferien 2009, in denen der unmittelbare Zufahrtsbereich erneuert wurde, ist das auch gelungen. Gekostet hat die in drei Bauabschnitten über drei Jahre durchgeführte Sanierung insgesamt ca. 1,8 Millionen Euro – vor Baubeginn hatten die Planer noch mit 200.000 Euro mehr gerechnet. |
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Sanierung Bahnhofsgebäude Reitmehring „Wasserburg (Inn) Bahnhof“ (2011 fertig gestellt) Ende Dezember 2010 konnten die neuen Mieter das Bahnhofgebäude in Reitmehring beziehen. Nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen entstanden sechs barrierearme Drei-Zimmer-Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung sowie drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Neben einer DB-Fahrkartenverkaufsstelle mit Reiseauskunft ist dort auch die Bäckerei Straßgütl mit Backwarenladen und Café vertreten. Außerdem werden Lebensmittel des täglichen Bedarfs angeboten und eine Poststelle betrieben. Die Stadt Wasserburg a. Inn hatte das Gebäude im Jahr 2006 von der Deutschen Bahn erworben. Die Immobilie befand sich in einem desolaten Zustand, war noch eisenbahnrechtlich gewidmet und teilweise vermietet. Über mehrere Monate wurde ein schlüssiges Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet, ehe in den Sommerferien 2009 mit den aufwändigen Bauarbeiten begonnen werden konnte. Die Sanierung des Gebäudes ist beispielgebend im Hinblick auf Klimaschutz und CO2-Einsparung. Als Heizungsanlage wurde eine Wärmepumpe mit Erdwärmenutzung eingebaut. Alle Wohnungen wurden mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet und sind durch einen Aufzugsanlage erschlossen. Die hohe Investition in Höhe von rund 2 Millionen Euro lässt sich aufgrund der zentralen Bedeutung und des ortsbildprägenden Charakters des historischen Gebäudes rechtfertigen, zumal für die Stadt keine Folgekosten entstehen und durch die Mieteinnahmen eine - wenn auch geringe - Rendite erzielt wird. Fördermittel wurden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für die Solaranlage auf dem Dach und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau aus dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ in Anspruch genommen. Zwischen April und Juli 2010 baute die SüdostBayernBahn den Mittelbahnsteig neu. Die alte Anlage wurde komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Kostenpunkt: ca. 600.000 Euro. 2006 hat die Stadt Wasserburg a. Inn im Rahmen des Schnittstellenprogramms bereits den Bahnhofsvorplatz komplett umgestaltet und dabei neue "Park an Ride-Plätze", einen neuen Busbahnhof und eine behindertengerechte Toilettenanlage geschaffen (Kosten einschließlich Grunderwerb ca. 980.000,- Euro). |
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Umbau und Erweiterung Städtisches Museum im Heimathaus (geplant) Im Investitionsprogramm der nächsten Haushaltsjahre sind Mittel in einer Größenordnung von 2 Mio. Euro für den Umbau des städtischen Museums veranschlagt. Im Fokus steht dabei als eine der wohl ersten Maßnahmen die notwendige Schaffung von zeitgemäßen Depoträumen am Museum oder alternativ einem externen Standort. Auf dem Prüfstand durch die neue Museumsleitung steht allgemein die Ausstellungspräsentation in allen Museumsräumen. Auch ist beabsichtigt, den Eingangsbereich umzubauen und dort die Gästeinformation (Touristinfo) unterzubringen. Man geht davon aus, damit zumindest zeitweise personelle Ressourcen bündeln zu können mit dem Ziel, die Öffnungszeiten beider Einrichtungen kundenfreundlicher zu gestalten. Die ehemalige Pächterwohnung des Restaurants Herrenhaus wurde 2007/2008 bereits umgebaut und wird nun als Büro für die Museumsleitung genutzt. |
