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Bauen, Stadtplanung 

Aktuelle Projekte in Wasserburg

Bei den Vorhaben handelt es sich um größere Bauprojekte der Stadt Wasserburg a. Inn und um ausgesuchte Projekte von anderen (in der Regel öffentlichen) Bauträgern. 

Alle für 2010 geplanten Investitionen der Stadt Wasserburg a. Inn finden im Haushaltsplan der Stadt Wasserburg a. Inn.  

1. Straßenbau und Tiefbau

Köbingerbergstraße
Neu gestaltete Köbingerbergstraße 

Fertig gestellt: Ausbau Enzingerweg und Köbingerbergstraße mit Kanalsanierung

Umgesetzt wurde bereits 2008 der Ausbau des Enzingerweges auf gesamter Länge und der Köbingerbergstraße zwischen dem Enzingerweg und der Krankenhausstraße (BA I). Bis auf wenige Restarbeiten wurde 2009 nun auch der zweite Bauabschnitt zwischen Krankenhausstraße und Peter-Scher-Weg ausgebaut. Abwasserkanal und Versorgungsleitungen wurden im Zuge der Maßnahmen ebenfalls zum Teil saniert oder erneuert. 

Kreisverkehr Landschaftsweg
Vorplanung des neuen Kreisverkehrs

Kunst im Kreisverkehr  

Im Bau: Kreisverkehr Münchner Straße/Köbingerbergstraße/Landschaftsweg

Bis zum Ende der Sommerferien 2010 entsteht an diesem wichtigen Kreuzungspunkt an der Westzufahrt zur Stadt der vierte Kreisverkehrsplatz im Stadtgebiet. Durch den steten Verkehrsfluss auf der Staatsstraße sahen sich insbesondere die Bewohner des Stadtteils Burgau Süd mit zum Teil längeren Wartezeiten und einem hohen Abbiegedruck konfrontiert.

Neben dem Kreisel entstehen auch zwei neue Bushaltestellen mit Busbucht zur besseren Erschließung der nahen Wohngebiete. Um auch die Bürgermeister-Neumaier-Str. direkt anbinden zu können (fünfter Ast), wird die Münchner Straße an der westlichen Zufahrt zum neuen Kreisel leicht verschwenkt. 

Plan, Stand 25.11.2009 (JPG-Datei, 822 KB)

Die Mitte des Kreisverkehrs wird wie schon bei den früher gebauten Kreiseln ein Kunstwerk schmücken. Links im Bild der in einem Wettbewerb - durchgeführt vom AK68 - gekürte Siegerentwurf einer ca. 6 Meter hohen Stahlskulptur von Frau Glanzer-Graf aus Edling (Foto W. Gartner) 

Umgestaltete Josef-Kirmayer-Straße

Fertig gestellt: Umbau Josef-Kirmayer-Straße

Bereits 2007 musste eine große Esche direkt an der Einmündung Josef-Kirmayer-Straße/Landwehrstraße gefällt werden, weil sie eingegangen war. Der Baum stand auf einer Einbuchtung, die bisher insbesondere von den vielen hier abbiegenden Bussen recht mühsam umfahren werden muss. Während der Sommerferien 2009 wurde nun nicht zuletzt wegen der Verbesserung des Schulweges zur nahen Grundschule und Förderschule der Einmündungsbereich umgestaltet. Beseitigt wurde dabei nicht nur die hinderliche Einbuchtung - auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde außerdem der Bürgersteig verbreitert und die Überquerungsmöglichkeit der Landwehrstraße für Fußgänger verbessert (Kosten ca. 85.000 Euro).

Plan (JPG-Datei, 188 KB)

Schoene Aussicht noch schoener
Schöne Aussicht

Fertig gestellt: Verknüpfung der vorhandenen Radwege im Verlauf der St 2092 im Bereich Gasthof „Huber-Wirt“ (2007), Umgestaltung "Schöne Aussicht" (2008), Sanierung Kellerbergweg BA II (2009) 

Im Bereich des Gasthofes „Huber-Wirt“ war auf einer Länge von ca. 80 m der beidseitig vorhandene Radweg noch nicht zusammengeschlossen, so dass die die Radfahrer die Staatsstraße benutzen mußten. Die Maßnahme wurde Ende 2007 im Zusammenhang mit der Neuordnung und Neuerrichtung des Parkplatzes des Gasthofes „Huber-Wirt“ umgesetzt. Im Sommer 2008 wurden umfangreiche Verschönerungsmaßnahmen an der "Schönen Aussicht" durchgeführt. Hiefür wurden weitere 50.000 Euro investiert. 
2009 wurde nun noch der Kellerbergweg im oberen Bereich ausgebaut; Kosten rund 20.000 Euro. 

