Aktuelle Projekte in Wasserburg
Bei den Vorhaben handelt es sich um ausgesuchte, größere Bauprojekte insbesondere der Stadt Wasserburg a. Inn.
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Umgestaltung des Bereichs um den früheren
Altstadtbahnhof Neuer Busbahnhof Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 ist der neue Wasserburger Busbahnhof in Betrieb gegangen. Vorausgegangen ist der Eröffnung nicht nur eine gut halbjährige Bauzeit, sondern auch eine jahrelange intensive Planungsphase, die sich mindestens bis in die frühen 1990er Jahre zurückverfolgen lässt. Anfangs noch für den Max-Emanuel-Platz vorgesehen, favorisierte man später als Standort für den Busbahnhof insbesondere aus Kapazitätsgründen das Bahnhofsgelände. Die Stadt Wasserburg a. Inn konnte 2004 nach langjährigen Verhandlungen mit verschiedenen Nachfolgegesellschaften der Deutschen Bahn alle Flächen im Umgriff des früheren Stadtbahnhofs erwerben. Daraufhin traf sich regelmäßig ein Arbeitskreis aus Vertretern der Stadtverwaltung, aus allen Fraktionen des Stadtrats und verschiedenen zeitweise eingebundenen Fachplanern, um über die Zukunft des Areals zu beraten. Im Fokus standen dabei nicht nur der genaue Standort eines Busbahnhofs, sondern insbesondere auch grundsätzliche Fragen über die künftige Nutzung einer der letzten größeren Entwicklungsflächen in der Stadt. Auch wenn sich der Stadtrat in der Standortfrage nicht immer ganz einig war, fiel letztlich klar die Entscheidung für die jetzt realisierte Variante des Bushalts. Schülerverkehr Die Kapazität des neuen Busbahnhofes orientiert sich in erster Linie an der Menge der hier künftig ein- und aussteigenden Schüler. So ist die Realschule Wasserburg schon vor vielen Jahren an die Stadt herangetreten, die Probleme an der Haltestelle Landwehrstraße zu lösen. Dort standen bislang weder die benötigten Warteflächen für die gut 1.000 Fahrschüler zur Verfügung, noch genug Platz für die in Spitzenzeiten eintreffenden Busse. Für etwas Entspannung dieser nicht ganz ungefährlichen Situation hat 2005 der Bau einer provisorischen Verbindungsstraße am Schopperstattweg beigetragen, wodurch bereits ein Teil der Schulbusse zum Stadtbahnhof verlegt werden konnte. Am neuen Busbahnhof gibt es nun neun feste Haltestellen und drei Haltestellen für Verstärkerbusse. Trotzdem ist es durchaus nicht so, dass im Schülerverkehr mittags alle Busse gleichzeitig einen Platz finden. So teilen sich immer zwei Linien eine Halteposition und auf vielen Linien fahren überdies noch Verstärkerbusse. Die Fahrzeiten wurden deshalb so gestaffelt, dass alle Busse Richtung Innbrücke (etwa die Linien Richtung Griesstätt, Prien, Amerang und Schnaitsee) den Busbahnhof bereits verlassen haben, wenn die vom Gymnasium kommenden Busse in Gegenrichtung (beispielsweise Rott, Pfaffing und Soyen) dort eintreffen. Die Verkehrsunternehmen hoffen den Fahrplan nun so gestaltet zu haben, dass die entgegenkommenden Busse nicht mehr direkt im Brucktor aufeinandertreffen. Um diese neuen Fahrzeiten zu ermöglichen, hat die Realschule sogar den Unterrichtsschluss verlegt. Zentraler Umsteigepunkt Der neue Busbahnhof ist nun Anlaufpunkt für alle nach Wasserburger führenden Buslinien. Auch die bisher an der Landwehrstraße oder am Max-Emanuel-Platz endenden Linien der Firmen RBO, Hilger und Hofstetter wurden zum neuen Busbahnhof verlegt. Kanalisation Insgesamt wurden 2011 rund um den früheren Altstadtbahnhof rund drei Millionen Euro verbaut. Ein großer Teil dieser Summe ist dabei in die Verlegung und die Sanierung von Abwasserkanälen geflossen. Als Ersatz für einen alten Kanal vom Weberzipfel zum Schopperstattweg, der teilweise unter Gebäuden hindurch und über mögliche künftige Bauflächen im Bereich des Parkplatzes Unter der Rampe verläuft, wurde unter dem neuen Kreisverkehr und der neuen Verbindungsstraße ein neuer Kanal errichtet. Ein Kanal unter der Straße Im Hag war in einem schlechten Zustand, konnte aber ohne größere Grabungsarbeiten saniert werden. Hier wurde in einem sogenannten Inlinerverfahren eine Kunststoffschicht in die Rohre eingebracht, damit diese wieder dicht sind. Neben den Abwasserleitungen wurden auch Trinkwasser- Strom, Telefon- und auch Leitungen für Kabel-TV zum Teil völlig neu verlegt. Die Koordination dieser Arbeiten war ralativ schwierig. Die Verlegung