Sanierungsbedürftige Hauptschule - eines der größten Projekte in den kommenden Jahren in Wasserburg |
Erweiterung und Sanierung der Hauptschule am Klosterweg (geplant) Die Erweiterung der Hauptschule um eine Mensa und zwei Klassenräume wurde im Oktober 2008 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen betrug 1.140.000 Euro. Für 138.000 Euro wurde außerdem eine zweite Schulküche eingebaut. Diese Maßnahmen waren allerdings nur der Anfang von sehr umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die in den kommenden Jahren noch bevorstehen. So ist nach gegenwärtiger Planung die Generalsanierung aller übrigen Gebäudeteile der Hauptschule vorgesehen. Die bestehende Turnhalle soll durch einen Neubau ersetzt werden. Insgesamt rechnet man mit einem Bauvolumen von 10 bis 12 Millionen Euro. |
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Behindertengerechte Erschließung des Rathauses (2010 fertig gestellt) Der Stadtrat hat 2009 einstimmig einen Maßnahmenbeschluss zum Einbau eines Aufzuges, eines Behinderten-WCs und der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs gefasst. Gemäß Schätzung des Architekten belaufen sich die Kosten auf brutto ca. 420.000 Euro. Der Aufzug wurde so geplant, dass alle Sachgebiete und auch der Sitzungssaal barrierefrei zu erreichen sind. Außerdem wurde der Rathaussaal ebenfalls mit dem Lift barrierefrei angebunden. Der Lift wurde als völlig freistehende, transparente Konstruktion realisiert, was letztendlich im Detail auch mit der Fachbehörde des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege so abgestimmt war. Bereits im Jahre 2007 wurde für die Entscheidungsfindung ein Plangutachten zum denkmalverträglichen Einbau eines behindertengerechten Aufzuges mit Behinderten-WC durchgeführt, welches zur weiteren Entscheidunghilfe herangezogen wurde. Unter Abwägung aller Interressen hat die Stadt Wasserburg a. Inn sich zur Durchführung eines barrierefreien Aufzuges im Innenhof des Rathauses entschieden. Hierzu hat im Vorfeld das BLfD München mit Stellungnahme vom Februar 2008 zugestimmt. |
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Turm- und Fassadensanierung Heiliggeist-Spitalkirche (2010 fertig gestellt) Zwischen Juli und November 2010 wurden größere Sanierungsarbeiten an der Heiliggeist-Spitalkirche direkt am Brucktor durchgeführt. Ursprünglich war eigentlich nur geplant, die durch das starke Verkehrsaufkommen stark in Mitleidenschaft gezogene Fassade neu zu streichen und die Malereien durch einen Restaurator fachgerecht zu konservieren. Schnell ist nach dem Aufbau des Gerüsts und dem dadurch direkt möglichen Zugang zur Turmspitze aber klar geworden, dass sich auch das Dach mit seiner Schiefereindeckung in einem sehr schlechten Zustand befand. Investiert wurden in die Fasadenarbeiten, in Zimererarbeiten und Schiefereindeckung des Daches sowie die Reparatur und Vergoldung des Turmkreuzes insgesamt ca. 100.000 Euro. |
2009 saniertes Brauhaus |
Erweiterungsbauten und Sanierungsarbeiten der Stiftung Attl Die Stiftung Attl ist eine Einrichtung für behinderte Menschen. Die Einrichtung war und ist zu großen Teilen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters Attel untergebracht, die vor dem Umbau den heutigen Anforderungen für ein Pflegeheim nicht mehr entsprachen. Im Zuge sehr umfangreicher Baumaßnahmen wurde und werden in mehreren Bauabschnitten die Pflegeeinrichtungen um Neubauten erweitert und die ehemaligen Klostergebäude umfassend saniert. Die Gesamtinvestition der Stiftung Attl belief sich für bisherige Neubau- und Sanierungsmaßnahmen gerundet auf stolze 40 Mio. Euro. Auch für die Zukunft sind beträchtliche Investitionen in Gebäude geplant. Konkret steht der Neubau eines weiteren Wohnheims an. Derzeit läuft die umfangreiche Sanierung des Verwaltungsgebäudes mit Förderung durch das Konjunkturpaket II und die Sanierung des Pater-Rupert-Mayer Hauses. |