B 304 Reitmehring
Weitum wegen der Staus berüchtigt: der Bahnübergang an der B 304 in Reitmehring 

Geplant: Höhenfreilegung der B 304 im Bereich Bahnübergang Reitmehring (Brücke) und Verbesserung der innerörtlichen Durchfahrt mittels einer Teiluntertunnelung

Durch häufige und lange Schließungszeiten am Bahnübergang und die überdurchschnittlich hohe Verkehrsbelastung der B 304 in diesem Abschnitt kommt es regelmäßig zu Verkehrsstaus. Hinzu kommt die Beeinträchtigung der örtlichen Bevölkerung durch Lärm, Abgase und die Barrierewirkung der Bundesstraße sowie die unzureichende Verkehrsanbindung der Industrieanlagen der Meggle AG. Die Vorplanung des Straßenbauamtes sieht eine Überbrückung der Bahngeleise vor. Im Bereich der jetzigen Einmündung Megglestraße soll ein ca. 150 Meter langer Tunnel den Verkehr der B 304 in Tieflage führen. Die Verknüpfung mit der Megglestraße, dem Zettlweg und der Bgm.-Schmid-Str. erfolgt höhenfrei über eine Erschließungsstraße, die vorwiegend auf dem Tunnel an der Oberfläche verläuft und über Rampen an die B 304 angebunden wird. Da die hauptsächlich von der Baumaßnahme betroffene B 304 in der Verantwortung des Bundes liegt, wird dieser auch als Bauträger auftreten. Die Bahn und die Stadt Wasserburg a. Inn müssen sich anteilig an den Baukosten beteiligen. Mit der Realisierung ist frühestens ab 2011 zu rechnen; die Investitionskosten sind noch nicht im Detail ermittelt und werden vom Straßenbauamt und Bundesverkehrsministerium derzeit insgesamt (Kostenanteile Bund, Stadt und Bahn) mit ca. 18 Mio. Euro beziffert. 

Mehr Infos und Lageplan über die Internetseite des Staatlichen Bauamtes: www.stbaro.bayern.de/strassenbau/projekte/b0304_reitmehring.php

Wasserburg Ost

Geplant: Kreuzungsfreie Umgestaltung des Knotenpunktes Wasserburg Ost, B 304 und St. 2092

Das Straßenbauamt Rosenheim hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie und einer Vorplanung die Möglichkeiten für die Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes geprüft. Eine zusätzliche Abfahrt von der B 304 soll die Hauptfahrtrichtung von München in die östlichen und südlichen Ortsteile Wasserburgs (bisher zweimaliges Linksabbiegen erforderlich) begünstigen. Die Dringlichkeit der Maßnahme wurde insbesondere wegen der Unfallhäufigkeit erkannt und soll auch möglichst bald für die nächsten Programmjahre im Bundeshaushalt angemeldet werden.

Vorplanung (Stand Oktober 2009, PDF-Datei 2,75 MB)

Kanal-Baustelle
Kanalverpressung in der Nähe der Neurologie

Teilweise fertig gestellt:
Ausbau und Erneuerung der Anlagen zur Abwasserbeseitigung

In mehreren Bauabschnitten soll in den kommenden Jahren die Abwasserkanalisation ausgebaut werden. So sollen die Ortsteile Kroit, Seefeld, Kornberg, Limburg und Edgarten an die Kanalisation angeschlossen werden.

In mehreren Bauabschnitten wurden und werden außerdem die Kläranlage und die Schachtbauwerke bei der Druckleitung zum Klärwerk saniert und die technischen Anlagen (Rechengebäude, Schwimmschlammabzug, Nachklärkecken) auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

2009 wird im Ortsteil Kroit die Kanalisationsleitung einschließlich eines Sammlers im Bereich der B15 ausgeführt. Ebenfalls wird die Regenwasserableitung im Bereich des Baugebietes Erlenstraße erneuert.

Die Ortsteile zwischen Attel und Reitmehring werden zukünftig an die Kläranlage Wasserburg mittels einer Druckleitung angeschlossen. Dabei wird die Kläranalge Attel aufgelassen.  