der zahlreichen sogenannten Sparten nahm deshalb auch einen großen Teil der Bauzeit in Anspruch. Neue Stadtzufahrt Insgesamt dürften sich die Mühen und Strapazen aber gelohnt haben. Wasserburgs westliche Stadtzufahrt präsentiert sich völlig neu. Man denke nur wenige Jahre zurück, als der BayWa Turm und die alten Güterschuppen noch standen. Heute hingegen begrüßt ein neu gestalteter Bahnhofsvorplatz die Besucher der Stadt. Der Taubenbrunnen ist frei geschnitten und wird von vielen zum ersten Mal überhaupt wahr genommen. Die Fläche darum herum wurde mit einem feinen Splitbelag gestaltet und erinnert ein wenig an Orte in südlicheren Gefilden, wo eine ähnliche Platzgestaltung häufiger zu sehen ist. Die Gehbahnen wurden mit Granit gepflastert, der im Gegensatz zu Beton mit wachsendem Alter eher noch schöner wird. Besonders stolz ist man darauf, dass der Granit preislich mit Importware auch Fernost mithalten konnte obwohl er aus dem Bayerischen Wald stammt. Ein innovatives Lichtkonzept mit kleinen Spots sorgt für akzentuierte Lichteffekte, wie man sie bisher eher aus Innenräumen kennt. Auch am Busbahnhof kommt moderne Lichttechnik zum Einsatz – hier wurden extrem Strom sparende LED-Lampen verbaut. Auf dem mittleren Dach des Busbahnhofs wurde zudem eine Photovoltaikanlage installiert, die rein rechnerisch den Strombedarf für die Beleuchtung des gesamten Areals bei weitem deckt. Der neue Kreisverkehr sorgt bewusst auch optisch dafür, den Verkehrsteilnehmer der Beginn der Stadt und der Tempo-30-Zone zu signalisieren. In früheren Planungsstadien war hier noch eine „normale“ Einmündung vorgesehen. Man hätte damit aber nur einen ähnlichen Zustand wie vor der Umgestaltung erreicht - die stadtauswärts fahrenden Fahrzeuge hätten wieder die Linksabbiegerspur geschnitten und stadteinwärts hätten die Fahrzeuge kaum abgebremst. Wie bei den anderen Kreiseln im Stadtgebiet sorgt wieder ein Kunstwerk für Bereicherung – wenn auch nicht im sondern neben dem Kreisverkehr. Bei den Investitionskosten kann sich die Stadt auf Zuschüsse aus verschiedenen Fördertöpfen freuen. Etwa die Hälfte wird der Stadt insbesondere vom Freistaat Bayern wieder erstattet. |
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Kreisverkehr Münchner Straße / Köbingerbergstraße / Landschaftsweg (2010 fertig gestellt) Der Bau des Kreisels war ein Wunsch vieler Bewohner der Burgau, die eine Entschärfung des Knotenpunktes an der Münchner Straße seit vielen Jahren fordern. Durch den steten Verkehrsfluss auf dieser Staatsstraße sahen sich insbesondere die Bewohner des Stadtteils Burgau Süd mit längeren Wartezeiten und einem hohen Abbiegedruck konfrontiert. Vom neuen Kreisel profitieren aber nicht nur die Autofahrer. So stehen für Radfahrer und Fußgänger an vier einmündenen Straßen Querungshilfen zur Verfügung. Für die Busfahrgäste wurde in jeder Fahrtrichtung die neue Bushaltestelle "Landschaftsweg" gebaut. Rund 720.000 Euro hat die Stadt Wasserburg a. Inn als Bauherr zwischen April und August 2010 in die Umgestaltung der Kreuzung investiert. In diesen Kosten enthalten ist nicht nur der eigentliche Kreisverkehr mit Zu- und Ausfahren. Kalkuliert sind darin auch die beiden neu entstandenen Bushaltestellen mit Wartehäuschen, der Landschaftsbau, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Bürgermeister-Neumeier-Straße und die künstlerische Gestaltung. Für die Maßnahme erhält die Stadt Wasserburg a. Inn vergleichsweise hohe Zuschüsse des Freistaates Bayern in Höhe von insgesamt ca. 460.000,- Euro, so dass der Stadthaushalt „nur“ mit etwa 260.000,- Euro belastet wird. Die Mitte des Kreisverkehrs ziert ein Kunstwerk der in Edling lebenden Künstlerin Gabi Granzer-Graf. Der Siegerentwurf - eine 6 Meter hohe Stahlskulptur - wurde in einem durch den Wasserburger Kunstverein Arbeitskreis 68 durchgeführten Wettbewerb ermittelt. Die Stadt Wasserburg gibt mit 20.000,- Euro dabei weniger als 3 Prozent der gesamten Baukosten für Kunst am Bau aus. Der Grundgedanke der Künstlerin: „leicht, heiter, fragil, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, Segel und Zirkus, Mikado und Zeltlager, korrespondierend mit Tankstelle und Giebelhäusern, Bäumen und Straßenlaternen, gleichermaßen sichtbar und variabel wie unauffällig und mit der Umgebung verbunden.“ |
