Neuigkeiten
Tierische Liebesbriefe
Am 16.01.2012 besuchten die Schüler der 5d des Luitpold-Gymnasiums mit Frau Hasse die Bibliothek. Wie die Tiere in der Geschichte „Vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ durften auch die Gymnasiasten in Gruppenarbeit tierische Liebesbriefe schreiben. Jede Gruppe wählte ein Tier aus. Anhand von Tierbücher wurden die Eigenheiten und Gewohnheiten des Tieres herausgefunden.
Dann ging es los. Da schrieben Hai, Meerschweinchen, Panda, Wolf, Marienkäfer, Robbe, Stinktier, Vogelspinne und Lanzenotter in ihrer schönsten Sonntagsschrift an ihre Auserwählten. Die Vogelspinne klebte sogar den Nachtisch in den Brief – einige getrocknete Fliegen und Wespen, das Stinktier parfümierte seinen Brief und der Wolf hinterließ einen Pfotenabdruck.
Beim Vorlesen der Briefe wurde es richtig lustig: das
zischte die Lanzenotter, da sülzte der Marienkäfer, da
schmeichelte das Stinktier, da warf sich der Wolf in
Pose.
Bis zum 25.2.2012 sind die Briefe in der Bibliothek
Wasserburg ausgestellt.
Der kleine Weihnachtsmann ganz groß
Saskia Schmid erzählte den Kindern die Geschichte vom kleinen Weihnachtsmann.
Anschließend wurde die Dekoration für das Theaterstück gemalt.
Der Vorhang, die Tiere, die Weihnachtsmänner und das Publikum - alles, was in einem Theaterstück vorkommt - wurde von den Kindern gespielt unter Regie von Elke Fleischer.
Nach einer gemütlichen Pause ging es mit Pantomime weiter. Alle Kinder mussten gleichzeitig einen Begriff aus der Geschichte darstellen und drei Kinder versuchten zu erraten, um welchen Begriff es sich handelte.
Den meisten Spaß hatten die Kinder beim Begriff "Schneeballschlacht".
Die Nacht der Schattendiebe
38 mutige Schattendiebe versammelten sich zur nächtlichen
Schattenjagd in der Bibliothek. Im Dunkeln erzählte Saskia
Schmid die Geschichte von Corvin, dem Schattenjäger und
Nelia, dem Menschenmädchen. Sie müssen Saros dunkle Pläne
durchkreuzen, um die Welt zu retten.
Um die einzelnen Szenen als Schattenspiel darstellen zu
können, war Basteln angesagt. Die Figuren mussten gestaltet
und die Szenendekoration ausgeschnitten werden. In fünf
Gruppen aufgeteilt, übten die Kinder gemeinsam mit Richard
Fleischer und Rosina Stöger die Texte ein. Anschließend
spielten sie die Szenen vor.
Bei der Schattenpantomime versuchten die Kinder zu erraten,
welchen Begriff die Schattenspieler auf der Schattenwand
darstellten.
Nebenbei musste jeder auf seine Schattenaufkleber
aufpassen. Die Schattendiebe versuchten laufend, durch
Überreichen von Geschenken einen Schatten zu erbeuten. Die
erfolgreichste Schattenjägerin war Elke Fleischer. Sie
erbeutete ganze 5 Schatten.
Zum Abschluss durfte jeder Schattenjäger einen bunten
Papierschmetterling in der Bibliothek fangen.
Der Bayerische Rundfunk zu Gast in der Bibliothek
Passend zum 1. Advent lasen die Sprecher des Bayerischen Rundfunks Adventsgeschichten und –gedichte vor. Mit ihren wunderbaren Stimmen und den schönen Geschichten haben die Sprecher einen Raum geschaffen, in dem sich jeder wohl gefühlt hat. Die launige Moderation von Martin Fogt kam beim Wasserburger Publikum sehr gut an. Das gemeinsame Singen war ein gelungener Abschluss. Sowohl die ganz jungen als auch die älteren Zuhörer haben den zauberhaften Abend genossen.
Neue Zeitschriften in der Bibliothek
Seit 1.10.2011 bietet die Bibliothek vier neue Zeitschriften an. Die „Bayerische Archäologie“ und drei Sprachzeitschriften - Ecos (spanisch), Adesso (italienisch) Ecoute (französisch) - ergänzen den Bestand.
Die Nacht der tanzenden Lichter
70 Kinder kamen in die Bibliothek zur Nacht der tanzenden Lichter, um für das einsame Irrlicht, gespielt von Richard Fleischer, Freunde zu finden. Mit Taschenlampen, Lichtblitzen und Geräuschkulisse spielten die Kinder das Vollmondfest der Irrlichter nach.