Rekordhochwasser 2005  

Fertig gestellt: Verbesserung des Hochwasserschutzes

Die Hochwassereinrichtung der Altstadt wurden 1987 fertiggestellt. Die Anlagen wurden auf ein hundertjähriges Hochwasser zuzüglich 50 cm Freibord (Reserve) ausgelegt. Das Hochwasser vom August 2005 hat aber gezeigt, dass diese Reserve für künftige Hochwässer nicht ausreichend dimensioniert war; ein nur wenige Zentimeter höherer Wasserstand hätte damals wohl zu einer Überflutung der Altstadt geführt. Berechnungen haben ergeben, dass bei einer solchen Katastrophe ein potentieller Schaden von etwa 100 Mio. Euro entstehen würde. Die bestehenden Deichanlagen und Hochwasserschutzmauern um die Altstadt wurden deshalb in fünf Bauabschnitten um 50 bis 80 Zentimeter erhöht. Bereits im April 2007 wurde mit der Erhöhung der Deichanlage um 80 cm auf einer Länge von 320 Metern am Riedener Weg begonnen und im Juli 2007 abgeschlossen. Von September 2007 bis Juli 2008 wurde die Mauererhöhung um 50 cm an der Überfuhrstraße, am Zirnweg, am Ziehweg und an der Wuhr umgesetzt. Die Gesamtkosten betrugen einschließlich der Ingenieursleistungen 838.000 Euro.

Mehr Informationen und Übersichtslageplan (PDF-Datei, 2,62 MB)

Radweg in Reitmehring
Radweg-Verbreiterung in Reitmehring 

Ausbau Radwegenetz

Anfang August 2009 wurde ein kurzes Stück des Geh- und Radweges zwischen Personalwohnheim (Inn-Salzach-Klinikum) und der Bahnhofstraße in Reitmehring auf 2,5 Meter verbreitert. 

Vorgesehen ist außerdem die Asphaltierung der Verbindung Inn-Salzach-Klinikum - Gern. Gespräche mit dem Grundstückseigentümer - es handelt sich um einen Privatweg - konnten bereits erfolgreich geführt werden.

Ähnlich wie zwischen Landschaftsweg, Kreisverkehr Gabersee und Schwesternwohnheim ist auch zwischen Schwesternwohnheim und Grandlweg in Reitmehring ein Ausbau des Geh- und Radweges auf 2,5 Meter vorgesehen. Wegen der geplanten Großbaustelle an der B 304 in Reitmehring (siehe oben) wurde dieses Vorhaben aber zurückgestellt. 

Nordumfahrung Eiselfing
Umstritten: Nordumfahrung über/nahe dem Wuhrtal

Geplant:
Nordumfahrung Eiselfing (Südspange Wasserburg)

Die Nordumfahrung Eiselfing (früher "Südspange Wasserburg") ist eine geplante Straßenverbindung zwischen der Salzburger Straße und der Priener Straße im Südosten der Stadt Wasserburg. Durch die neue Verbindung könnte die Kreisstraße RO 37 aus den Orten Eiselfing und Bachmehring verlegt werden, gleichzeitig wäre auch eine leistungsfähige Anbindung des Gewerbegebietes Tegernau an die B 304 geschaffen. Der Bau der Straßenverbindung ist bereits seit ca. 30 Jahren vorgesehen. Geklärt sind bis heute weder Finanzierung noch Streckenverlauf. Die Stadt Wasserburg und die Gemeinde Eiselfing sind 2007 an den Landkreis Rosenheim herangetreten, die Übernahme der Bauträgerschaft und die Baulast zu übernehmen. Dies wurde nicht grundsätzlich ausgeschlossen, wenn eine Trasse gefunden wird.

Spielplatz Reitmehring
Erweiterter Spielplatz Reitmehring 

Weitere Tiefbau-Projekte (2008 fertig gestellt)

  • Kreisverkehr Priener Straße/Alkorstraße/Molkerei-Bauer-Straße, 570.000 Euro
  • Oberflächenbehandlung und Rissesanierung einer Straße bei Kornberg: 21.000 Euro
  • Sanierung der Busbucht an der Grundschule Am Gries und Gehweg Landwehrstraße: 13.000 Euro
  • Pflastersanierung bei der Einfahrt Bruckmühlweg: 2.500,- €
  • Sanierung der Einfahrt zum Kulturforum: 3.000 Euro
  • Ergänzung der Treppe am Burgweg im Zuge der einer Kanalsanierung: 14.000 Euro

2009 fertig gestellt: 