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Umgestaltung Schlachthausstraße (2010 fertig gestellt) An den früheren städtischen Schlachthof erinnert nur noch der Name der Schlachthausstraße. Das ehemals im Eigentum der Stadt befindliche Gebäude wurde 2009 abgerissen, um Platz für neue Wohnungen zu schaffen. Zum Vorschein kam dabei ein Teil der alten Stadtbefestigung, die vom Gebäude vorher praktisch völlig umbaut war. Das 2010 neu entstandene Wohngebäude ist ein Projekt der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg, der GWG. Gebaut wurden beiderseits der in den Komplex integrierten historischen Mauer 15 Wohnungen. Alle Einheiten sind qualitativ sehr hochwertig ausgestattet, haben entweder einen Balkon oder eine Terrasse und – eher eine Ausnahme in der Altstadt – einen ebenerdigen Stellplatz fürs Auto. Über mangelndes Interesse kann die GWG nicht klagen. Praktisch alle Wohnungen waren innerhalb kurzer Zeit vermietet. Die Baumaßnahme der Wohnungsbaugenossenschaft nahm die Stadt Wasserburg a. Inn zum Anlass, auch das Umfeld völlig neu zu gestalten. So wurde die Schlachthausstraße auf ganzer Länge umgebaut. Verschwunden sind graue Betonmauern, die den Bereich ehemals eingrenzten. Der neu gepflasterte Bereich direkt am Roten Turm erhielt dadurch den Charakter eines richtigen Platzes und bietet durch die offene Gestaltung eine ungleich höhere Aufenthaltsqualität. 200.000 Euro wurden seitens der Stadt in die Maßnahme investiert, unterstützt im Rahmen der Städtebauförderung von der Regierung von Oberbayern. Frisch saniert präsentiert sich nicht zuletzt aber auch der Gättnerturm ("Roter Turm"), dessen Fassade nach umgangreichen Ausbesserungsarbeiten am Putz neu gestrichen und Fensterläden sowie Aufgang zur im Turm befindlichen Wohnung komplett erneuert wurden. |
Kanalverpressung in der Nähe der Neurologie |
Ausbau und Erneuerung der Anlagen zur Abwasserbeseitigung 2009/2010 wurde im Ortsteil Kroit die Kanalisationsleitung einschließlich eines Sammlers entlang der B 15 ausgeführt. Ebenfalls wurde die Regenwasserableitung im Bereich des Baugebietes Erlenstraße erneuert. Anschluss der südlichen Ortsteile 2011 erfolgte der Anschluss von Attel, Limburg, Kornberg, Au, Reisach und Gern an die Wasserburger Kläranlage. Innerhalb von Attel gab es bereits eine Schmutzwasserkanalisation, die bislang an eine kleine Kläranlage in der Attlerau angeschlossen war. Diese Kläranlage war allerdings sanierungsbedürftig. Hinzu kam die Problematik, dass alle Ortsteile zwischen Attel und Gabersee noch nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen waren. Nach umfangreicher technischer und finanzieller Prüfung hatte man sich dazu entscheiden, künftig alle Abwässer aus dem südwestlichen Stadtgebiet über das Wasserburger Klärwerk zu entsorgen und die Kläranlage in der Attlerau aufzulassen. So laufen nun die Abwässer aus Attel zuerst in eine Pumpstation, die an der Verbindungsstraße in die Attlerau errichtet wurde. Diese Pumpstation ist eines von drei Hauptpumpwerken, die an der neuen Kanaltrasse liegen. Für den Fall, dass dieses Pumpwerk einmal ausfallen sollte, wurde vor dem Bauwerk der Kanal im Durchmesser stark aufgeweitet, ein sogenannter Stauraumkanal gebaut. Von diesem Pumpwerk werden durch eine Druckleitung die Abwässer zum zweiten Hauptpumpwerk in Limburg befördert. Hier sind alle Limburger Haushalte angeschlossen. Die zweite Pumpstation befördert die Abwässer nun nochmals mittels Druckleitung bergauf bis oberhalb von Kornberg. Die Abwässer der Kornberger werden mit einem Freispiegelkanal gesammelt. Mit einer kleineren Ortsteilpumpstation werden auch diese Abwässer ebenfalls an den höchsten Punkt von Kornberg befördert. Nun fließen alle Abwässer im freien Gefälle in einem Freispiegelkanal bis zum früheren Bahnübergang zwischen Gern und Gabersee. Alle Haushalte entlang dieser langen Strecke konnten wie an einer Perlenschnur an den Kanal angeschlossen werden. Das letzte Stück zum bestehenden Hauptsammler Richtung Wasserburger Klärwerk, der etwas unterhalb der Neurologie am Inn-Salzach-Klinikum verläuft, müssen die Abwässer schließlich mit dem letzten der drei Hauptpumpwerke wieder eine Anhöhe hinauf befördert werden. Durch die Baumaßnahmen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde auch die Ortsverbindungsstraße von Attel Richtung Gern, die deshalb auf fast der ganzen Länge saniert wurde. Die umfangreichen Bauarbeiten wurden im November 2011 abgeschlossen und haben insgesamt etwa 2,5 Millionen Euro kosten. Ertüchtigung der Kläranlage Wasserburg In mehreren Bauabschnitten wurden und werden die Kläranlage und die Schachtbauwerke bei der Druckleitung zum Klärwerk Wasserburg saniert und die technischen Anlagen (Rechengebäude, Schwimmschlammabzug, Nachklärkecken) auf den neuesten Stand der Technik gebracht. 2011 erfolgte so beispielsweise die Erneuerung der beiden Blockheizkraftwerke im Klärwerk. |