Nur das Irrlicht Richard konnte nicht mitmachen, weil es weder irrlichtern noch verschwinden und wieder auftauchen konnte. Da es aus dem Kreis der echten Irrlichter ausgeschlossen worden war, überlegten sich die Kinder, wie sie ihm neue Freunde besorgen konnten.
Als erstes erfanden sie für Richard einen Irrlichternamen: Williwurm von Glühwurm. Danach machten sie sich auf die Suche nach neuen Freunden für Williwurm.
Ganz oben auf der Einladungsliste stand das Krokodil aus CD-Hausen. Es wurde zwischen den Beinen der Kinder hindurch bis in die Irrlichterhöhle geschoben.
Der Elefant kam als Sondertransport über die Köpfe der Kinder hinweg aus Garderobenheim. In der Klostraße 39 in Spülung lebten die Bären, die nur durch geschickte Zusammenarbeit der Kinder über den großen Fluss gebracht werden konnten.
Nach einer gemeinsamen Brotzeit im Wintergarten wurden die Waldtiere, Haustiere und Exoten abgeholt. Anhand von Pantomime, Geräuscheraten und Montagsmaler mussten die Kinder die Tiere erkennen.
Als alle in der Irrlichterhöhle versammelt waren, gab es
einen großen Freundschaftstanz mit Williwurm von Glühwurm,
Saskia Schmid, den Tieren und den Kindern. Elke Fleischer
gab auf der großen Trommel den Rhythmus vor.
Nachts in der Bibliotehk...
15 Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren versammelten sich in
der Bibliothek, um an der Lesereise durch die Wasserburger
Buchhandlungen teilzunehmen. Den Rahmen dazu lieferte das
Buch „Der Name dieses Buches ist ein Geheimnis“ - ein
sehr gefährliches Buch, vor dem selbst der Verfasser
warnte. Saskia Schmid führte in die Geschichte ein und
stellte die Hauptpersonen vor. Eine Schlüsselrolle bei der
Entdeckung des Geheimnisses spielte die „Symphonie der
Düfte“, eine Schatulle mit verschiedenen
Duftessenzen.
Auch die Kinder in der Bibliothek übten ähnlich wie in
der Geschichte Kräuter und Gewürzen anhand ihres Duftes zu
identifizieren.
Anschließend ging es unter Polizeischutz von Alois Kristen in die „Wasserburger Bücherstube“. Stefanie Bertram-Kempf führte durch ihre Buchhandlung und las den zweiten Teil der Geschichte vor.
Um das geheime Notizbuch des Magiers zu erhalten, mussten
die Kinder Fragen beantworten. Alois Kristen nahm das
Notizbuch in seine Obhut.
Die nächste Station war die Buchhandlung „Bücher
Herzog“. Irene Deliano-Kristen und Rudolph Herzog warteten
bereits. Nachdem Alois Kristen die Sicherheit in der
Buchhandlung überprüft hatte, durften die Kinder
eintreten.
Nach einem Rundgang las Irene Deliano-Kristen den dritten
Teil der Geschichte vor und gab den Kindern ein Rätsel auf.
Nach erfolgreichem Rätselraten ging es zum „fabula“.
Maria Haunolder führte durch den Familienbuchladen und las
den vierten Teil der Geschichte vor und verteilte
Puzzleteile. Das Puzzle zeigte die letzte Station der
Lesereise: die Bibliothek. Saskia Schmid erzählte das Ende
der Geschichte. Zum Abschluss mischten die Kinder ihre
eigenen Symphonie der Düfte: Rosen, Anis, Nelken,
Zitronengras und Oregano.
Märchen- und Reimwerkstatt im Ferienprogramm
In den Ferien öffnete die Reim- und Märchenwerkstatt ihre Pforten für 6 bis 9jährige. Da wurde mit Reimen experimentiert, gemalt und gebastelt. Die selbsterfundenen und selbstillustrierten Märchen hängen im Untergeschoß der Bibliothek aus.
Das geheime Drachenhandbuch
17 Kinder versammelten sich in der Bibliothek, um im Rahmen des Ferienprogramms als Drachen das Prinzessinnenrauben in der Drachenschule zu lernen. Nach einer vergnüglichen Drachengeschichte, vorgelesen von Saskia Schmid, suchten die Kinder das Drachenschulbuch. Danach wurden die Drachenregeln gepuzzelt und verinnerlicht.