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Energetische Sanierung des Mittelbaues und Errichtung einer Hackschnitzelheizanlage beim Gymnasium Wasserburg am Inn (2010 fertig gestellt)
Der sogenannte Mittelbau des Gymnasiums, Baujahr 1968, war
sanierungsreif. 2,9 Millionen Euro investierte der Landkreis
Rosenheim als Sachaufwandsträger in eine neue
Außenhaut, neue Fenster, eine neue Hackschnitzelheizung und
in IT-Anschlüsse. Die Regierung von Oberbayern beteiligte
sich mit 900.000 Euro an den Kosten der im Oktober 2010
abgeschlossenen energetischen Sanierung. |
Frisch sanierte Wohngebäude im Burgerfeld: 30 Prozent der Energie werden hier künftig eingespart |
Weitere Hochbau-Projekte (Auswahl) 2008:
2009:
2010:
2011
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Die ersten Häuser entstehen bereits "Am Ziegler" |
Wohngebiet "Am Ziegler" In der Nähe der Köbingerbergstraße/Hallgrafenstraße in der Burgau entsteht in landschaftlich reizvoller Lage in unmittelbarer Nähe des Innhochufers ein Baugebiet für Einheimmische. Nähere Infos siehe "Immobilienangebote der Stadt" |
Künftig Standard: Bahnübergang mit Ampel und Halbschranke statt Blinklicht |
Ausbau Bahnstrecke Rosenheim - Wasserburg - Mühldorf Von 2005 bis 2008 hat die SüdostBayernBahn in mehreren Abschnitten die Gleise auf der gesamten Strecke von Rosenheim bis Mühldorf (ca. 62 Kilometer) erneuert. Seit Juli 2008 laufen außerdem umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen an Bahnübergängen. In mehreren Abschnitten ist vorgesehen, insgesamt 23 Bahnübergänge technisch neu zu sichern (Halbschranken und Ampelanlagen statt Blinklichter), Bahnübergänge durch neue Brücken zu ersetzen oder die Bahnübergänge ganz aufzulassen. Die Kosten dritteln sich nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz Straßenbaulastträger (in der Regel Städte und Gemeinden), Bahn und Bund. Für jede technische Neusicherung müssen zwischen 300.000,- und 700.000,- Euro kalkuliert werden. Jede Maßnahme hat zudem ein aufwändiges Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) zu durchlaufen, das nicht selten ein Jahr und länger dauert. |
Der "Filzenexpress" fährt künftig wohl im Stundentakt |
Ausbau Bahnstrecke Wasserburg - Ebersberg (- Grafing) 2005 hat die SüdostBayernBahn mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Mio. Euro 13 Kilometer Gleis auf der insgesamt 19 Kilometer langen Bahnverbindung erneuert. Seit 2006 werden nach und nach 28 von insgesamt 38 Bahnübergängen technisch neu gesichert oder aufgelassen, so 2010 zwei Bahnübergänge in Tulling und Ebersberg. Seit Oktober 2011 werden vier Bahnübergange technisch neu gesichert, nämlich an der B 304 sowie an der Kreisstraße in Forsting, an der B 304 im Forst östlich von Forsting und an einer Gemeindeverbindungsstraße in Brandstätt. Bis 2013 soll der Haltepunkt Steinhöring zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden, um auf der Bahnstrecke einen Stundentakt zu ermöglichen. Gebaut werden soll hierzu ein Begegnungsgleis und ein neuer Mittelbahnsteig. Die Investitionskosten von ca. 6,8 Mio. Euro fließen zu einem großen Teil in die erforderliche Signaltechnik. Auch die Haltepunkte in Tulling, Forsting und Edling werden in diesem Zuge völlig neu gebaut und auf 140 Meter verlängert. Derzeit laufen die umfangreichen Planungsarbeiten. |
Stand: September 2011