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Sanierung Hochbehälter III (2010 fertig gestellt) Seit 1888, also über 120 Jahre ist das Quellgebiet Fuchsthal in der Nähe von Evenhausen die Grundlage der Trinkwasserversorgung für die Stadt Wasserburg a. Inn. Von hier fließt das Wasser ohne den Einsatz von Pumpen in die beiden Hochbehälter in der Nähe des Badrias am Fröschlanger, ehe es über zahlreiche Leitungen über einen Großteil des Stadtgebietes in die Wasserburger Haushalte verteilt wird. Ein gutes Jahr lang wurde nun der größere der beiden Hochbehälter umfangreich saniert. Entstanden war dieser Spiralleitwandbehälter im Jahre 1975. Nach 35 Jahren der Nutzung waren insbesondere Isolierung und Beschichtung innen wie außen zu erneuern, mussten Zu- und Ablaufrohre ausgetauscht und die Steuerung modernisiert werden. 570.000 Euro investierten die Stadtwerke Wasserburg in die umfangreichen Arbeiten. Das ist mehr, als der Bau des Hochbehälters ehemals gekostet hatte. Verständlich aber im Hinblick darauf, dass beispielsweise alleine 120 Tonnen Beschichtungsmaterial in den Becken verteilt wurde. Der komplett unterirdisch angelegte Wasserspeicher musste aufwändig frei gelegt und hierfür 800 Kubikmeter Erdreich zweifach bewegt werden. Der Hochbehälter fasst 3.000 Kubikmeter Trinkwasser. Das ist dieselbe Menge, die von den Wasserburgern durchschnittlich pro Tag auch verbraucht wird. Der alte Hochbehälter von 1888 direkt nebenan fasst übrigens nur 250 Kubikmeter, was dennoch für die Versorgung Wasserburgs während der Bauphase ausreichte. Das erklärt sich aber auch ein Stück weit daher, dass es zwei weitere Hochbehälter im Wasserburger Versorgungsnetz gibt. Einer befindet sich in der Köbingerbergstraße und einer in Grasweg bei Albaching, der vorwiegend mit Trinkwasser aus dem Qellgebiet Hart, Gemeinde Rechtmehring, gespeist wird. Aktuell (Frühjahr 2012) laufen auch beim Hochbehälter in Grasweg umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Wer mehr über die Quellgebiete und die Wasserversorgung der Stadt Wasserburg wissen möchte, findet Infos unter www.stadtwerke-wasserburg.de . |
Weitum wegen der Staus berüchtigt: der Bahnübergang an der B 304 in Reitmehring |
Höhenfreilegung der B 304 im Bereich Bahnübergang Reitmehring (Brücke) und Verbesserung der innerörtlichen Durchfahrt mittels einer Teiluntertunnelung (geplant) Durch häufige und lange Schließungszeiten am Bahnübergang und die überdurchschnittlich hohe Verkehrsbelastung der B 304 in diesem Abschnitt kommt es regelmäßig zu Verkehrsstaus. Hinzu kommt die Beeinträchtigung der örtlichen Bevölkerung durch Lärm, Abgase und die Barrierewirkung der Bundesstraße sowie die unzureichende Verkehrsanbindung der Industrieanlagen der Meggle AG. Die Vorplanung des Straßenbauamtes sieht eine Überbrückung der Bahngeleise vor. Im Bereich der jetzigen Einmündung Megglestraße soll ein ca. 150 Meter langer Tunnel den Verkehr der B 304 in Tieflage führen. Die Verknüpfung mit der Megglestraße, dem Zettlweg und der Bgm.-Schmid-Str. erfolgt höhenfrei über eine Erschließungsstraße, die vorwiegend auf dem Tunnel an der Oberfläche verläuft und über Rampen an die B 304 angebunden wird. Da die hauptsächlich von der Baumaßnahme betroffene B 304 in der Verantwortung des Bundes liegt, wird dieser auch als Bauträger auftreten. Die Bahn und die Stadt Wasserburg a. Inn müssen sich anteilig an den Baukosten beteiligen. Die Investitionskosten sind noch nicht im Detail ermittelt, werden aber derzeit vom Staatlichen Bauamt auf insgesamt 18,1 Mio Euro beziffert. Mehr Infos und Lageplan über die Internetseite des Staatlichen Bauamtes: www.stbaro.bayern.de/strassenbau/projekte/b0304_reitmehring.php |