Erst musste der Drachenberg von Kräutern gereinigt werden. Danach war Tiere fangen und Steine wegrollen dran. Verstecken war als letzte Übung an der Reihe. Nachdem alle Drachen eine Prinzessin gefangen hatten, holten ihre Eltern sie von der Drachenschule ab.
Markus Pöhmerer: Ich weiß was über Robin Hood
Mit Pfeil und Bogen sorgte Robin Hood für Gerechtigkeit in Englands Wäldern und stahl den Reichen ihr Geld, um es den Armen zu geben. Interessiert lauschten die Kinder der Geschichte von Robin Hood, die Saskia Schmid im Geschichtenparadies vorlas. Pfeil und Bogen gab es beim Ferienprogramm der Bibliothek zwar nicht, Markus Pöhmerer beeindruckte jedoch die 16 Kinder mit seiner kleinen und großen Sportschützen-Armbrust. Geduldig beantwortete er die Fragen der Kinder und erklärte die Technik der Armbrust. Zum Schluss gab es für jedes Kind noch eine Autogrammkarte.
Staubjäger in Aktion: Ferienprogramm der Bibliothek Wasserburg
17 Staubjäger versammelten sich am 01.08.2011 in der
Bibliothek Wasserburg. Gemeinsam mit den Bibliothekarinnen
Elke Fleischer und Saskia Schmid gingen sie auf Staubjagd.
Erste Station war der Tresor der Wasserburger Sparkasse.
Frau Leimbeck zeigte den Kindern besonders staubige Orte,
die sie „abstauben“ durften: die
Geldzählmaschinen, die Geldwaage, den Tresorschrank, den
Schreibtisch und die Ecken hinter dem Materialschrank.
Die nächste Station war das Rathaus. Bürgermeister
Michael Kölbl empfing die Kinder in seinem Büro. Erst nach
längerer Suche waren die Staubjäger erfolgreich: ganz oben
auf dem Schrank lag noch etwas Staub. Bei der Begehung des
doppelgeschossigen Speichers war es einfacher. Da lag der
Staub buchstäblich auf dem Boden und konnte ganz leicht in
Gläser abgefüllt werden. Auch vom Dach des Rathauses
nahmen die Staubsammler eine Staubprobe mit.
Nach einer gemütlichen Brotzeit in der Ratsstube ging es
weiter ins Heimatmuseum. Gemeinsam mit Frau Unger
durchforsteten die Kinder die Räumlichkeiten auf der Suche
nach dem besten Staub. Der war im Magazin zu finden bei den
alten Kaffeemühlen und Kannen, dem Totenkopf und der
Bärenhöhle, den Waffen und Werkzeugen.
Auf dem Weg ins Stadtarchiv nahm jeder Staubjäger noch
eine Staubprobe vom Geländer der roten Brücke.
Im Archiv gestaltete sich die Staubsuche anfangs schwierig.
Die alten Dokumente, die da lagerten, waren alle
staubfrei. Doch Matthias Haupt, der Stadtarchivar, hatte
sich auf diesen Besuch gründlich vorbereitet. Sein
Schreibtisch und das Magazin durften wochenlang nicht
abgestaubt werden. So konnten die Staubjäger einige
Staubflusen einfangen.
Mit Tüten, Lappen und Gläsern voller Staub ging es
zurück in die Bibliothek. Die Staubproben sind im Dezember
in einer Ausstellung im Foyer der Bibliothek zu sehen.
Lesenacht in der Bibliothek
Es dämmerte schon, als die Fünftklässler der Hauptschule
Wasserburg mit ihren Lehrerinnen Frau Meyer und Frau Bietz
die Bibliothek stürmten. „Vorstadtkrokodile“ hieß das
Thema des Abends. Jeder Schüler durfte sein Namensschild
mit ausgedachten „Bandenzeichen“ gestalten.
Dann verteilte Saskia Schmid Textausschnitte aus dem Buch
„Die Vorstadtkrokodile“. Aufgeteilt in fünf Gruppen,
probten die Schüler die kurzen Theaterszenen. Zur
anschließenden Aufführung fanden sich alle Gruppen im
Jugendbuchraum ein. Jede Szene begann mit einem Theatergong
und wurde mit viel Applaus bedacht.
Anschließend gab es für alle Schüler eine Mutprobe. Mit
verbundenen Augen und ausgestreckten Armen saßen alle im
Kreis. Elke Fleischer und Saskia Schmid strichen ihnen mit
Wolle, Watte, Federn, Holzwolle und Zahnbürsten über die
Hände. Souverän erkannten die Schüler die verwendeten
Materialien. Der zweite Teil der Mutprobe war eine
„Blindenführung“ durch die Bibliothek.