  • Umgestaltung des Pausenhofs der Grundschule Wasserburg, 50.000 Euro 
  • Umgestaltung des Pausenhofs der Grundschule Reitmehring, der künftig auch als öffentlicher Spielplatz genutzt werden kann, 37.000 Euro 
  • Erweiterung und Umgestaltung des Spielplatzes am Palmanopark (weiterer Bauabschnitt), 60.000 Euro 
  • Erneuerung der Deckschicht in der Neustraße
  • Straßensanierung Neudecker Straße und Attlerau
  • Sanierung östlicher Gehweg Bruckgasse, Sanierung Gehweg vor Frauenkirche und Nordseite Marienplatz, ca. 45.000 Euro
  • Sanierung Gehweg Auf der Burg, 18.000 Euro 
  • Neubau Gehweg an der Odelshamer Straße 

Außerdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Bundesrepublik Deutschland im Frühjahr 2009 über 2 Mio. Euro in Deckensanierungen der Bundesstraßen 15 und 304 im Bereich Wasserburg investiert hat.

2010 geplant oder bereits im Bau:

  • Neugestaltung der Schlachthausstraße und des Platzes nördlich des Roten Turms, Haushaltsansatz 200.000 Euro
  • Neugestaltung bzw. Erneuerung des Pflasterbelags am Marienplatz zwischen den Hausnummern 17 und 23, Haushaltsansatz 30.000 Euro
  • Ausbau bzw. Erneuerung der Spielplätze Reitmehring Nord, St. Konrad und Willi-Ernst-Ring, ca. 30.000 Euro
  • Ausbau und Erneuerung Warteeinrichtungen Stadtbus, Haushaltsansatz 25.000 Euro

2. Hochbau

Ferstlhaus und Pensionat II (rechts des
Brucktores)
Frisch sanierte Fassade am Brucktor-Ensemble: rechts der Tordurchfahrt das Pensionat II, dahinter das Ferstlhaus 

Fertig gestellt:
Sanierung Ferstlhaus und Pensionat II

Für das sogenannte "Ferstlhaus" und das ehemalige "Pensionat II" wurde seit den 1970er Jahren nach einer sinnvollen Nutzung gesucht. Die beiden Gebäude standen ursprünglich im Eigentum der Heiliggeist-Spitalstiftung und wurden 2001 zu einen symbolischen Preis an die Stadt verkauft, da die denkmalgerechte Sanierung der beiden Gebäude die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stiftung weit überstiegen hätte. Bereits vor dem Verkauf wurde eine Feinuntersuchung des Gebäudekomplexes durchgeführt und verschiedene Nutzungskonzepte entworfen. Gleichzeitig wurden Sofortmaßnahmen zur Bestandssicherung durchgeführt. Aufgrund der Haushaltslage der Stadt wurde die dringend notwendige Sanierung der Gebäude immer wieder verschoben, zumal lange kein Nutzungskonzept gefunden wurde, das den Verwaltungshaushalt nicht mit erheblichen Folgekosten belastet hätte.

Umgesetzt wurde nunmehr im Pensionat II die Errichtung von sechs Wohneinheiten (davon 1 Wohneinheit als Senioren-WG) und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss. Die Wohnungen wurden barrierearm ausgeführt. Im Ferstlhaus entstanden Werkstätten und Ateliers für Handwerk bzw. Kunsthandwerk und ein Laden im Erdgeschoss.

Die Finanzierung erfolgte durch öffentliche Zuschüsse bzw. zinsverbilligte Darlehen (u. a. Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz, Städtebauförderung und Bayerisches Modernisierungsprogramm) und durch Eigenmittel der Stadt Wasserburg a. Inn. Die Maßnahme hat im Frühjahr 2007 begonnen und wurde Anfang 2010 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. 4,9 Mio. Euro.

Ende April 2010 bezogen Künstler und Kunsthandwerker die neun Ateliers im Ferstlhaus (siehe Ateliers im Ferstlhaus).