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Kreuzungsfreie Umgestaltung des Knotenpunktes Wasserburg Ost, B 304 und Staatsstraße 2092 (geplant) Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat verschiedene Möglichkeiten zur Umgestaltung des unfallträchtigen Verkehrsknotenpunktes geprüft. Durch eine zusätzliche Auf- und Abfahrt soll nunmehr der Knotenpunkt kreuzungsfrei ausgebaut werden, so dass zumindest auf der Bundesstraße alle Linksabbiegevorgänge entfallen. Dadurch soll insbesondere die Hauptfahrtrichtung von München in die östlichen und südlichen Ortsteile Wasserburgs (bisher zweimaliges Linksabbiegen erforderlich) begünstigt werden. Die Planung konnte 2010 abgeschlossen werden. Mit der Realisierung der aus Mitteln des Bundeshaushalts finanzierten Maßnahme ist frühestens 2012 zu rechnen. |
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Verbesserung des Hochwasserschutzes (2008 fertig gestellt) Die Hochwassereinrichtung der Altstadt wurden 1987 fertiggestellt. Die Anlagen wurden auf ein hundertjähriges Hochwasser zuzüglich 50 cm Freibord (Reserve) ausgelegt. Das Hochwasser vom August 2005 hat aber gezeigt, dass diese Reserve für künftige Hochwässer nicht ausreichend dimensioniert war; ein nur wenige Zentimeter höherer Wasserstand hätte damals wohl zu einer Überflutung der Altstadt geführt. Berechnungen haben ergeben, dass bei einer solchen Katastrophe ein potentieller Schaden von etwa 100 Mio. Euro entstehen würde. Die bestehenden Deichanlagen und Hochwasserschutzmauern um die Altstadt wurden deshalb in fünf Bauabschnitten um 50 bis 80 Zentimeter erhöht. Bereits im April 2007 wurde mit der Erhöhung der Deichanlage um 80 cm auf einer Länge von 320 Metern am Riedener Weg begonnen und im Juli 2007 abgeschlossen. Von September 2007 bis Juli 2008 wurde die Mauererhöhung um 50 cm an der Überfuhrstraße, am Zirnweg, am Ziehweg und an der Wuhr umgesetzt. Die Gesamtkosten betrugen einschließlich der Ingenieursleistungen 838.000 Euro. Mehr Informationen und Übersichtslageplan (PDF-Datei, 2,62 MB) |
Neu gepflasterter Bereich am Marienplatz |
Weitere Tiefbauprojekte (Auswahl) 2008:
2009:
2010:
2011:
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Frisch sanierte Fassade am Brucktor-Ensemble: rechts der Tordurchfahrt das Pensionat II, dahinter das Ferstlhaus |
Sanierung Ferstlhaus und Pensionat II (2010 fertig gestellt) Für das sogenannte "Ferstlhaus" und das ehemalige "Pensionat II" wurde seit den 1970er Jahren nach einer sinnvollen Nutzung gesucht. Die beiden Gebäude standen ursprünglich im Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung und wurden 2001 zu einen symbolischen Preis an die Stadt verkauft, da die denkmalgerechte Sanierung der beiden Gebäude die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stiftung weit überstiegen hätte. Bereits vor dem Verkauf wurde eine Feinuntersuchung des Gebäudekomplexes durchgeführt und verschiedene Nutzungskonzepte entworfen. Gleichzeitig wurden Sofortmaßnahmen zur Bestandssicherung durchgeführt. Aufgrund der Haushaltslage der Stadt wurde die dringend notwendige Sanierung der Gebäude immer wieder verschoben, zumal lange kein Nutzungskonzept gefunden wurde, das den Verwaltungshaushalt nicht mit erheblichen Folgekosten belastet hätte. Umgesetzt wurde nunmehr im Pensionat II die Errichtung von sechs Wohneinheiten (davon 1 Wohneinheit als Senioren-WG) und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss. Die Wohnungen wurden barrierearm ausgeführt. Im Ferstlhaus entstanden Werkstätten und Ateliers für Handwerk bzw. Kunsthandwerk und ein Laden im Erdgeschoss. Die Finanzierung erfolgte durch öffentliche Zuschüsse bzw. zinsverbilligte Darlehen (u. a. Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz, Städtebauförderung und Bayerisches Modernisierungsprogramm) und durch Eigenmittel der Stadt Wasserburg a. Inn. Die Maßnahme hat im Frühjahr 2007 begonnen und wurde Anfang 2010 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 4,9 Mio. Euro. Ende April 2010 bezogen Künstler und Kunsthandwerker neun Ateliers im Ferstlhaus (siehe Ateliers im Ferstlhaus). |