Nach zweistündigem Programm verabschiedeten sich die
Hautschüler um 22 Uhr, im Gepäck den Klassensatz „Die
Vorstadtkrokodile“.
Geistergrusel im Geschichtenparadies
„Das Buch sieht so cool aus, da ist ein Monster
drauf!“ rief der vierjährige Moritz. Damit stand einem
vergnüglichen Geschichtennachmittag nichts mehr im
Wege.
Saskia Schmid las die Geschichte von den gruseligen
Monstern vor, die tagsüber in der Geisterbahn gruseln und
geistern müssen, aber abends ein Kuscheltier zum
Einschlafen brauchen.
Die Kinder durften mit selbstgebastelten Geistern durch die Geisterbahn fahren. Die richtige Gruselstimmung kam auf, als alle Kinder ein schauerliches Geistergeheul anstimmten.
Marianne Niehues: Ich weiß was über Hunde
30 Kinder kamen in die Bibliothek Wasserburg, um Ginger, den kleinen Tibet-Terrier-Welpen, zu sehen. Saskia Schmid las die Geschichte von Emma, der frechen Hundedame, vor. Anschließend gab es einen Fototermin mit Ginger. Während Elke Fleischer die Autogrammkarten vorbereitete, erzählte Marianne Niehues aus Gingers Leben. Die Kinder stellten viele Fragen und wollten vor allem eines: Den kleinen Welpen streicheln. Ginger genoss die Streicheleinheiten der Kinder. Zum Abschied gab es die Autogrammkarten von Ginger und Marianne.
Maria Stern zu Besuch in der Bibliothek
Zum dritten Mal besuchten Bewohner vom Altenheim Maria Stern die Bibliothek. Anlass war die Bilderausstellung über Wasserburg, gemalt von Maria Weber und Maria Schwenk, beide Bewohnerinnen des Altenheims. Nach einem Rundgang durch die Bibliothek klang der Nachmittagsbesuch bei Kaffe und Kuchen aus.
Die Nacht der wilden Pferde
Alle Termine waren ausgebucht. Gleich dreimal trappelten je 25 wilde Pferde durch die Bibliothek.Die ganze Herde mußte zusammen bleiben und dem Rhythmus der Trommel, gespielt von Elke Fleischer, folgen. Besonders schwierig waren die häufigen Richtungswechsel, die Saskia Schmid mit dem Gong anküdigte.
Es folgte die Geschichte von Wildpferd Wirbelwind, das
viele Abenteuer erlebt, bevor es als Zirkuspferd in
Wasserburg landet und die Kinder in der Bibliothek besucht.
Um Wilbelwind verstehen zu können, legte jedes Kind eine
Pferdeflüstererprüfung ab. Erst wurde Pferdewissen
abgefragt. Danach mußte das Wissen praktisch anwendet
werden: Pferd satteln und füttern, Beine mit Binden
stabilisieren, Halfter anlegen, Pferdedecke umlegen. Zum
Schluß mußte jedes Kind sein Pferd so schnell wie
möglich einfangen. Jedes Kind erhielt nach bestandener
Prüfung eine Pferdeflüstererurkunde.
Selbstverständlich durfte auch die Hufeisensuche nicht
fehlen. Dank einer Spende von 100 echten
abgetrappelten Glückshufeisen vom Hufschmied Leonhard
Maier konnten alle Kinder ihr Glück auch mit nach Hause
nehmen.
Den Höhepunkt bildete die Pferdeparade. Die Kinder mußten
Schuhe und Socken ausziehen. Es wurden ihnen die Augen
verbunden. In einer Reihe trabte die ganze Herde angeführt
von Rosi Stöger in den Jugendbuchraum. Vorsichtig ging es
durch alle Kisten, gefüllt mit Sand, Sägespänen, Steinen,
Watte und Stroh. Anschließend durften die Kinder erraten,
womit die Kisten gefüllt waren. Am besten kam die
herrlich weiche Watte an. Am lustigsten fanden es die
Kinder, den Sand mit den Füßen aus der Kiste zu schubsen.
"Hoch sollen sie leben": Workshop Kindergeburtstag
Am 14.03.2011 trafen sich 10 Bibliothekare in der Wasserburger Bibliothek um mit Saskia Schmid und Elke Fleischer einen Kindergeburtstag zu feiern. Ziel der Veranstaltung war es, den Bibliothekaren einen Einblick in das neue Angebot der Wasserburger Bibliothek zu geben. Sechs Kindergeburtstage wurden in Konzept und Durchführung präsentiert. Danach entwickelten die Bibliothekare in Gruppenarbeit eigene Konzepte zu verschiedenen Geburtstagen: Vampire, Hexen, Autos, Haustiere.