Sanierungsbroschüre (PDF-Datei, 1,45 MB)

Städtisches Museum  

Geplant bzw. Teil der Maßnahme fertig gestellt:
Umbau und Erweiterung Städtisches Museum im Heimathaus

Im Investitionsprogramm sind Mittel für den Umbau des städtischen Museums veranschlagt, nachdem dort im Zusammenhang mit der Auslagerung von Archivbeständen im Rückgebäude Räume frei geworden sind. Auch ist beabsichtigt, den Eingangsbereich umzugestalten und dort die städtische Gäste-Information (Tourist-Info) unterzubringen. Die ehemalige Pächterwohnung des Restaurants Herrenhaus wurde von Herbst 2007 bis Sommer 2008 bereits umgebaut und wird nun als Büro für die Museumsleitung genutzt. Für die kommenden Jahre sind noch zwei weitere Bauabschnitte vorgesehen. Die Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahme beträgt ca. 2 Mio. Euro

sanierungsbeduerftige Hauptschule
Sanierungsbedürftige Hauptschule - eines der größten Projekte in den kommenden Jahren in Wasserburg 

Erweiterung (fertig gestellt) und Sanierung (geplant) Hauptschule:

Die Erweiterung der Hauptschule um eine Mensa und um zwei Klassenräume wurde im Oktober 2008 abgeschlossen. Das Investitionsvolumen für den Neubau der Mensa betrug 1.140.000 Euro. Für 138.000 Euro wurde außerdem eine zweite Schulküche eingebaut. Nach gegenwärtiger Planung ist zwischen 2010 und 2013 die Generalsanierung des Bauteils 3 mit Umbau der Verwaltungsräume und die energetische Sanierung der übrigen Gebäudeteile der Hauptschule geplant. Hier rechnet man mit einem Bauvolumen von ca. 10 bis 12 Mio. Euro. 

Parkhaus Ueberfuhrstraße
Parkhaus Überfuhrstraße: 2010 kommt noch die Fassade dran

Großteils fertig gestellt:
Sanierung und Erweiterung Parkhaus Überfuhrstraße

Seit Frühjahr 2008 wird das 1988 eröffnete Parkhaus saniert. Undichte Stellen im teilweise nicht überdachten Dachgeschoss haben zu Korrosionsschäden im gesamten Gebäude geführt. Die Sanierung erfolgt bis 2010 in mehreren Abschnitten, damit Teile des Parkhauses den Altstadtbesuchern weiterhin zur Verfügung stehen. Die Sanierungkosten betragen einschließlich Baunebenkosten ca. 1,6 Mio. Euro. Außerdem ist in den kommenden Jahren die Erweiterung des Parkhauses vorgesehen; die Kosten hierfür werden auf ca. 1,5 Mio. Euro geschätzt.

Innhof des Rathauses

Geplant: Behindertengerechte Erschließung des Rathauses

Der Stadtrat hat am 2. Juli 2009 einstimmig einen Maßnahmenbeschluss zum Einbau eines Aufzuges, eines Behinderten-WCs und der Schaffung eines behindertengerechten Zugangs gefasst. Gemäß Schätzung des Architekten belaufen sich die Kosten auf brutto ca. 420.000 Euro und gliedern sich wie folgt auf:

a) Reine Baukosten Aufzugsanlage mit Lichthof einschließlich Maßnahmen zur Verbesserung der Fluchtwege: ca. 248.350,- Euro
b) Reine Baukosten Behinderten WC im 1. OG des Rathauses: ca.  21.200,- Euro
c) Reine Baukosten behindertengerechter Nebeneingang: ca. 8.600,- Euro
d) Baunebenkosten/Planung (Architekt, Statiker, Haustechnik, Restaurator, verformungsgerechtes Aufmaß usw.): ca. 75.000,- Euro
Ergibt Investitionskosten von ca. 353.150,- Euro netto bzw. ca. 420.000,- Euro brutto.

Der Aufzug wurde so geplant, dass alle Sachgebiete und auch der Sitzungssaal barrierefrei zu erreichen sind. Außerdem wird der Rathaussaal ebenfalls mit dem Lift barrierefrei angebunden. Der Lift wird als völlig freistehende, transparente Konstruktion realisiert, was letztendlich im Detail auch mit der Fachbehörde des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege so abgestimmt wurde. Bereits im Jahre 2007 wurde für die Entscheidungsfindung ein Plangutachten zum denkmalverträglichen Einbau eines behindertengerechten Aufzuges mit Behinderten-WC durchgeführt, welches zur weiteren Entscheidunghilfe herangezogen wurde. Unter Abwägung aller Interressen hat die Stadt Wasserburg a. Inn sich zur Durchführung  eines barrierefreien Aufzuges im Innenhof des Rathauses entschieden. Hierzu hat im Vorfeld das BLfD München mit Stellungnahme vom Februar 2008 zugestimmt, da der vorgeschlagene Einbauort am besten geeignet sein dürfte, um Substanzverluste zu minimieren.