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Sanierung Parkhaus Überfuhrstraße (2010 fertig gestellt) 1987 wurde das erste öffentliche Parkhaus in Wasserburg an der Überfuhrstraße eröffnet. Eigentlich ist das für ein Gebäude kein wirklich hohes Alter, dennoch waren die Schäden nach 21 Jahren der Nutzung enorm. Insbesondere das von den Fahrzeugen in den Wintern eingeschleppte Streusalz hat dem Parkhaus ziemlich zugesetzt. Das Tauwasser ist in den Beton eingedrungen und hat die Stahlbewehrung angegriffen. Die Statik des Gebäudes wurde schon beim Bau ausgereizt, so dass die Standsicherheit der Decken ohne Ertüchtigung wohl nicht mehr lange gesichert gewesen wäre. Entsprechend umfangreich waren die 2008 bis 2010 durchgeführten Sanierungsarbeiten. Frische Farben auf allen Ebenen und neu ausgestattete Toiletten sind dabei nur die augenscheinlichsten Neuerungen im Parkhaus. Sehr aufwändig war die Sanierung der Betondecken. Abschnittsweise musste zum Teil die Bewehrung freigelegt und neuer Beton eingebaut werden. Im obersten Geschoss wurde der alte Fahrbahnbelag abgetragen und durch einen neuen, leichteren Aufbau ersetzt. Dadurch konnte die Statik des Gebäudes insgesamt verbessert werden. Eine neue Beschichtung auf allen Fahrbahnen sorgt dafür, dass die Betondecken besser abgedichtet sind und nicht wieder Tausalze in die Decken eindringen. Auch können dadurch mögliche Schäden künftig früher erkannt werden. Verbessert wurde in diesem Zusammenhang auch die Entwässerung des gesamten Gebäudes. Im obersten Geschoss wurde zum Teil das Gefälle der Fahrbahnen geändert und neue Abläufe eingebaut. Insbesondere wird das abfließende Regenwasser nun so geleitet, dass es direkt in den Abwasserkanal abfließt und so überwiegend nicht mehr mit hohem energetischen Aufwand über eine Hebeanlage abgepumpt werden muss. Notwendig war auch die Erneuerung zahlreicher technischer Einrichtungen, die für den Nutzer zwar unscheinbar, dennoch für den Betrieb sehr wichtig sind. So wurden beispielsweise die Brandschutzeinrichtungen erneuert und die Lüftungsanlage generalüberholt. Wichtig war bei den Bauarbeiten die Vorgabe, dass das Parkhaus nicht voll gesperrt wird, um so zumindest einen Großteil der Parkplätze für die Nutzer frei zu halten. Bis auf wenige Wochen in den Sommerferien 2009, in denen der unmittelbare Zufahrtsbereich erneuert wurde, ist das auch gelungen. Gekostet hat die in drei Bauabschnitten über drei Jahre durchgeführte Sanierung insgesamt ca. 1,8 Millionen Euro – vor Baubeginn hatten die Planer noch mit 200.000 Euro mehr gerechnet. |
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Sanierung Bahnhofsgebäude Reitmehring „Wasserburg (Inn) Bahnhof“ (2011 fertig gestellt) Ende Dezember 2010 konnten die neuen Mieter das Bahnhofgebäude in Reitmehring beziehen. Nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen entstanden sechs barrierearme Drei-Zimmer-Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung sowie drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Neben einer DB-Fahrkartenverkaufsstelle mit Reiseauskunft ist dort auch die Bäckerei Straßgütl mit Backwarenladen und Café vertreten. Außerdem werden Lebensmittel des täglichen Bedarfs angeboten und eine Poststelle betrieben. Die Stadt Wasserburg a. Inn hatte das Gebäude im Jahr 2006 von der Deutschen Bahn erworben. Die Immobilie befand sich in einem desolaten Zustand, war noch eisenbahnrechtlich gewidmet und teilweise vermietet. Über mehrere Monate wurde ein schlüssiges Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet, ehe in den Sommerferien 2009 mit den aufwändigen Bauarbeiten begonnen werden konnte. Die Sanierung des Gebäudes ist beispielgebend im Hinblick auf Klimaschutz und CO2-Einsparung. Als Heizungsanlage wurde eine Wärmepumpe mit Erdwärmenutzung eingebaut. Alle Wohnungen wurden mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet und sind durch einen Aufzugsanlage erschlossen. Die hohe Investition in Höhe von rund 2 Millionen Euro lässt sich aufgrund der zentralen Bedeutung und des ortsbildprägenden Charakters des historischen Gebäudes rechtfertigen, zumal für die Stadt keine Folgekosten entstehen und durch die Mieteinnahmen eine - wenn auch geringe - Rendite erzielt wird. Fördermittel wurden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle für die Solaranlage auf dem Dach und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau aus dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ in Anspruch genommen. Zwischen April und Juli 2010 baute die SüdostBayernBahn den Mittelbahnsteig neu. Die alte Anlage wurde komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Kostenpunkt: ca. 600.000 Euro. 2006 hat die Stadt Wasserburg a. Inn im Rahmen des Schnittstellenprogramms bereits den Bahnhofsvorplatz komplett umgestaltet und dabei neue "Park an Ride-Plätze", einen neuen Busbahnhof und eine behindertengerechte Toilettenanlage geschaffen (Kosten einschließlich Grunderwerb ca. 980.000,- Euro). |
