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Ehemaliges Bräuwinkl-Anwesen

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Planung:Architekt Hans Hiebl, Wasserburg a. Inn
Bauherr:Fritz und Maria Meyer, Wasserburg a. Inn
Planungsbeginn: 1982
Baubeginn: 1983
Fertigstellung: 1989

Das ehemalige „Bräu im Winkel“ ist ein bedeutender historischer Gebäudekomplex. Der größte und künstlerisch, geschichtlich und städtebaulich bedeutendsten und einprägsamste Teil der Baugruppe ist das alte herzogliche Mauthaus, ein großer Eckbau des 13. bis 15. Jahrhunderts, der um 1530 einen entscheidenden Ausbau und in den folgenden Jahrhunderten bis 1961 weitere Veränderungen erfuhr. Dieses Gebäude, mit Fassaden zum Marienplatz, zur Bruckgasse und zum Spitalhof, gilt nach der lokalen historiographischen Tradition als ältestes Haus der Stadt und wird bereits in der Wasserburger Chronik von F. D. Reithofer (1814), hervorgehoben.

Der ursprüngliche öffentliche Charakter des gotischen Hauses wird in der Großzügigkeit und Regelmäßigkeit der Innenräume des 1. und 2. Obergeschosses besonders anschaulich.


Blick in den Innenhof

Lange Zeit standen große Teile der Gebäude leer, doch erstmals 1982 wurden vom Bauherrn Absichten deutlich, die Gebäude zu sanieren.

In den Jahren 1984 bis 1989 wurde in vier Bauabschnitten die schwierige Sanierung des gesamten Gebäudekomplexes durchgeführt. Alle Gebäude konnten nun wieder einer vernünftigen Nutzung zugeführt werden, insbesondere gewerbliche Nutzung in den unteren Geschossen, Wohnnutzung in den oberen Geschossen.


Ansicht ca. 1950

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Während der Sanierung 1987