Die Arbeiten beginnen im Juli 2010; die Rathaussäle sind in der Bauzeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich.

Plan des Aufzugs (PDF-Datei, 11,3 MB)

Biomasse-Heizwerk

Geplant: Biomasse-Heizwerk Tegernau

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn planen ein neues Biomasse-Heizwerk, dass mehrere naheliegende Gewerbe- und Industriebetriebe in der Tegernau sowie das Sport- und Freizeitzentrum Badria mit Wärmeengerie versorgen soll. Investiert werden in das Kraftwerk und das zugehörige Versorgungsnetz vsl. rund 5 Mio. Euro. Aufgrund der derzeit günstigen Preise für Erdgas und Erdöl musste das ursprünglich für 2010 geplante Projekt aus wirtschaftlichen Gründen vorerst allerdings zurückgestellt werden.

Brauhaus in Attel
Saniertes Brauhaus 

Erweiterung und Sanierung Stiftung Attl

Die Stiftung Attl ist eine Einrichtung für behinderte Menschen in Trägerschaft des Caritasverbandes München. Die Einrichtung war und ist zu großen Teilen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters Attel untergebracht, die vor dem Umbau den heutigen Anforderungen für ein Pflegeheim nicht mehr entsprachen. Im Zuge sehr umfangreicher Baumaßnahmen wurde und werden in mehreren Bauabschnitten die Pflegeeinrichtungen um Neubauten erweitert und die ehemaligen Klostergebäude umfassend saniert. Die Gesamtinvestition der Stiftung Attl belief sich für bisherige Neubau- und Sanierungsmaßnahmen einschließlich der derzeit laufenden Sanierung des Brauhauses auf ca. 40 Mio. Euro. Dessen Sanierung (ca. 3,2 Mio Euro) wird Ende 2009 abgeschlossen. Auch für die nähere Zukunft sind noch umfangreiche Investitionen in Gebäude geplant wie der Neubau eines weiteren Wohnheims oder die Sanierung der Stiftungsverwaltung.

Erweiterungsbau Realschule

Fertig gestellt:
Erweiterung der Realschule Wasserburg

Die Realschule, eine der größten in Bayern, hat seit vielen Jahren Klassen in benachbarte Schulen und Pavillons ausgelagert. Das hat sich mit der dreigeschossigen Erweiterung nun geändert. Für 4,4 Millionen Euro baute der Landkreis Rosenheim bis Oktober 2009 elf Unterrichtsräume mit Nebenräumen und Toiletten auf 1.500 Quadratmetern Geschossfläche.
Eckdaten zum Neubaus (PDF-Datei, 78 KB , entnommen aus der Einladung zur Eröffnungsfeier) 

 
Neue Fassade Gymnasium

Im Bau: Energetische Sanierung des Mittelbaues und Errichtung einer Hackschnitzelheizanlage beim Gymnasium Wasserburg am Inn

Der sogenannte Mittelbau des Gymnasiums, Baujahr 1968, ist sanierungsreif. 2,9 Millionen Euro investiert der Sachaufwandsträger, der Landkreis Rosenheim, derzeit in eine neue Außenhaut, neue Fenster, eine neue Hackschnitzelheizung und in IT-Anschlüsse. Die Regierung von Oberbayern beteiligt sich mit 900.000 Euro an den Kosten der energetischen Sanierung.
Eckdaten zur Baumaßnahme (PDF-Datei, ca. 21 KB)

Innwerk, Foto Wasserburger Zeitung

Fertig gestellt:
Erweiterung der Inn-Staustufe um eine fünfte Turbinenanlage

Der Inn führt als Gebirgsfluss im Jahreswechsel sehr unterschiedliche Wassermengen. Durch Schmelzwasser aus den Alpen bedingt lief vor allen Dingen in den Sommermonaten viel Wasser ungenutzt über die Schleusenanlagen der Staustufe, die nun durch zusätzliche Kapazitäten einer weiteren Turbinenanlage südlich des bestehenden Laufkraftwerkes zur Stromerzeugung genutzt werden. In die Aufrüstung der Staustufe Wasserburg - zwischenzeitlich im Eigentum der Verbund AG - wurden so bis Oktober 2009 ca. 15 Mio. Euro investiert. 

sanierte Wohngebaeude im Burgerfeld
Frisch sanierte Wohngebäude im Burgerfeld: 30 Prozent der Energie werden hier künftig eingespart  