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Umbau und Erweiterung Städtisches Museum im Heimathaus (geplant) Im Investitionsprogramm der nächsten Haushaltsjahre sind Mittel in einer Größenordnung von 2 Mio. Euro für den Umbau des städtischen Museums veranschlagt. Im Fokus steht dabei als eine der ersten Maßnahmen die notwendige Schaffung von zeitgemäßen Depoträumen. Es ist vorgesehen, am Herderwald ein zentrales Depot zu schaffen, vorzugsweise in Passivbauweise. Derzeit (Frühjahr 2012) laufen hierzu Maßnahmen zur Schaffung des nötigen Baurechts. Auf dem Prüfstand durch die neue Museumsleitung steht allgemein die Ausstellungspräsentation in allen Museumsräumen. Auch ist beabsichtigt, den Eingangsbereich umzubauen und dort die Gästeinformation (Touristinfo) unterzubringen. Man geht davon aus, damit zumindest zeitweise personelle Ressourcen bündeln zu können mit dem Ziel, die Öffnungszeiten beider Einrichtungen kundenfreundlicher zu gestalten. Die ehemalige Pächterwohnung des Restaurants Herrenhaus wurde 2007/2008 bereits umgebaut und wird nun als Büro für die Museumsleitung genutzt. |
Sanierungsbedürftige Hauptschule - eines der größten Projekte in den kommenden Jahren in Wasserburg |
Erweiterung und Sanierung der Hauptschule am Klosterweg (geplant) Die Erweiterung der Hauptschule um eine Mensa und zwei Klassenräume wurde im Oktober 2008 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen betrug 1.140.000 Euro. Für 138.000 Euro wurde außerdem eine zweite Schulküche eingebaut. Diese Maßnahmen waren allerdings nur der Anfang von sehr umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die in den kommenden Jahren noch bevorstehen. So ist nach gegenwärtiger Planung die Generalsanierung aller übrigen Gebäudeteile der Hauptschule vorgesehen. Die bestehende Turnhalle soll durch einen Neubau ersetzt werden, der voraussichtlich als erster Teil der Maßnahme 2013 verwirklich wird. Insgesamt rechnet man mit einem Bauvolumen von 10 bis 12 Millionen Euro. |
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Behindertengerechte Erschließung des Rathauses (2010 fertig gestellt) Der Stadtrat hat 2009 einstimmig einen Maßnahmenbeschluss zum Einbau eines Aufzuges, eines Behinderten-WCs und der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs gefasst. Gemäß Schätzung des Architekten belaufen sich die Kosten auf brutto ca. 420.000 Euro. Der Aufzug wurde so geplant, dass alle Sachgebiete und auch der Sitzungssaal barrierefrei zu erreichen sind. Außerdem wurde der Rathaussaal ebenfalls mit dem Lift barrierefrei angebunden. Der Lift wurde als völlig freistehende, transparente Konstruktion realisiert, was letztendlich im Detail auch mit der Fachbehörde des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege so abgestimmt war. Bereits im Jahre 2007 wurde für die Entscheidungsfindung ein Plangutachten zum denkmalverträglichen Einbau eines behindertengerechten Aufzuges mit Behinderten-WC durchgeführt, welches zur weiteren Entscheidunghilfe herangezogen wurde. Unter Abwägung aller Interressen hat die Stadt Wasserburg a. Inn sich zur Durchführung eines barrierefreien Aufzuges im Innenhof des Rathauses entschieden. Hierzu hat im Vorfeld das BLfD München mit Stellungnahme vom Februar 2008 zugestimmt. |
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Turm- und Fassadensanierung Heiliggeist-Spitalkirche (2010 fertig gestellt) Zwischen Juli und November 2010 wurden größere Sanierungsarbeiten an der Heiliggeist-Spitalkirche direkt am Brucktor durchgeführt. Ursprünglich war eigentlich nur geplant, die durch das starke Verkehrsaufkommen stark in Mitleidenschaft gezogene Fassade neu zu streichen und die Malereien durch einen Restaurator fachgerecht zu konservieren. Schnell ist nach dem Aufbau des Gerüsts und dem dadurch direkt möglichen Zugang zur Turmspitze aber klar geworden, dass sich auch das Dach mit seiner Schiefereindeckung in einem sehr schlechten Zustand befand. Investiert wurden in die Fasadenarbeiten, in Zimererarbeiten und Schiefereindeckung des Daches sowie die Reparatur und Vergoldung des Turmkreuzes insgesamt ca. 100.000 Euro. |