Die Nacht der seltsamen Wünsche
Alles begann mit dem "Buch der seltsamen Wünsche" von Angie Westhoff. Vier Kinder erleben darin spannende Abenteuer mit einem geheimnisvollen Wunschbuch. Elke Fleischer und Saskia Schmid griffen die Idee auf und luden am 20. und 27. Januar 2011 die 9 bis 12-jährigen zur Nacht der seltsamen Wünsche ein.
Nachdem die Kinder das Buch der seltsamen Wünsche gefunden
hatten, mussten die Wünsche auch erfüllt werden.
1. seltsamer Wunsch: Mache eine Reise, bei der der Rückweg
schwieriger ist als der Hinweg.
Alle Teilnehmer schritten den leichten Weg über den
Teppich ab bis ins Foyer und kehrten über einen gewundenen
Steinparcours zurück. Da war viel Gleichgewichtssinn
gefordert.
2. seltsamer Wunsch: Mache fremde Dinge zur eigenen
Erinnerung.
Gemeinsam wurden verschiedene Bilder betrachtet. Danach
durfte jeder erzählen, welche Erinnerungen die Bilder
hervorgerufen haben.
3. seltsamer Wunsch: Folge einem bestimmten Plan.
Jeder Wunscherfüller erhielt einen Stein mit einem weißen
Strich. Alle Steine mussten so zusammengestellt werden, dass
eine durchgehende weiße Linie entstand.
4. seltsamer Wunsch: Folge keinem Plan
Dazu teilte Elke Fleischer "Instrumente" aus (Kartonrollen,
Stäbe, Rascheltüten, Rasseln...) und jeder durfte auf
Saskia Schmids Zeichen Krach machen - ganz und gar
planlos.
5. seltsamer Wunsch: Mache nicht was du möchtest.
Saskia Schmid stellte Fragen, die Kinder antworteten
und vertauschten dabei "ja/nein" und "schwarz/weiß". So
wurden Milch und Schnee schwarz und Schornsteinfeger und
Kohle weiß.
6. seltsamer Wunsch: Mache was du willst.
Gemeinsam gingen die Kinder mit Elke Fleischer und Saskia
Schmid auf Reisen. In Neuseeland wurden Muscheln gesammelt,
in Ägypten Steinpyramiden gebaut und in Südafrika im Sand
getrommelt.
Der letzte Wunsch im Buch der seltsamen Wünsche war der
eigene. Da die Erfüllung der eigenen Wünsche oft am
schwierigsten ist, gründeten Elke Fleischer und Saskia
Schmid den Club der seltsamen Wünsche. Gemeinsam mit den
Kindern wollen die Bibliothekarinnen ein eigenes Buch der
seltsamen Wünsche schreiben, um die eigenen Wünsche zu
erfüllen. Da so etwas erstmal geübt werden muss, hat jeder
Wunscherfüller eine Aufgabe erhalten. Ein grüner
Kugelschreiber dient dabei als Ausgangstauschmittel.
Die Kinder tauschen vier Wochen lang mit Freunden, Nachbarn, Verwandten und Bekannten alles weiter, was sie für den Kugelschreiber erhalten haben. Beim 1. Club der seltsamen Wünsche am 24.02.2011 (von 16 bis 17 Uhr in der Bibliothek) berichtet jeder von seinen Tauscherfahrungen. Die Bibliothekarinnen Elke Fleischer und Saskia Schmid tauschen selbstverständlich auch.
Die ersten Erfahrungsberichte kann man auf www.bibliothek.wasserburg.de
unter "Club der seltsamen Wünsche" nachlesen.
Mitmachen kann jedes Kind zwischen 9 und 12 Jahren. Stift
und weitere Informationen bie Elke Fleischer oder Saskia
Schmid in der Bibliothek oder unter der Tel. 08071/923
080.
Bibliothek unterwegs
Auf Einladung des Elternbeirats und der Kindergartenleitung besuchte Saskia Schmid Anfang Januar die Kindertagesstätte Burgau. Sie erzählte die Geschichte vom kleinen Schlossgespenst, das auf der Suche nach Freunden war. Eltern und Kinder durften gemeinsam mit dem Schlossgespenst Freunde finden. Anschließend malten die Kinder die Tiere bunt an. Mit einem Bücherbingo stellte Saskia Schmid den Eltern die Bibliothek vor.
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