Weitere Hochbau-Projekte (2008 fertig gestellt):

  • Sanierung Herrenhaus - Instandsetzung und Teilumbau: 230.000 Euro
  • Grundschule Am Gries - Raum für Mittagsbetreuung und Computerraum: 11.200 Euro
  • Sanierung von vier städtischen Wohnungen: 120.000 Euro
  • Brandmeldeanlage im Rathaus: 125.000 Euro
  • Abbruch von mehreren nicht mehr genutzen Gebäuden: 150.000 Euro
  • Erneuerung der Fußgängerbrücke am Wuhrbach: 15.000 Euro
  • Altstadtfriedhof Im Hag, Sanierung westlicher Ziegelturm: 72.000 Euro
  • Ausbesserungsarbeiten an der Freidhofer Treppe: 7.500 Euro

2009 fertig gestellt:

  • Energetische Sanierung von mehreren städtischen Gebäuden im unteren Burgerfeld, ca. 350.000 Euro 
  • Sanierungsarbeiten am Rotmoser Keller, ca. 75.000 Euro
  • Dachsanierung und Neuanstrich Feuerwehrhaus Reitmehring, ca. 50.000 Euro
  • Sanierung Haus Gerblgasse 1, ca. 40.000 Euro
  • Sanierung Dachgauben Grundschule Wasserburg, ca. 47.000 Euro 
  • Sanierung der Umkleideräume am Badeplatz Seewies mit Einzäunung

2010 geplant oder im Bau

  • Verbesserung Wärmedämmung und Erneuerung der Heizung Rathaus, ca. 412.000 Euro (Haushaltsansatz)
  • Zuschuss zur Freilegung der Stadt- und Wehrmauer im Zuge eines Wohnungsbauprojektes an der Schlachthausstraße, 60.000 Euro
  • diverse Maßnahmen zur Wärmedämmung und Sanierung von städtischen Gebäuden

3. Erschließung neuer Baugebiete

Altstadtbahnhof
Altstadtbahnhof

Städtebauliches Entwicklungsgebiet Altstadtbahnhof

2006 hat die Stadt Wasserburg a. Inn alle Flächen im Umgriff des alten Stadtbahnhofes – früher im Eigentum der Deutschen Bahn – erworben. Das Areal stellt eine der letzten städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten in der Altstadt dar. Die künftige Bebauung und Gestaltung soll durch einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausgelotet werden. Die mögliche Reaktivierung der Altstadtbahn wird hierbei berücksichtigt.

Für 2010/2011 hat der Stadtrat den Bau eines zentralen Busbahnhofes auf einer Teilfläche des Altstadtbahnhofsgeländes beschlossen. Mit verbunden ist damit der Umbau der westlichen Stadtzufahrt mit einem Minikreisel, einer neuer Erschließungsstraße zum Schopperstattweg und die Umgestaltung des kompletten Bahnhofsvorplatzes.

Plan, Stand 29.01.2010 (JPG-Datei, 423 KB)  

Bezüglich der möglichen Reaktivierung der Altstadt-Bahnstrecke (Wasserburg Inn Bahnhof - Wasserburg Inn Stadt) wird derzeit eine von der Stadt Wasserburg a. Inn in Auftrag gegebene Kosten-Nutzen-Untersuchung durchgeführt. Mit Ergebnissen rechnet man in der zweiten Jahreshälfte 2010.

Baugebiet Am Ziegler

Allgemeines Wohngebiet in der Burgau

In der Nähe der Köbingerbergstraße/Hallgrafenstraße entsteht in landschaftlich reizvoller Lage in unmittelbarer Nähe des Innhochufers ein Baugebiet für Einheimmische. Nähere Infos siehe "Immobilienangebote der Stadt"

Baugebiet Salzburger Straße

Wohnbebauung an der ehemaligen Stadtgärtnerei 

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei an der Salzburger Straße (nähe Forstamt, Bibliothek, Bürgerhaus) bietet die Heiliggeist-Spitalstiftung Wasserburg a. Inn  fünf Erbbaugrundstücke an.

Die Erschließung ist zwischenzeitlich abgeschlossen und alle Grundstücke bereits vergeben.