2009 saniertes Brauhaus |
Erweiterungsbauten und Sanierungsarbeiten der Stiftung Attl Die Stiftung Attl ist eine Einrichtung für behinderte Menschen. Die Einrichtung war und ist zu großen Teilen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters Attel untergebracht, die vor dem Umbau den heutigen Anforderungen für ein Pflegeheim nicht mehr entsprachen. Im Zuge sehr umfangreicher Baumaßnahmen wurde und werden in mehreren Bauabschnitten die Pflegeeinrichtungen um Neubauten erweitert und die ehemaligen Klostergebäude umfassend saniert. Die Gesamtinvestition der Stiftung Attl belief sich für bisherige Neubau- und Sanierungsmaßnahmen gerundet auf stolze 40 Mio. Euro. Zuletzt wurde zum Jahreswechsel 2011/2012 das zum Teil mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II sanierte Verwaltungsgebäude wieder bezogen. Auch für die Zukunft sind beträchtliche Investitionen in Gebäude geplant. Konkret steht der Neubau eines weiteren Wohnheims an. Derzeit läuft die Sanierung des Pater-Rupert-Mayer Hauses. |
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Energetische Sanierung des Mittelbaues und Errichtung einer Hackschnitzelheizanlage beim Gymnasium Wasserburg am Inn (2010 fertig gestellt) Der sogenannte Mittelbau des Gymnasiums, Baujahr 1968, war sanierungsreif. 2,9 Millionen Euro investierte der Landkreis Rosenheim als Sachaufwandsträger in eine neue Außenhaut, neue Fenster, eine neue Hackschnitzelheizung und in IT-Anschlüsse. Die Regierung von Oberbayern beteiligte sich mit 900.000 Euro an den Kosten der im Oktober 2010 abgeschlossenen energetischen Sanierung. |
Frisch sanierte Wohngebäude im Burgerfeld: 30 Prozent der Energie werden hier künftig eingespart |
Weitere Hochbau-Projekte (Auswahl) 2008:
2009:
2010:
2011
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Die ersten Häuser entstehen bereits "Am Ziegler" |
Wohngebiet "Am Ziegler" In der Nähe der Köbingerbergstraße/Hallgrafenstraße in der Burgau entsteht in landschaftlich reizvoller Lage in unmittelbarer Nähe des Innhochufers ein Baugebiet für Einheimmische. Nähere Infos siehe "Immobilienangebote der Stadt" |
Künftig Standard: Bahnübergang mit Ampel und Halbschranke statt Blinklicht |
Ausbau Bahnstrecke Rosenheim - Wasserburg - Mühldorf Von 2005 bis 2008 hat die SüdostBayernBahn in mehreren Abschnitten die Gleise auf der gesamten Strecke von Rosenheim bis Mühldorf (ca. 62 Kilometer) erneuert. Seit Juli 2008 laufen außerdem umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen an Bahnübergängen. In mehreren Abschnitten ist vorgesehen, insgesamt 23 Bahnübergänge technisch neu zu sichern (Halbschranken und Ampelanlagen statt Blinklichter), Bahnübergänge durch neue Brücken zu ersetzen oder die Bahnübergänge ganz aufzulassen. Die Kosten dritteln sich nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz Straßenbaulastträger (in der Regel Städte und Gemeinden), Bahn und Bund. Für jede technische Neusicherung müssen zwischen 300.000,- und 700.000,- Euro kalkuliert werden. Jede Maßnahme hat zudem ein aufwändiges Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) zu durchlaufen, das nicht selten ein Jahr und länger dauert. |
Der "Filzenexpress" fährt künftig wohl im Stundentakt |
Ausbau Bahnstrecke Wasserburg - Ebersberg (- Grafing) 2005 hat die SüdostBayernBahn mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Mio. Euro 13 Kilometer Gleis auf der insgesamt 19 Kilometer langen Bahnverbindung erneuert. Seit 2006 werden nach und nach 28 von insgesamt 38 Bahnübergängen technisch neu gesichert oder aufgelassen, so zuletzt 2011 vier Bahnübergänge bei Forsting und Brandstätt. Bis 2013 soll der Haltepunkt Steinhöring zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden, um auf der Bahnstrecke einen Stundentakt zu ermöglichen. Gebaut werden soll hierzu ein Begegnungsgleis und ein neuer Mittelbahnsteig. Die Investitionskosten von ca. 6,8 Mio. Euro fließen zu einem großen Teil in die erforderliche Signaltechnik. Auch die Haltepunkte in Tulling, Forsting und Edling werden in diesem Zuge völlig neu gebaut und auf 140 Meter verlängert. Derzeit laufen die umfangreichen Planungsarbeiten. |
Stand: März 2012