4. Bahnprojekte

Bahnhof Fassade  
Künftige Ansicht des Bahnhofsgebäudes
Busbahnhof
Neuer Busbahnhof
Parkplatz
Neuer Pendler-Parkplatz

Bahnhof Reitmehring, „Wasserburg (Inn) Bahnhof“

2006 hat die Stadt Wasserburg a. Inn im Rahmen des Schnittstellenprogramms den Bahnhofsvorplatz komplett umgestaltet und dabei neue "Park an Ride-Plätze", einen neuen Busbahnhof und eine behindertengerechte Toilettenanlage geschaffen (Kosten einschließlich Grunderwerb ca. 980.000,- Euro). Die Maßnahme wurde vom Freistaat Bayern im Rahmen des Schnittstellenprogramms großzügig gefördert. 

Zwischen April und Juli 2010 baut die SüdostBayernBahn den Mittelbahnsteig neu. Die alte Anlage wurde komplett abgerissen und wird durch einen Neubau ersetzt. Angelaufen ist die Maßnahme bereits im November 2009 mit der Sanierung des maroden Bahnsteigdaches.

Die Stadt Wasserburg a. Inn saniert seit September 2009 das ehemalige Bahnhofempfangsgebäude. Der Bau wird nach dem derzeitigen Stand der Technik in vorbildlicher Weise energetisch saniert. Es werden sechs attraktive Drei-Zimmer-Wohneinheiten mit Gartenanteilen entstehen. Im Erdgeschoss ist die Nutzung durch einen Laden für Reisebedarf bzw. Nahversorgung mit Bäckerei und Café und eine Reiseagentur vorgesehen. Die oberen Etagen werden durch einen Aufzug erschlossen. Die Stadt Wasserburg investiert ca. 1,8 Mio. in diese sehr umfangreiche Sanierung.

Das Gebäude kann vsl. ab Dezember 2010 bezogen werden. Bewerbungen für die Wohnungen sind noch möglich.

Bahnuebergang
Künftig Standard: Bahnübergang mit Ampel und Halbschranke statt Blinklicht

Ausbau Bahnstrecke Rosenheim - Wasserburg - Mühldorf

Von 2005 bis 2008 hat die SüdostBayernBahn in mehreren Abschnitten die Gleise auf der gesamten Strecke von Rosenheim bis Mühldorf (ca. 62 Kilometer) erneuert.

Seit Juli 2008 laufen außerdem umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen an Bahnübergängen. In mehreren Abschnitten ist vorgesehen, insgesamt 23 Bahnübergänge technisch neu zu sichern (Halbschranken und Ampelanlagen statt Blinklichter), Bahnübergänge durch neue Brücken zu ersetzen oder die Bahnübergänge ganz aufzulassen. Die Kosten dritteln sich nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz Straßenbaulastträger (in der Regel Städte und Gemeinden), Bahn und Bund. Für jede technische Neusicherung müssen zwischen 300.000,- und 700.000,- Euro kalkuliert werden. Jede Maßnahme hat zudem ein aufwändiges Genehmigungsverfahren (Planfeststellung) zu durchlaufen, das nicht selten ein Jahr und länger dauert.

Filzenexpress
"Filzenexpress" künftig wohl im Stundentakt

Ausbau Bahnstrecke Wasserburg - Ebersberg (- Grafing) 

2005 hat die SüdostBayernBahn mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Mio. Euro 13 Kilometer Gleis auf der insgesamt 19 Kilometer langen Bahnverbindung erneuert. Seit 2006 werden nach und nach 28 von insgesamt 38 Bahnübergängen technisch neu gesichert oder aufgelassen, so 2010 zwei Bahnübergänge in Tulling und Ebersberg.

Bis 2013 soll der Haltepunkt Steinhöring zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden, um auf der Bahnstrecke künftig einen Stundentakt zu ermöglichen. Gebaut werden soll hierzu ein Begegnungsgleis und ein neuer Mittelbahnsteig oder ein zweiter Seitenbahnsteig. Die Investitionskosten von ca. 6,8 Mio. Euro fließen zu einem großen Teil in die erforderliche Signaltechnik.

5. Biotopvernetzung

Neu geschaffenes Biotop Im südöstlichen Stadtgebiet ist in mehreren Stufen die Vernetzung von Biotopflächen und deren ökologische Aufwertung vorgesehen. Als erste Maßnahme sind im Frühjahr 2007 westlich der Fa. Gronbach auf städtischem Grund 30 Wildkirschen gepflanzt worden. 2008 wurde südwestlich der Firma Bauer eine Seige geschaffen. Die Stadt hofft, dass diese Aktion einen Anstoß für die Weiterführung der Vernetzung auf privaten Flächen gibt.

Stand: Juni 2010

Stadt Wasserburg